Hollywood in Innsbruck

Schon zum zweiten Mal verbreitet das Tyrolean Independent Filmfestival in Innsbruck den Flair des frühen Sundance-Filmfestivals. Vom 9. bis 12. Oktober sind im Metropolkino. Spielfilme, Komödien, Dokumentationen, Kurzfilme, Animationen und Mikrofilme aus aller Welt – und natürlich auch aus Tirol – zu sehen. Filme von Hollywoodgrößen sind ebenso vertreten wie von talentierten Newcomern. 50 Filme aus 14 Ländern haben es in den Wettbewerb geschafft – sämtliche Filme wurden unabhängig produziert, also ohne den Einfluss großes Filmproduktionsfirmen. Das Festival bindet die gesamte Innstraße mit ein! Am Freitagabend etwa findet im Early Bird eine Trash Night statt: mit Trashfilmen (fast ausschließlich von Tiroler(inne)n!) und passendem Sound!   Das ganze Programm gibt es hier zum Downloaden Wer mehr über das Festival erfahren will, findet hier alle Informationen:...

Vielfältiger Aktivismus gegen Tierleid @ Innsbruck...

Wieder neigt sich ein Sommer dem Ende zu, ein Sommer voller kreativer Tierrechtsaktionen in Innsbruck. Die letzten Herbsttage waren wohl trockener als die meisten Tagen im Sommer, dennoch blicken die tiroler TierechtsaktivistInnen auf ereignisreiche Sommermonate voller Aktivismus zurück. Angefangen von den regelmässigen Infodemos in der Innsbrucker Museumstarsse, direkt bei der Kleider Bauer-Filiale die auch im Sommer und bei strömendem Regen jeden Freitag und Samstagnachmittag stattfanden, über kreative Tierrechtsblöcke bei allgemeinen emanzipatorischen Demomärschen und Strassentheateraktionen zu Tierrechten und Veganismus bis hin zu spontanen Aktionen mit Transparenten an stark frequentierten Tourismusplätzen.   Die Kundgebungen bei Kleider Bauer in der innsbrucker Museumstrasse finden auch in den Sommermonaten statt, denn auch wenn zu dieser Zeit zwar keine tierpelzbesetzten Kleidungsstücke in den Schaufenstern hängen, haben die KundInnen dennoch das Recht, über die blutige Geschäftspolitik diese Konzerns informiert zu werden; und zwar solange Kleider Bauer am grausamen Geschäft mit Tierpelz verdient. Selbstverständlich wird der Standort Museumstrasse auch genutzt, um zu Bundesweiten Kampagnen – wie in den letzten Monaten die Kampagne gegen eine geplante Besatzdichtenerhöhung in der „Haltung“ von sog. „Mastgeflügel“- zu informieren. – und zwar mit Schildern, Trasparenten, vielfältigem infomaterial und Verkleidungen … Neben den regelmässigen Infodemos in der Museumstrasse finden aber auch monatliche Kundgebungen in der Maria-Theresienstrasse, innsbrucks Verkaufsstrasse Nummer eins, statt. Grundsätzlich allgemein zu Veganismus und Tierrechten, wie natürlich auch speziell zu laufenden Kampagnen. Immer wieder werden die Kundgebungen und Demos auch gezielt kreativ bis provokativ inszeniert. Angefangen von donnernden Trommeln, welche  Sprechchöre tragen und Theatersequenzen untermalen,  AkteurInnen welche in „hautlosen Fleischanzügen“ durch die Einkaufsstrasse laufen und sich mitten in der lethargischen KonsumentInnenmasse fallen lassen, bis hin zu spontanen Aktionen mit Transparenten zu gezielten Themen wie beispielsweise dem Transparent „Hühnerquälerei; SPÖ ist dabei!“ vor der Landeszentrale der SPÖ in Innsbruck. CHRIS...

Eine Zeitreise zurück in DIE ROCKENDEN SIEBZIGER JAHRE IN INNSBRUCK...

In den 70ern war Innsbruck provinziell, aber keineswegs nur grau und fad. Auch damals gab es Kultureinrichtungen, Gruppen und Lokale, die einem neuen Lebensgefühl Ausdruck verliehen. Besonders Bedeutung hatte dabei die Musik und einige Tiroler Bands konnten auch überregional auf sich aufmerksam machen. Wer mehr über die rockenden siebziger Jahre in Innsbruck erfahren möchte, ist morgen (27.9.14) in der Bäckerei genau richtig. Als progessive Rockmusik durch Bands wie Genesis, Yes oder ELP in den 70ern weltweit die Jugend in den Bann vertrakter, epischer Klänge zwischen Rock, Jazz, Psychedelic und Folk zogen, formten sich auch in Tirol Bands, die Musik am Zahn der Zeit spielten. Nur wenige schafften einen Plattenvertrag zu ergattern. In den letzten beiden Jahren wurden die rockenden Siebziger Jahre mit den beiden prägenden lokalen Bands der Zeit, Klockwerk Orange (Landeck/Zams) und Isaiah (Innsbruck) aufgearbeitet und wieder zugänglich gemacht. Beide Tiroler Bands werden international unter Sammlern als „Holy Grail“ gehandelt, ein Status der nur seltenen und qualtativ herausstecheneden Releases verliehen wird. Subkulturarchiv „Archive IT“ & Digatone presents: „Die rockenden Siebziger Jahre in Innsbruck“ Lange Haare, psychedelische Projektionen und Progressive Rock Musik  Das zurzeit entstehende Subkultur Archiv und der Musikarchäologie Verein Digatone präsentieren einen Fotoausflug in die damalige Zeit und die Wiederveröffentlichung der Stars der Stadt und Szene – Isaiah. Fast 40 Jahre nach Erstauflage, erscheint nun eine LP mit allen Aufnahmen der Band, deren Mitglieder alle am Eröffnungsabend anwesend sein werden. Nach ihrem überaus erfolgreichen Debütalbum wurde ihr Zweitlingswerk vom Label als zu schräg und verschroben und zu wenig poppig abgelehnt. Kurz danach löste sich die Band auf, die Aufnahmen gerieten in Vergessenheit.   Samstag, 27. September, um 19:30 Die Bäckerei Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck Also – Bilder, Videos, Musik von damals, dazu das Digatone DJ Team Funksoulrebel, Topspin...

Solidaritätswanderung zu den Kalkkögel...

Die Kalkkögel als Ruhegebiet alpiner Natur werden durch kommerzielle Interessen gefährdet. Viele Vereine und Organisationen sehen darin eine ernsthafte Gefährdung natürlicher Bergwelt in Tirol – zu Recht! Der Schutz der Kalkkögel liegt somit im Interesse aller, die nicht rücksichtslos gegenüber unserer Natur Geld verdienen wollen! Der ASV Roter Stern Innsbruck (ArbeiterInnen Sportverein Roter Stern) versteht sich als Hobby-Sportverein, der alle sportlichen Menschen inkludiert, ganz gleich ihrer Herkunft oder ihrem Können. Auf zu den Kalkkögeln! Der ASV Roter Stern Innsbruck lädt am 27.09.14 ein zu einer Wanderung zu den Kalkkögel! Zur Wanderrunde Es sind alle Vereine recht herzlich dazu eingeladen, bei der Wanderung auf sich selbst aufmerksam zu machen (Fahnen, Kleidung, etc.)! Was jedoch nicht erwünscht ist, ist eine parteipolitische Stellungnahme in jeglicher Form! Treffpunkt für Anreisende aus dem Unterland: Wir treffen uns um 09:30 Uhr beim DEZ (Parkplatz bei McDonalds) und fahren dann gemeinsam auf der Autobahn Richtung Kematen. Ausfahrt Zirl-Ost (Richtung Seefeld/Kematen) und dann weiter Richtung Kematen. Entlang der Landstraße L13 (Sellrainer Straße) bis zum Kreisverkehr beim M-Preis. aus dem Oberland: Wir treffen uns um 10:00 Uhr beim M-Preis beim Kreisverkehr auf der Sellrainer Straße. Ausfahrt Zirl-West bis zur Kreuzung. Rechts abbiegen in die Bahnhofstrasse. Dann bis zur T-Kreuzung vor, danach links auf die Salzstraße (L11). Diese führt direkt zum Kreisverkehr beim M-Preis. Wanderroute Wir fahren gemeinsam mit den Autos hoch bis zur Kemater Alm (Achtung: 3€ Mautgebühr für die Zufahrt bis zur Alm). Von der Kemater Alm aus gehen wir dann hoch zur Adolf-Pichler-Hütte, die am Fuße der Kalkkögel liegt. Dort erwartet uns eine wunderschöne Aussicht auf die Nordflanke der Kalkkögel. Ausrüstung und Verpflegung beachten! Auch wenn es keine herausfordernde Route ist, bitte nicht vergessen, dass wir uns in der Bergen bewegen! Bitte folgende Ausrüstung mitnehmen: trittfestes Schuhwerk,...

Holterdiepolter – Hausverbot in der Bar Centrale...

Ein samstäglicher Abend. Ein Dutzend Mädels mit blauen T-Shirts, bedruckt mit einer Grafik. Am Feiern in einem Innsbrucker Lokal namens „Centrale“. Vielleicht eine Bar, vielleicht ein Cafè, mit Sicherheit aber kein gemütliches Etablissement zum Spaß haben und feiern! Wir haben dort um ca. neun Uhr begonnen einen Polterabend zu feiern. Konsumierten in knappen 40 Min. bereits über 150 Euro, plauderten, sangen ein Geburtstagsständchen und amüsierten uns. Wir verkauften im Gegensatz zu vielen anderen Poltergruppen keinen feigen Alkohol in Mini-Fläschchen oder irgendwelches grindiges Zeugs aus einem Bauchladen und wir pöpelten auch niemanden an, war bis zu diesem Zeitpunkt einfach nicht unsere Art. Dann ging die zukünftige Braut mit einer Freundin zur Toilette. Retour am „Möchtegern Eistüten Türsteher“ vorbei, der sie aufhielt und ihnen den Zutritt zum Lokal verweigerte, mit dem Argument „keine Poltergruppen“. Etwas baff von dem ziemlich unnötigen Grund kamen die beiden zurück und erzählten uns die Geschichte. Woraufhin eine der Damen ebenfalls am Weg zur Toilette den Türsteher gebeten hatte, doch bleiben zu dürfen, da wir uns ja völlig normal aufgeführt hatten. Aber das verbunden mit dem Hinweis, dieses Faktum öffentlich zu machen, waren zuviel. Der Türsteher wies die Kellnerin an „Die bekommen nichts mehr zu trinken, abkassieren, sofort!“.  Der Kellnerin wars sichtlich zu peinlich, trotzdem blieb ihr anscheinend nichts anders übrig, als den „Befehl“ auszuführen und uns die Rechnung zu bringen. Ich wollte mir dieses ganze Theater nicht gefallen lassen und ging zum SECURITY UNITS -Typen und fragte ihn nach seinem Namen, ich wollte wissen mit wem ich es zu tun hatte. Er deutete ziemlich arrogant auf den Logoaufdruck seines Polo Shirts mit den Worten „so heiße ich“ –  ok, dachte ich: so sieht also topgeschulte Krisenkommunikation aus und frage noch einmal freundlich nach „ Ich heiße...

Kostenlose Nachhilfe für Benachteiligte wird 5...

Vor kurzem war ein altbekanntes Thema wieder in den Medien präsent: Bildung wird in Österreich noch immer vererbt. Der Zusammenhang zwischen dem Bildungsstand der Eltern und den schulischen Leistungen der Kinder ist hierzulande so stark wie in kaum einem anderen europäischen Land. Welchen Abschluss junge Menschen in Österreich erreichen, hängt noch immer davon ab, welche Bildung die Eltern genossen haben. Oft wird Nachhilfe nötig, um in der Schule den Anschluss nicht zu verlieren. Die mangelnde Chancengleichheit im Bildungssystem trifft finanziell schwache Familien besonders, denn für sie ist professionelle Nachhilfe oft nicht leistbar oder mit großen Einbußen verbunden. An diesem Punkt setzt das Projekt „Kostenlose Nachhilfe“ an. Wir möchten Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien unterstützen und ihnen einen soliden Schulabschluss ermöglichen.   Im Jahr 2014 feiern wir 5 Jahre kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige in Innsbruck und Umgebung und suchen DICH!   Wann:             26.9.2014, 16:15 – ca. 19:00 Uhr Wo:             ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstrasse 84, Innsbruck   Was 2009 auf Initiative von Helmut Zander als Interessensgemeinschaft von Gleichgesinnten ins Leben gerufen wurde, zählt derzeit fast 50 Nachhilfelehrerinnen und Nachhilfelehrer. In dem Team der kostenlosen Nachhilfe engagieren sich Berufstätige, aber auch ehemalige LehrerInnen und ProfessorInnen, die sich in ihrer Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen. Als NachhilfelehrerIn der kNH benötigst Du keine spezielle Ausbildung. Setze einfach deine vorhandenen Kenntnisse ein. So hilfst du, mangelndes Wissen in den Hauptfächern wie Deutsch, Mathematik oder in einem der sprachlichen Fächer zu ergänzen. Als Start kannst du dich auch als Lesepate oder Lesepatin einbringen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Gib dein Wissen weiter! Neugierig auf unsere Arbeit? Triff uns absolut unverbindlich bei unserem Jubiläums-Workshop am 26.9.2014, 16:15 bis ca. 19:00 Uhr, ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstrasse 84, Innsbruck. Triff dort alle engagierten...

Innsbruck, deine Plätze … Pradler Platz...

Unsere Platzwanderung zieht uns wieder mal nach Pradl. Mit über 30.000 Einwohnern Innsbrucks größtem Stadtteil . Sein Namen rührt wahrscheinlich vom lateinischen Wort, predele, her, was eine Bezeichnung für ein landwirtschaftliches Gut ist und erstmal 1173 urkundliche Erwähnung fand. Andere Deutungen gehen auf den romanischen Begriff Pratum zurück, was für eine Wiese stehen würde. Das Dorf Pradl entstand jedenfalls aus einem den Grafen von Andechs gehörenden Gutshof, der in der Nähe der späteren Sillbrücke gelegen war. Um 1600 entstand daraus eine Brückensiedlung, die ursprünglich zur Gemeinde Amras gehörte. Aus dem ursprünglichen Bauerndorf war dann mit dem Aufkommen der Industrie und der Eisenbahn im beginnenden 19. Jahrhundert ein rasch expandierender Stadtteil geworden, der als solcher 1904 Innsbruck eingemeindet worden ist Auch wenn Pradl über weniger alte historische Bauten verfügt wie etwa Wilten mit seinen beiden großen Kirchen und dem Stift oder Amras mit dem Schloß Ambras, so hat dieser Stadtteil doch einiges Sehenswertes zu bieten, vor allem wirkt er durch seine Abtrennung durch die Eisenbahnlinie vom Kern Innsbrucks fast wie eine andere Stadt. Und das Vorhandensein von noch vielen kleinen Läden,vor allem in der Pradler Straße, erinnert mich immer wieder ein wenig an Wien und seine um den Ring gruppierten Bezirke mit ihren alten Geschäften, so dass ich Pradl für mich schon als Klein-Wien bezeichnet habe. Nun in Pradl haben wir uns ja schon vor einigen Monaten mit dem Leipziger Platz beschäftigt, der auch wirklich ein Platz ist, sozusagen das „Portal“ für den Stadtteil Pradl. Der Pradler Platz hingegen, dem wir uns heute zuwenden wollen,. macht zumindest auf den ersten Blick nicht viel her. Ja eigentlich ist es gar kein richtiger Platz, viel eher eine Art städtebaulicher Zwischenraum, der einerseits von der neuromanischen Pradler Pfarrkirche und andererseits dem Bau der...

Weltfriedenstag 2014 @ Innsbruck...

1981 wurde der 21. September von den Vereinten Nationen zum Weltfriedenstag ernannt – damit verbunden das Anliegen, „die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken“. Auch in Innsbruck wird das Friedensforum am kommenden Sonntag auf die Anliegen der Friedliebenden und Pazifist(inn)en hinweisen. 2014 ist ein bewegtes, ein tragisches Jahr: ***100 Jahre Gedenken an den 1. Weltkrieg ***100. Todestag der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner *** Zuspitzung von Konflikten & Kriegen (Syrien, Irak, Israel-Palästina, Ukraine, EU/USA & Russland …) Unter dem Motto von Suttners „WAFFEN NIEDER“ wird mit Theater, mit Musik & Hip Hop, mit inhaltlichen Inputs & Vorträgen, mit Austausch & Gemeinschaft die Utopie vom Frieden thematisiert! Das Friedensforum Innsbruck freut sich, 2014 zum 3. Mal zum Weltfriedenstag einzuladen! Kommt & seid dabei! Am Sonntag den 21. September 15.30 Uhr vor der Annasäule und von 16 bis 22 Uhr auf der Wiese vor dem Stadtcafe /...

Eine andere Universität ist möglich...

Genau fünf Jahre ist es her, dass die Flamme des Protests an heimischen Unis aufloderte und wenigstens ganz kurz eine lautstarke Stellungnahme der Studierenden zum bildungspolitischen Diskurs, ein hörbares “Nicht mit uns!”, erfolgte. Ein kleiner Funke glimmt noch immer an der Leopoldina Franciscea und zwar in Form der Kritischen Universität. Hervorgegangen aus einer Arbeitsgruppe der Uni-Besetzung macht das Rektorat jedes Jahr etwas Geld für autonom-studentisch organisierte Lehrveranstaltungen locker, die sich mit Themen auseinandersetzen, die ansonsten selten Eingang in die Curricula finden. Das dahinterstehende Selbstverständnis (Link auf: http://www.kritischeuni.at/?page_id=62) ist ein emanzipatorisches, mit kritischem Blick von innerhalb der Institution selbst und navigiert ganz bewusst an kapitalistischen Verwertungsinteressen vorbei. Im kommenden Wintersemester werden folgende Seminare angeboten: Aktuelle Probleme der Kritik der Politischen Ökonomie Elmar Flatschart   Islamische Geschichte: Religiöse Spaltungen, Literatur, Sufismus und Fundamentalismus Mostafa Vaziri   Subjekt – Körper – Kunst Judith Klemenc   Und speziell zum #unibrennt Jubiläum: Gesellschaft – Bildung – Protest. 5 Jahre #unibrennt – studentischer Protest in Zeiten der Instrumentalisierung von Bildung (Martin Haselwanter)   Wer also noch nicht der Verdinglichung des Bachelor-Studiums erlegen ist oder von Seminar-Abgabeterminen gejagt wird und tatsächlich neben dem Regelstudium noch etwas Zeit erübrigen kann, sollte einen Blick riskieren (es gibt sogar jeweils 5 ECTS Punkte dafür):   www.kritischeuni.at und im Lehrveranstaltungsverzeichnis. Noch wichtiger für das weitere Bestehen der Kritischen Universität ist die aktive Mitgestaltung von Studierenden am jeweiligen Programm. In den letzten Jahren wurde dies von einer zunehmend statisch gewordenen Gruppe übernommen, frischer Wind ist dringend vonnöten, also bei Interesse bitte Mail an kritischeuni.innsbruck@gmail.com.  ...

Alles Auto, Innsbruck?

Die Prachtstraße der Tiroler Weltstadt Innsbruck gehört nicht nur den bloß in Konsumfragen den TouristInnen, sondern so wie es sich gehört auch den Autos. FußgängerInnen haben in einer FußgängerInnenzone ja bekanntlich nur in den ausgewiesenen Zeiten das Recht auch sicher von A nach B zu kommen, ohne dass sie von einem Auto, LKW oder anderem motorisierten Gefährt drangsaliert werden. Frage am Rande: müssen die FahrradfahrerInnen zu diesen Zeiten eigentlich trotzdem schieben oder dürfen sie straffrei fahren? Lupus Leopold...