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Feuer! Die Bocksiedlung brennt...

Großbrand in der Bocksiedlung. Feueralarm. Einsatz in der Siedlung. So und so ähnlich titelten am 18. Juni 1963 die Zeitungen in Tirol und schrieben über nichts weniger als das Großfeuer in der legendären Innsbrucker Bocksiedlung. In der Tat ist die Siedlung Stunden zuvor zu einem beträchtlichen Teil abgebrannt, viele Familien obdachlos und deren Lebensgrund komplett zerstört worden. Wie ist es dazu gekommen? Und was war überhaupt die Bocksiedlung und warum gilt sie als legendär? Die Umstände des Brandes in der Bocksiedlung im Jahr 1963 sind jedenfalls bis heute ungeklärt. Gerüchte gab es zu Hauf, unter anderem jenes, die Siedlung sei angezündet worden, und zwar mit Absicht, um dem Treiben, das dort angeblich seit dreißig Jahren geherrscht hat, ein Ende zu setzen. Bestätigt wurde diese Geschichte freilich ebenso wenig wie das Gerede vom angeblichen wilden Treiben, von kriminiellen Betätigungen oder sonstigen Missständen. Im Gegenteil: das Zusammenleben und der Zusammenhalt, die gegenseitige und auch außerhalb der Siedlung gepflegte Hilfsbereitschaft sei sogar besonders auffällig gewesen, berichten Zeitzeugen und ehemalige Bewohner. Faktum ist, dass die Stadt nach Ende des 2. Weltkrieges ihr Programm zum sozialen Wohnbau massiv vorangebtrieben hat. Der Bau von hunderten Wohnungen und neuen städtischen Wohnblocks im städtischen Hoffnungsgebiet Nummer eins, der Reichenau, tangierte und überschnitt sich aber mit dem Gebiet und den Grenzen der Bocksiedlung. Diese ist seit Beginn der 1930er Jahre dort entstanden, wo heute die Andechsstraße, Gumppstraße, Radetzkystraße und Langer Weg liegen. Die akute Wohnungsnot der Zwischenkriegszeit in Kombination mit dem sozialen Elend und der Armut dieser Zeit sind wohl vordergründig die Auslöser für den Siedlungsbau gewesen, der von ihren Bewohnern in Eigenregie und mehr oder weniger „wild“, das heißt großteils ohne die erforderlichen Baugenehmigungen, in Angriff genommen wurde. In zweiter Linie werden aber wohl auch andere Gründe...

Mit Poesie wider den Nazigeist...

Innsbruck hat nicht nur eine schöne, es hat auch eine dunkle Geschichte. Eine dunkle Vergangenheit, die unserer aller Vergangenheit ist. Eines gleich vorweg: Man will hier keineswegs über Schuld oder Verantwortung, Täter oder Opfer sprechen, Urteile fällen oder Ähnliches. Es geht schlichtweg darum, den Zugang zu dieser Geschichte zu eröffnen und zu ermöglichen, den Weg frei zu machen für Wissen, Information, Aufklärung und Reflexion. Von so einem geschichtsträchtigen Mann, von dessen Leben aber die wenigsten BewohnerInnen Kenntnis haben, und zwar weder Alte noch Junge, war Friedrich Punt. Friedrich Punt war ein Innsbrucker Rechtsanwalt, der, im Jahr 1898 geboren, das Schicksal vieler Menschen seiner Zeit teilte und zu teilen hatte, indem er zwei unermesslich brutale, brutale wie blutige, schmerzhafte und grausame Kriege erlebt und einen Großteils seines Lebens mit den Folgen dieser kämpferischen Auseinandersetzungen geführt hat. Viele Menschen, man ist geneigt zu sagen die schweigende Mehrheit, hat sich mit den Folgen, mit den Ursachen und Wirkungen dieser Kriege nie wirklich auseinander gesetzt. Zu dramatisch, zu traumatisch waren vermutlich die Ereignisse, weshalb eine allgemeine Tabuisierung gewählt wurde. Man könnte sagen, es war ein stillschweigend vereinbartes Schweigen Aller, das nach dem tobenden Orkan der schrecklichen Kriegsjahre für mehrere Jahrzehnte hereinbrach und aufrecht erhalten wurde. Aus heutiger Sicht, mit einigem zeitlichen Abstand betrachet, erscheint diese Strategie durchaus plausibel und nachvollziehbar, auch wenn sie naturgemäß ebensoviel Leid und Trauer, Wut und Verzweiflung ausgelöst hat wie eine reflexive und genaue Aufarbeitung der Ereignisse. Dazu gibt es andere Beispiele von kriegerischen Konflikten, von Genoziden, von Völkermorden und kollektiver Trauer, nach deren Ende manche Gesellschaft zuerst einmal den Mantel des Schweigens ausbreitete. Das Schweigen hat wohl auch positive, reinigende Fuktionen, etwa sich dem Aufbau zerstörter Substanz widmen zu können. Oder wieder Ruhe einkehren zu lassen, denn wie...

Der elegante Rest von Nino ist der Vormärz aus Wien...

 der nino aus wien und natalie ofenböck_ein abgang ohne abgang_ El Niño ist Spanisch und bedeutet wörtlich der Junge, das Christuskind. Wenn man bei uns von El Niño spricht, meint man meist nicht irgendeinen göttlichen Jungen, sondern ein Klimaphänomen, das alle paar Jahre in Südamerika auftritt. Vor der Küste des Pazifiks, genauer gesagt vor Peru, erwärmt sich in der Weihnachtszeit der Ozean. Auf völlig natürliche und beinahe wundersame Weise. Und zwar aufgrund der nachlassenden Passatwinde, die den kalten Humboldstrom zum Versiegen bringen. Weil der Wind ausbleibt, bleibt der kühlende Meeresstrom aus, und deshalb erwärmt sich das Meer. Das wiederum hat zur Folge, dass viele Fische sterben, dass es Unwetter gibt, entlang der Küste von Süd- und auch von Nordamerika. Kein Wunder also, dass peruanische Fischer El Niño verfluchen. Der Name Christuskind hat wohl eher eine ironische Bedeutung, es ist eine Art Witz. Die Weihnachtszeit ist zwar schon vorüber, der Auftritt von Nino in Innsbruck aber eben erst passiert. Oder sollte man sagen über die Bühne gegangen? Im Unterschied zum lästigen Wetterphänomen ist der Nino aus Wien ein äußerst angenehmes musikalisches Phänomen, eine Art positive Ausnahmeerscheinung in der sonst so trost- und witzlosen Bandszene Österreichs. Ja, wird man sagen, ja, es gibt Ja, Panik. Ja, Wanda, ja, Bilderbuch, ja, Vodoo Jürgens, ja, die gibt es alle. Aber. Ja, aber. Es mangelt ihnen allen ein wenig an Witz, an Poesie, an Charme. Mehr oder weniger mangelt es ihnen allen an irgendetwas. Allen. Bis auf einen. Eben der Nino, der einsame, der kleine, der Junge aus der Wiener Vorstadt, der sich mit seinen traurig-lustigen Lieder, die vom Leben und seinen Eskapaden und den bohèmisierten Erfahrungen handeln, spürbar abhebt. Eben dieser Nino macht nun gemeinsame Sache mit einer gewissen Natalie, Natalie Ofenböck, genauer gesagt. Zusammen...

Notizen eines Gedankenlosen – Der Weekender sperrt zu. Wieder einmal...

Gestern habe ich mir Chinese Democracy gekauft. Das ist jenes Album der einstigen Rock´n’Roll-Rotzlöffel von Guns N‘ Roses, dessen Erscheinung über Jahre immer wieder verschoben, verzögert und abgesagt wurde. Irgendwann wurde es der Welt zuviel, und das Interesse an diesen Spielchen ließ bedeutend nach. Guns N‘ Roses verschwanden – zu Recht oder Unrecht – im Meer der Bedeutungslosigkeit. Bis sie 2016 durch eine Comeback-Tournee wieder aufgetaucht sind. Und wir uns an ihrem einstigen Glaz und Ruhm ergötzen und sie sich selbst wiederum ordentlich bereichern dürfen. So weit so gut, so weit so klar, so weit so weit. Ich habe übrigens genau drei Euro hingelegt bei Libro für die CD. Wie das klingt? Weiß ich noch nicht, weil ich noch keine Zeit gehabt habe, mir das anzuhören. Gerade als ich das Album einlegen und abspielen wollte, hat mein Sohn beschlossen, eine spontane Faschingsparty bei uns im Wohnzimmer zu feiern. Man muss dazusagen, für Nichteltern, dass es bei privaten Faschingsfeiern mit vielen kostümierten Kindern im eigenen Wohnzimmer etwas lauter werden kann. Und so war es auch. An Musikhören – ganz egal welchen Albums – war keinesfalls zu denken. Also habe ich mein Smartphone aufgeschlagen, Facebook, die Seite mit den Neuigkeiten der Anderen. Und was springt mir dort entgegen? Ein Hinweis auf Freitag, den 13. und dass dies ein schlechtes Zeichen sei, ja geradezu ein Omen. Schreibt der Gründer und Geschäftsführer des Weekeneder Club Andi ‚Anderson‘ Franzelin. Und kündigt an: Amen. Aus. Ende. Der Weekenderclub soll zusperren. Diesmal fix. Im Mai soll es soweit sein. Nie wieder Konzerte im Keller, nie wieder Fußball Champions League im Industriehallenflair, nie wieder Tratsch und Klatsch, Bussi und Schmus, Fick und Rock und Roll in der Tschamlerstraße. Kann das stimmen? Ich kann es nicht glauben. Noch...

Dem Kaleidoskop der Liebe auf der Spur...

Wo die Liebe hinfällt, kann man dem Gras beim Wachsen zuhören. Zusehen. Die Liebe ist das Schloss zur Einlösung all unserer Wünsche und Träume. Wer im Besitz ihres Schlüssels ist, dem steht der Weg zu einem unermesslichen Königreich offen. Aus Nichts als der bloßen Zauberkraft der Poesie speist sich Ruth Beckermanns origineller wie berührender Liebesfilm Die Geträumten. Darin wird die Geschichte des Briefwechsels zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan erzählt, die Geschichte einer unerfüllten Liebe. Und zwar eine sehr eindringliche. Der Fortgang des Films wird nicht von Handlung bestimmt, von Schnitten und Bildfolgen im klassischen Sinn, vielmehr steht hier die für sich selbst stehende Kraft der Worte im Mittelpunkt des reduzierten Geschehens. Zwei Protagonisten stehen in einem Tonstudio und lesen sich gegenseitig die gegenseitig verschickten Briefe der beiden Schriftsteller Bachmann und Celan vor, eben der beiden Liebenden der Wörter. Dargestellt oder gelesen wird das Alles authentisch und glaubwürdig von der Musikerin Anja Plaschg alias Soap&Skin und ihrem jungen Schauspielerkollegen Florence Rupp. Ihre Briefliebe, ihr amouröses Unglück, erstreckt sich über den Zeitraum von rund zwanzig Jahren, von Ende der 1940er Jahre quer über die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders der 50er und 60er Jahre. Eine sehr lange Zeit, eien bewegte und eine bewegende Zeit, in der sie sich wohl auch öfters getroffen haben, jedoch werden diese Treffen weder erörtert noch filmisch gezeigt. Die gesamte Dramaturgie des Films dreht sich um den Briefwechsel, was langweilig klingt, aber ungeheuer spannend ist. Allein diese Briefe und die darin aufgezeichneten Worte ergeben so etwas wie eine Dramaturgie, den roten Faden der Handlung. Den feinsinnig und lyrisch gesponnenen Faden der Liebe, könnte man auch sagen. Die Tragik ist, dass es den beiden zeitlebens verwehrt blieb, ihre Liebe in eine tragfähige Bindung, eine auch im Alltag funktionierende Beziehung...

Radln bei Schneefall in Innsbruck – der neueste Trend, oder sind die „plemplem“?...

Am Montag war es wieder soweit. Schnee wohin das Auge reicht. Auf den Straßen der Landeshauptstadt bewegte sich der zähe Morgenverkehr auf Grund der eisigen Temperaturen und der schneebedeckten Straßen noch zäher als üblich. Die Fahrbahn wechselte ab zwischen schneeweiß oder matschig braun – daran war erkennbar, wo in der letzten Stunde ein Schneeräumungsfahrzeug gefahren ist. Hohe Schneeberge, vom Schneepflug beiseite geräumt, trennten den Gehsteig von der Fahrbahn. Die Bodenmarkierungen waren nicht zu erkennen und ich war trotz Schneefalles froh, mit zu Fuß vom Bahnhof ins Büro zu gehen. Inmitten des frühmorgendlichen Schneechaos fielen mir aber dann einige Personen auf, welche sich auf ihrem Fahrrad zwischen Bussen, LKW’s und Autos auf schneebedeckter Straße ihren Weg durch die Stadt bahnten. Auch auf dem Gehsteig waren vereinzelte Radfahrer unterwegs – denen war die Straße wohl doch etwas zu gefährlich. Auf der einen Seite war ich fasziniert von der Körperbeherrschung, welche die lebensmüden und meist helmlosen „Snowbiker“ an den Tag legten. Auf der anderen Seite hatte ich große Lust, jeden Einzelnen davon vom Rad zu hauen – denn ich kann es einfach nicht begreifen: Wie kann man sich und alle anderen Verkehrsteilnehmer nur solchen Gefahren aussetzen? Dass der Straßenverkehr gefährlich ist, wird von der Anzahl der Unfalltoten im Straßenverkehr jährlich dokumentiert und ist traurig genug. Wie kann es dann sein, dass es so viele hirnlose und rücksichtslose Personen gibt, die meinen das Schicksal herausfordern zu müssen? Es ist für mich unbegreiflich. Vor allem waren nicht nur junge Studenten unter den Bikern, sondern auch ältere Damen und Herren stürzten sich mit dem Fahrrad ins Schneegestöber. Ich bog an der Triumpfpforte ab, Richtung Bergisel. Auf Höhe des Wettercafes erblickte ich ein Polizeiauto, welches im Stau stand. Mindestens 2 Radfahrer überholten die Beamten auf der...

Das Rad der Zuständigkeit...

Gestern haben wir eine zwei Seiten lange Erklärung von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer zum Thema Radhauptstadt samt genauer finanzieller Aufstellung der von der Stadt getätigten und geplanten Investitionen und Budgetmitteln für den Bau von neuen Radwegen und Abstellplätzen, sowie einen Vergleich zu den Ausgaben für den motorisierten Autoverkehr (Straßen, Tiefgaragen) gefordert. Und siehe da. Die Bürgermeisterin ist unserer Bitte prompt nachgekommen. Hier ihre Erklärung im Wortlaut:                                                                                                                           Danke! Sehr vielsagend. Die Ausführungen der Frau Bürgermeisterin, oder sollte ich sagen, das beredte Schweigen, lassen erahnen, wie viel ihr die RadfahrerInnen dieser Stadt Wert sind bzw. wie wenig Wert sie offensichtlich auf eine erfolgreiche Zukunft von umweltgerechter Mobilität und den dafür mit ihrem Verhalten vorbildlichen BürgerInnen dieser Stadt legt. Wir RadfahrerInnen werden es uns auf alle Fälle merken, wenn Frau Oppitz-Plörer mit ihrer Fraktion Für Innsbruck demnächst oder in Bälde in den nächsten Wahlkampf ziehen wird. Das Lanfgzeitgedächtnis von Radfahrern funktioniert, ebenso wie jenes von Radfahrerinnen und FußgängerInnen, ausgezeichnet. Weitere Hinweise und Fakten zum Thema Radhauptstadt Innsbruck erbeten an: baron.johann@yahoo.com...

Das Drama der Zustände

Der Mensch liebt das Drama. Die Kunst braucht es ebenso wie die Politik. Das politische macht das der Kunst erst möglich, möglich und notwendig. All unseren Verhaltensweisen, unserer Sprache, ja der menschlichen Kommunikation insgesamt wohnt das dramatische Element inne. Es zieht uns zum Drama, zur Überzeichnung und Dramatisierung unserer Lebensumstände. Diese Ästhetisierung, die Ironisierung und die Überführung bzw. Überzeichnung dieser Dramatik ins Absurde, ja Spielhafte und Groteske hat die Ausstellung With Words We Touch What We Speak der österreichischen Gegenwartskünstlerin Fanni Futterknecht zum Thema. Futterknecht, ein gefragter wie gefeierter Shootingstar der heimischen wie internationalen Kunstszene, stellt dort zwischenmenschliche Konflikte und ihre poetisch-absurde Auflösung ins Zentrum. Dabei kontextualisiert sie diese als individuelle oder in Kleingruppen inszenierte Verhaltensmuster. Sie produziert Dramen, die ohne Sprache auskommen, freilich ohne deren Inhalte zu konkretisieren oder gar zu benennen. Diese, man könnte auch sagen, Entdramatisierung alles Dramatischen, die Entsprechung durch die Entfernung alles Aussprechbaren, wird durch Video- und Medientechnik bedient und in ihrer Wirkung verstärkt, indem Futterknecht archetypische Handlungen in extremer Zeitlupe oder Wiederholungsschleifen ablaufen lässt. Sie selbst sieht das als Lösung der Figur von der Sprache, als Verselbstständigung, als Auflösung oder Loslösung und als Akt sich entwickelnder oder entwickelter Emanzipation. Die Farben sind pastellartig und grellbunt, überzeichnet, von einer gewissen Brillanz und doch zuckerlhaft süß. Sie unterstreichen und kontrastieren die Wucht all dieses Nichterzählten, der unausgeführten Handlung, des repetitiven Zustands, in dem wir uns befinden und immer wieder und wiederfinden, der dennoch nur als Geste und als Ausdruck in den Raum gestellt und dort für sich selbst gerade stehen muss. Und schauen muss, wo er bleibt, könnte man noch anfügen. Die Herstellung der filmischen Dramas – gedreht wurde das Material großteils letzten Sommer in Wien – sei harte Arbeit gewesen, schildert die Künstlerin im...