was wir DATEN – geht DIE nix an!...

wie in vielen Städten demonstrierten auch in Innsbruck Menschen am Vortag der Einführung der Vorratsdatenspeicherung. Ab 1. April müssen Daten wie SMS, E-Mail und Telefonanrufe verbindlich für sechs Monate gespeichert werden.   angeblich sollen so Verbrechen und Terrorismus bekämpft werden. Man stelle sich einen Verbrecher vor, der die Terroristin von seinem Handy anruft … was stellen die wohl an?   die hiesige Netzgemeinschaft, Besorgte, Aufmüpfige und Freigeister trugen die Persönlichkeitsrechte in einem Leichenzug durch Innsbruck und schließlich im Rapoldipark zu Grabe. Vorneweg dabei Hochwürden Markus Kozuh, der agrargemeine Koschuh, welcher der Gemeinschaft geistig-geistlichen Beistand bot. Wir trauern um unsere Rechte und trauen denen nicht übern Weg, die uns überwachen wollen.   Fotos von Niewo und Viki, glaub...

Innsbrucker Südring – eine unendliche Geschichte...

Wir alle kennen den Innsbrucker Südring weder als fußgänger- oder fahrradfreundliche Gegend - noch als einen angenehmen Lebensraum. Die Planungen der Stadt für dieses Verkehrsmonster lassen (zumindest nach Meinung einer Bürgerinitiative, deren Stimmungsbild wir hier gerne wiedergeben) leider nichts Gutes erwarten: So wird darüber diskutiert, am Südring 40 Millionen Euro zu investieren, was ein Fehler sei. Mögliche Auswirkung: 20.000 Autos mehr pro Tag. Noch mehr Blechsalat statt Geld für den öffentlichen Nahverkehr. Es gibt Alternativen: Wenn wir Städteplanung und Nahverkehr endlich anders denken: In einer topologisch engen Stadt wie Innsbruck, ist es sinnlos Blechlawinen in die Stadt zu lotsen, um dann in sündteuren Tiefgaragen abzucashen. Dann besser freie Fahrt für Bus, Bim und Bahn: Kein Blechbruck sondern saubere Luft! www.a-i-n.org/  ...

Ei, wer sind wir?

Ein schönes Symbol, wenn in unserer Stadt wieder Eier aufgestellt werden. Das Ei ist ein uraltes Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens. Wir alle entstammen Eiern, genau genommen meist drEIerlEI.   die beiden auf dem foto würde ich sofort wählen. wobei sie sicher lachen müssten … zu frei, um zu ver-treten. aber Ei, was sagst du uns? wir seien alle EIns? Also, komm jetzt brüt nicht rum, das Leben sei ein Ei: roh, empfindsam einerlei? frei sein heißt mitsammen lachen und nicht noch mehr leichen machen. allen wesen licht und würde, gemeinsam gehen wir es...

Liebe Alle!

Liebe Staatsanwaltschaft, liebes Gericht, liebe Kripo, liebe Behörden, oh du „lieber“ August(in):   Blaukehlchen sind Zugvögel.     Bild: http://derstandard.at/...

april, april

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Tonight @ Jimmy’s: TRACKER...

Heute, FREUtag 30. März, die geilofantastischste Band der Welt: TRACKER live und gratis im Jimmy’s. So ab 9 starten sie: Da gehts ab  – die Burschen können...

Im Schatten der Fleischkas-semmel...

Wie wir wissen, sind Wahlkämpfe Zeiten erhöhter Erregung. Umso wichtiger ist es, auch aufs leibliche Wohl zu schauen, sich gesund zu ernähren und auf den kleinen Mann nicht zu vergessen. Bürgermeisterkandidat Dr. Christoph Platzgummer versteht sich darauf hervorragend: Sein Wahlkampfteam versorgt Volksschulkinder mit süßen Lollis und er spendiert den Herren, die unsere Straßen sauber halten, eine Fleischkassemmel: Ist doch nett!   Dieses Video hinterlässt mich allerdings ein wenig ratlos … aber ich bin sicher, da kommt noch eine superlustige Auflösung. In diesem Sinne, um niemanden zu vernachlässigen: Gemma’s an – Für Innsbruck – Mehr Mut – gegen Diebe – der Richtige ist – Christoph und FX  und die Senioren. P.S. Kommunisten kochen besser als Piraten.   Foto von www.facebook.com/BgmPlatzgummer  ...

6020 Handy-Fotos: Wessen Straße? Unsere Straße!...

Straßen: Wir wohnen in einer, kennen viele, folgen den meisten und umgehen andere. Die Innsbrucker Straßen liegen uns zu Füßen, denn wir stehen drauf. Wir gehen drauf, für ein Leben voller Schall und Rauch. Doch bevor wir fallen, fallen wir lieber auf. # 4:...

Innsbruck, bist du das?

«Soll man sich die Wunden lecken, legt sich in gemachte Betten, statt die Kissen mit Gefühlen alten Trotzes aufzuwühlen? Oder kann man immer weiter wachsam sein und dennoch heiter, soll man weiter revoluzzen oder doch Laternen putzen? Kann man wütend sein und weise, laut sein und im Lauten leise, macht gerechter Zorn nicht müde, ist vielleicht nur Attitüde?»   (Konstantin...

Sehr geehrter Herr Penz, sehr geehrter Herr Heis, sehr geehrte FPÖ-Tirol,...

es gibt Momente, in denen man erstaunt auf Dinge reagiert, die einen bei genauerer Betrachtung vielleicht gar nicht mehr überraschen dürften. Dennoch hat mich Ihr Wahlslogan „Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe“ persönlich mehr als nur angewidert. Noch mehr beschäftigt mich allerdings, dass solche Pauschalurteile im Zusammenhang mit anderen Nationalitäten Ihrerseits scheinbar systematisch über einen längeren Zeitraum verfolgt werden. Ich gebe mich daher auch nicht damit zufrieden, dies als einfache Wahlmasche abzutun und darüber zu schweigen – auch wenn ich dahinter billigsten Populismus vermute. Kürzlich bin ich auf der Homepage von August Penz gewesen, um mir über Ihr politisches Agieren ein genaueres Bild machen zu können und bin dabei auf Ihre Zeitung Zukunft Innsbruck gestoßen. In der Ausgabe 2/2011 verwenden Sie auf Seite 3 folgende Überschrift: Marokkaner – Zwangsarbeit statt Drogenverkauf Ich fühle mich als Innsbrucker Bürger verpflichtet, Ihnen bezüglich des Begriffs der Zwangsarbeit politischen Nachhilfeunterricht zu geben, auch wenn ich befürchte, dass Sie diesen vielleicht gar nicht benötigen und Ihre Terminologie möglicherweise bewusst so gewählt haben. Um nicht zu weit auszuholen, zitiere ich für Sie nur kurz aus dem leicht zugänglichen Wikipedia-Beitrag zum Thema Zwangsarbeit: Als Zwangsarbeit wird eine Arbeit bezeichnet, zu der ein Mensch unter Androhung einer Strafe oder eines sonstigen empfindlichen Übels gegen seinen Willen gezwungen wird. Sie ist – mit verschwimmenden Übergängen – die schärfste Form der Arbeitspflicht. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) definierte 1930 in Art. 2 Abs. 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. Nicht dazu gehören laut Abs. 2 des Übereinkommen: Militärdienst, übliche Bürgerpflichten, Arbeit im Strafvollzug, notwendige Arbeit in Fällen höherer Gewalt und Arbeit, die dem unmittelbaren Wohl der Gemeinschaft dient. Von ernst zu nehmenden österreischischen PolitikerInnen erwarte ich mir eine...