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Liebe Stadt Innsbruck!

Liebe Stadt Innsbruck!

Vielen Dank, dass du wieder einmal gezeigt hast, dass auch Staedte so richtig peinlich sein koennen. Was beim Afterstash abgelaufen ist, ist eine Frechheit und auch ein Niveau, dass man eigentlich aus Ländern kennt, die demokratisch nicht ganz einwandfrei sind. Am Nachmittag (!) kam zum ersten Mal die „Mobile Ueberwachungsgruppe“, da es angeblich zu laut war.

Ja, um ca. 17:00 Uhr! Das naechste Mal kamen die Damen und Herren um kurz vor 20:00 Uhr. Da schon in Begleitung der uniformierten Kollegen von der Polizei. Bei einem der leisesten Konzerte, das ich in meinem Leben erlebt habe. Offenbar war das dem kommandierenden Polizisten trotzdem noch zu laut (von einer Messung der Lautstaerke mit dafuer geeigneten Geraeten ist uebrigens nichts bekannt). Somit beschloss er, um kurz vor 21:00 Uhr das Ende der Veranstaltung! Dass die Veranstaltung bis 22:00 Uhr genehmigt wurde, zaehlt in Innsbruck nichts!

Was mich freut ist, dass es in Innsbruck endlich wieder motivierte junge Menschen gibt, die auch noch bereit sind, ihr Geld dafuer auszugeben, dass Innsbruck ein wenig cooler wird. Dass unsere Stadt dann aber so ekelhaft ist, gegen alle und jede dieser Veranstaltungen vorzugehen, solange nicht irgendein Politiker mit an Bord ist und ueberall das Inns’bruck Logo runterstrahlt, sagt schon einiges ueber die Regierung dieser/unserer Stadt aus!

Das Afterstash ist eine Veranstaltung, die fuer ganze Familien ist, wo kleine Kinder mit ihren Skateboards von „alten Hasen“ lernen koennen. Wo Drogenaufklaerung betrieben wird, wo es gutes Essen fuer alle gibt und wo vor allem kein Eintritt verlangt wird! Aber offenbar braucht unsere Stadt so etwas nicht!

Niemand muss sich wundern, wenn irgendwann niemand mehr bereit ist, irgendetwas in dieser Stadt zu unternehmen, wenn nicht endlich kapiert wird, dass Kultur mehr ist, als ,,alte Musik“ und „Jazz Festival“ (welches uebrigens jaehrlich bis 23:00 am Marktplatz schoen laut sein darf…)

Innsbruck, wenn du wirklich eine Studenten-, Sport- oder Kulturstadt sein willst, dann lass uns auch daran teilhaben! Weltstaedte finden nicht in Magistratsbueros statt!

Joe Egger
Foto: Florian E.

Redaktion

35 Comments

  1. Die MÃœG führt sich bekanntlich eh auf, als würde ihr die Stadt unterstellt sein … traurig, wie spießig und beschränkt es in Innsbruck oft abgeht.

    •  Es is auch traurig wenn die Polizei etwas für zu laut empfindet und über die MÜG gemotzt wird. Aber damit das auch mal gesagt wird, Studenten denken auch etwas zu oft sie wären irgentwas besseres oder sind von sämtlich verordnungen wie gesetzen ausgenommen. Und spätestens wenns nüchter werden, wird in der Zeitung gesummst, dass die Strafen zu teuer sind und ein armer Student könne das nicht bezahlen! 

      • Niemand zwingt euch in einer Studentenstadt zu wohnen, also kommt mal klar, schliesslich ist fast ein Viertel der Einwohner Student!

        •  Tut mir Leid, aber sowas zu schreiben ist einfach ein kompleter Blödsinn.
          Es gibt viele Menschen die schon ihr ganzes Leben in Innsbruck leben und denen dann vorzuwerfen, dass sie sich bei Lärm beschweren ist schon etwas unfair. Man kann auch nicht verlangen dass die Menschen deswegen wegziehen müssen.

          Vielmehr sollte es Möglichkeiten für Student_innen geben solche Veranstaltungen abzuhalten, aber es gibt ja auch Areas (Hafen) bei denen genügend Platz wäre so etwas zu machen (Lärm kein Problem)

          LG eine Studentin, die schon immer hier lebt und auch dankbar über ruhigere Nächte ist – die´s in Ibk Innenstadt sogut wie nie gibt, da wir leider einen haufen Idioten haben die meinen sie müssten betrunken in der Nacht Dinge zerstören.

  2.  Offensichtlich glauben manche, Ihnen gehört die Stadt oder die Welt. Dass hier Leute wohnen sollte bekannt sein und auch diese haben Rechte. Sind wir froh, dass Stadt und Polizei noch auf diese schaut

  3. Ich bin ja eigentlich nicht die größte Kommentatorin, aber den letzten Kommentar kann ich nicht so stehen lassen. Ich wohne selbst in der "Hauptstraße" der Altstadt und kann bei Gott bestätigen, dass es manchmal unfassbar laut ist. Aber und das ist das wichtige ABER … Ich muss damit rechnen, wenn ich hier wohne.

    Und das finde ich bei diesem Artikel sehr wohl passend formuliert, weil jegliche Veranstaltung vor dem Goldnen Dachl – (gutes Beispiel; im Sommer war wirklich jeden!! Tag am Vorplatz ein Basmusikkonzert) – und auch die Veranstaltung am Marktplatz – (New Orleans Festival, etc.) sind mindestens gleich laut und niemand stört es. (bzw. es wird nichts unternommen)

    Ich finde es einfach nicht in Ordung, dass die Stadt bzw. die Stadtregierung die Veranstaltungen anscheinend nach Wichtigkeit und Prestige ihrerseits sortiert, weil ich bin mir sicher, dass dies bei anderen Verstaltung niemals passiert wäre!

  4. Jaja. Und wieder einmal sind die Behörden die Bösewichte. Das die MÜG aber bereits am Freitag 3x mal vor Ort war weil Anwohner ihr Wochenende nicht genießen konnten und am Samstag auch 2x mal bevor die Polizei kam interessiert hier wohl keinen. Wie oft müssten die denn eurer Meinung nach die Örtlichkeiten anfahren bis eine Einstellung der Veranstaltung in Ordnung geht? Das Konzert war eindeutig zu laut, ich konnte es bis in die Höttinger Au hören bevor ich auf den Marktplatz fuhr um mir selbst ein Bild zu machen. Der Veranstalter war nicht in der Lage eine gültige Pegelmessung vorzulegen, geschweige denn hatte er einen Bescheid vorzuweisen. Auch ist die Polizei verpflichtet bei Übertretung der Auflagen die Veranstaltung zu beenden. Das die Fete ein jähes Ende fand ist einzig und allein die Schuld der Veranstalters. Viel zu lange wurde in Innsbruck einfach zugeschaut wenn Regeln gebrochen wurden. Das war jetzt bei der Schaumparty in der O-Halle und beim Afterstash nicht der Fall. Pech für Hugo. PS: Ihr Stundenten wisst beim Feiern euch sowieso alle nicht aufzuführen. Warum müssen wenn ihr feiert immer andere darunter leiden?

    • Anonym sowas zu verfassen ist ein wenig hmmmm feig?
      Erinnert mich immer an die Leute die zum Flughafen ziehen und dann von lärmenden Flugzeugen überrascht werden. 

      Wohne in der Altstadt und kann mir regelmäßig lärmende Blasmusikkapellen am Sonntag geben. Aber das ist in Ordnung weil die senil-bettflüchtigen ja schon wach sind. Manche Leute vergessen einfach dass sie selber mal jung waren.

      • Musik wird als unangenehm empfunden, da sie mit Geräusch verbunden.

        Konzerte gibt es in der Altstadt eigentlich nur am Samstag von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

        • gemeint sind Blasmusikkonzerte in der Altstadt vor dem Stadtturm oder Goldenem Dachl.

          Andererseits gibt es die hervorragende Konzertreihe der Promenandenkonzerte – wo wirklich jeden Tag ein Konzert stattfindet. Diese enden aber meistens um 21.30 Uhr.
           

    • umgekehrt gefragt: gibt es eine gültige schallpegelmessung seitens der polizei bzw. des magistrats? wenn ja, wo ist diese einsehbar, oder wurde hier "auf gefühl" entschieden? muss seit neuestem jeder bürger seine unschuld beweisen?  klar, wenn jemand sein wochenende in ruhe genießen will, ist eh alles zu laut außer dem eigenen fernsehr. weiters möchte ich anmerken, dass ich gerne einen nachweis über mein einkommen veröffentliche, um dem "ihr studenten" argument entgegenzutreten, der verfasser macht den eindruck, als hätte er ein problem mit den besuchern des festivals und nicht mit dem lärm…

  5. Ich arbeite seit 1998 mindestens 40h in der Woche und war gestern auch dort. So viel zum Thema "Ihr Studenten". Lächerliche Argumentation. Ausserdem stelle ich die Frage, warum die Stadt solche Veranstaltungen genehmigt, wenn es doch so unzumutbar ist? Vielleicht sollten sie einmal zum Veranstaltungsamt gehen und dort vorsprechen, anstatt hier anonym zu meckern!?! Und "Floh" hat schon Recht, in Österreich muss nicht der Veranstalter eine Pegelmessung vornehmen, damit nicht abgedreht wird, sondern die Behörde muss den Beweis erbringen, dass die Lautstärke überschritten wurde, wenn sie abdrehen wollen (und das als argument vorgebracht wird!).

  6. Lieber Joe Egger, danke für deinen Eintrag, der einmal mehr zeigt, wie erbärmlich die Innsbrucker und deren heuchlerische Regierung doch sind. Nicht zuletzt auch erkennbar an den lächerlich, beschämenden Kommentaren.

  7.  Bezüglich Schallpegelmessung und "auf gefühl" … Du dürftest noch nie einen Bescheid gehalten geschweige denn gelesen haben. Kurze Erklärung: In einem Bescheid gibt es div. Bediengungen die zu Erfüllen und einzuhalten sind. Dort nur zur Info gibt es so unwichtige Details wie "wenn Anwoher sich durch blablabla belästigt fühlen, MUSS blablabla gemacht werden….!!! Soo wenn dies nicht gemacht wird, muss man einfach mit konsequenzen leben! Dass allerdings können, wollen oder kapieren manche Gäste und Veranstalter einfach nicht wie es scheint. Doch wäre mal toll dieses Spiel umgekehrt anzusehen da würden ein paar "ichhabenochniekonsequenzenakzeptierenkönnenmenschen" verstehen lernen! 

    • *ichhabnochnieanderenetwasgönnenkönnen* – auch nicht wenns sowieso nur bis 22.00 wär, weil ich bin einfach etwas langweilig und kann das fenster nicht zumachen, den fernseher nicht lauter drehen, oder einfach a bissi lauter vor mich hin sumsen damit ich den bösen spass von anderen nicht ertragen muss…

      und wenns mir nicht gefällt dann will ich auch nicht das sonst wer freude hat…

      manch innsbrucker ist ein party grinch…

  8.  Will den Vorfall gar nicht kommentieren, hab’s nicht mitbekommen (obwohl ich neben der Altstadt wohne).

    Die Kommentare unter diesem Blogartikel legen aber ein deutliches Zeugnis davon ab, was hier vermutlich mal wieder der Fall ist: Zwei Ideologien treffen gepaart mit vielen Vorurteilen aufeinander.

    Dass dann entsprechend selektiv wahrgenommen wird, ist kein Geheimnis. Man hat ja von den jungen Studenten eh nichts anderes erwartet als Rambazamba. Und die "alteingesessenen" sind sowieso immer die absoluten Spassbremsen, die vergessen haben wie es ist jung zu sein.

    Fangt mal an miteinander zu reden, anstatt übereinander zu sprechen.

    Es ist zum Kotzen sowas mitzubekommen und zu wissen, dass es auch anders ginge. Schade.

  9. Gast7777777 zufolge ist es also möglich, ausnahmslos JEDE angemeldete und bewilligte veranstaltung durch eine hinreichend große anzahl von sich als gestört fühlenden anrufern zu unterbinden. wäre mir oder anderen bürgern dieses recht beispielsweise bei der HC STRACHE kundgebung letzte woche mit musik, demo und polizeieinsatz an gleicher stelle eingeräumt worden? könnten ich und andere verärgerte besucher der gestrigen veranstaltung nun unsererseits sämtliche in zukunft bewilligten veranstaltungen einem vorzeitigen ende zuführen? wird diese stadt also von einer handvoll anrainern regiert, und haben bescheide und bewilligungen folglich keine verbindliche rechtswirkung für einen veranstalter, da dieser sich dem diktat einiger weniger zu beugen hat – wie anders ist es zu erklären, dass ein bescheid von einer gemeinde ausgestellt wird und umgehend seine gültigkeit durch ein telefonvoting verliert? und ja, ich versichere, dass ich auf die einsichtnahme in eine amtlich durchgeführte schallpegelmessung mittels einem geeichten gerät drängen werde! denn ohne diese schraubt die polizei meinem nachbar auch nicht die nummer vom zu lauten moped, bzw. mir von meinem weil irgendwer sich belästigt fühlt.

    florian hofmann

    • ihnen ist aber schon klar das politische und religiöse Veranstaltungen andere Auflagen haben als private? Und wie komme ich dazu Veranstaltungslärm in einem reinen Wohngebiet ertragen zu müssen?

      •  Ihnen ist aber schon klar, dass…
        …das "dass" mit Doppel ’s‘ geschrieben wird?

        Und Ihnen ist schon klar, dass ihr kritisierter Punkt bei der GENEHMIGUNG der Veranstaltung erörtert werden sollte?
        Vielleicht sollten Sie sich dafür stark machen, dass ihr Wohnviertel als "DMZ" definiert wird. OHNE Veranstaltungen, denn Lärm bleibt Lärm, ob er politisch motiviert, religiös inszeniert oder privat verursacht wird.

  10. Leider muss man festhalten, dass manche Menschen nicht ohne ein Feindbild leben können. Und in Innsbruck sind das offenbar gern junge und junggebliebene Leute, Studenten und böse Mountainbiker, die als solches herhalten müssen. Nach dem Motto "wenn ich keinen Spaß habe, soll das gefälligst auch kein anderer".
    Ich wohne selber in der Innenstadt und wer diesen Bereich als reinen Wohnraum sieht, muss wohl grundsätzlich etwas falsch verstanden haben. Eine Stadt lebt von Ihrer Bevölkerung und wo Menschen sind, soll gefälligst auch gelebt werden dürfen.
    Wir reden hier nicht von Partymarathons bis in die frühen Morgenstunden sondern von einer Veranstaltung an einem Wochenende, die um 22:00 regulär zu Ende gewesen wäre. Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, eine Wohnung im Zentrum zu kaufen – "Ruhe und Beschaulichkeit" waren keine Punkte auf meiner Liste, das wäre wohl ein wenig realitätsfremd, oder?

  11. @ Starfish:

    ich frag mich dann halt nur warum sich dieselben Leute dann bei diversen anderen Veranstaltungen nicht beschweren…???

    Und was dieser Fall mit betrunkenen Idioten die nächtens Dinge zerstören zu tun hat erschließt sich mir – mit Verlaub – nicht ganz.

    Stimmung und Atmospähre waren absolut vorbildlich und freundlich… Verstehe Ihren Vergleich deshalb nicht wirklich. Und bis um 22 Uhr wird mans verdammt nochmal wohl aushalten. Wo samma denn? Sich einerseits als Stadt wenns halt passt jung und hipp verkaufen wollen und dann sowas? Naja. Mir tuts für die Veranstalter und all die Organisatoren leid, die sich sehr viel angetan haben und sich es sich in Zukunft vermutlich mehr als nur 2x überlegen werden, noch einmal so etwas auf die Beine zu stellen.

  12. Die Stadt will so offenbar die Frage "Wem gehört dir Stadt" wieder mal sehr deutlich beantworten. 
    Nur doof, dass es vermutlich ein Kollektiv gibt, das dann auf Veranstaltungen anderer Art genauso als Wutbürger auftreten könnten. Was machen kann man da schon, zum Beispiel:

    Vielleicht sollte man mal versuchen, sich kollektiv zu beschweren, wenn wiedermal Blasmusik am Dachl ist, mal sehen ob sie das dann auch auch kurzfristig canceln. Dabei sollte man natürlich selbst vorher den "Lärm" messen. Ich denke, dass, wenn sie das dann nicht ab"blasen", man nen ordentlich Shitstorm aufs Magistrat lostreten könnte…

    Nur so als Anregung.

    Grüße

    • wieso willst dich wegen der Blasmusik beschweren? stört sie dich wirklich?  oder stört dich nur die Ungerechtigkeit?
      Ich finde die Blasmusik ist ein gutes Beispiel, dass es möglich ist, und auch möglich sein muss in der Stadt lautstark Musik zu machen. Jetzt gings halt drum am Beispiel Blasmusik gleiches Recht für alle zu erstreiten.
      Das dumme dabei, es gibt beim Lärm den Begriff "ortsüblich" was der ortsüblichen Blasmusik einen anderen Status einräumt als allem was die Polizei noch nie gehört hat.  Die MÜG ist ohnehin ein Spezialfall, weil sie der Bürgermeisterin unterstellt ist und die kann sich auf ganz eigene Verordnungen der Stadt Innsbruck berufen, was wiederum die Sinnhaftigkeit der städtischen-Privat-Truppen in Frage stellt.

      • Nein, die Blasmusik stört mich nicht! Und es ist richtig, es sollte nicht darum gehen, wer der/die böse ist. Aber es ist nunmal so, dass sich wohl jmd. beschwert hat und dass die Veranstaltung deswegen abgesagt worden ist. Dass diese jetzt hier der Buhmann sind, ist klar…zwei Parteien gibt es immer. Aber wenn die Stadt ein Ort sein soll, in dem eben alle Menschen gut zusammenleben können, muss / sollte eben auch die Stadtregierung dafür sorgen. Wie sei jetzt mal dahingestellt. Aber indem man der Stadtregierung klarmacht, dass gleiches Recht für alle gelten muss, wäre meines Erachtens ein guter Anfang. Man könnte jetzt zwar sagen, dass das Auge um Auge ist, aber irgendwie ist es auch ein bisschen direkte Demokratie, wenn jmd. der Beschwerde etwas "abwählen" kann, oder?

  13. Liebe Leute,
    Ich glaube die Diskussion hier führt komplett in die falsche Richtung. Es gibt hier keine Bösewichte, scheiß Anwohner, laute Studenten .

    Wir sollten uns im klaren sein dass wir in einer Stadt wohnen und das es darum geht öffentlichen Raum gemeinsam zu gestalten. Ich war Besucher am Afterstache bin Radlfahrer  und finde diese ewige Polarisation scheiße. Das macht doch das Leben  in einer Stadt aus, Orte wo Menschen zusammenkommen um Musik zu hören oder Sport  berteiben oder einfach miteinander lachen.
     Das macht die Qualität einer Stadt aus ein Veganer Festival, Blasmusik, Skate Contest usw. und auch das Afterstache ist eine Vorzeigeveranstaltung auf die ich gern hin geh.
    Aber es scheint in dieser Stadt leider nicht möglich zu sein miteinander den wertvollen öfentlichen Raum zu gestalten, Neid ,Frust ,Unzufriedenheit  domminieren.
    Trotz aller Gesetze hat die Demokratie dabei  leider den Hacken dass man es nicht allen recht machen kann.

    Doch es gilt das gleiche Recht für alle.
    Ich glaube doch dass es möglich ist, Veranstaltungen und Sportarten unter einen Hut zu bekommen.
    Es gibt doch genug städtische Vorbilder wo das funktioniert.
    Jeder soll doch einen Spaß haben und die Möglichkeit nutzen können farbe ins stadische leben zu bringen.

    Ich wohn auch in der Stadt neben den Bögen ich arbeite und hab meine Verpflichtungen, ich wach oft auf in der Nacht wenn wieder mal  laut geschrien wird oder die Musik wummert . Doch ich lach drüber und denk mir, schön dass ich in Innsbruck wohn, und dann schlaf ich schon wieder!!!

  14.  Zum Glück war Strache’s Nächstenliebe-Tour-Wahnsinn nicht zu laut, die trägt im Gegenteil zum Afterstash ja auch was zu Innsbrucks Kultur bei und macht unsere Stadt lebenswert ……. NOT!

  15. Gehts noch spießiger? Der Marktplatz ist direkt im Zentrum und 10 Uhr abends ist absolut anwohnerfreundlich! Ich kann nicht mitten in der Stadt wohnen und dort Friedhofsruhe erwarten. Einfach traurig, dass für viele der größte Spaß darin besteht, ihn anderen zu verderben … 

  16. Einmal im Jahr werden die Anwohner, die das seltene Glück haben keine 24 stunden hochfrequentierte Straße vor der Haustüre zu haben, das wohl aushalten können.
    Es gibt viel zu wenig Veranstalungen dieser Art in Innsbruck, im Vergleich zu anderen Hauptstädten in Europa, was die Stadt wirklich nicht sehr attraktiv für junge Menschen macht.
    An die Veranstalter: bitte nicht den Mut verlieren und dennoch weiter machen!

    •  ach komm, ganz ehrlich, diese stadt ist sehr wohl attraktiv für junge leute! und noch attraktiver wäre sie für mich, wenn diese möchtegern-coolness, die vor allem von leuten zelebriert wird, die auf einer veranstaltung wie dieser, zu finden sind, mal weniger werden würde anstatt immer nur mehr. ich bin selbst jung und studentin und sport- und kulturinteressiert, aber diese kiffer-coolness und chill-mal-arroganz langweilt mich. ich war natürlich nicht auf dem ach so coolen afterstash, aber ich frage mich schon ernsthaft, wo bzw. von wem da drogenaufklärung betrieben wurde? wurde den armen kids, die von ihren coolen eltern da hingezerrt wurden, gezeigt, wie man einen joint dreht?  klar, wenn man ins zentrum zieht, ist es laut, aber alles hat auch seine grenzen. wo sind gute oder wenigstens halbwegs normale umgangsformen hingekommen? auch wenn leute, die betrunken sind, das wohl toll und lustig finden, aber unter der woche und mitten in der nacht, lautstark singend durch die gassen streifen, einkaufswägen klauen und rennen veranstalten und randalieren gehört meiner meinung nach, auch nicht grade zum guten ton. zumal leute, die sich nüchtern dahingehend zurück halten, leider auch betrunken lieber ihren mund halten sollten. mir ist schon klar, dass das jetzt nicht gut ankommt, aber ein bisschen rücksicht, könnte man von einem/r halbwegs intelligenten stadtbewohner/in wohl noch erwarten. also an all jene, die meinen, sie könnten durch ihr scheiß-drauf-verhalten als besonders cool und hart hervorstechen: das ist absolut uncool und ich hoffe, dass ihr das auch mal kapiert!  spätestens dann, wenn ihr selbst mal in der situation seid, dass ihr schlafen wollt, weil ihr abgesehen davon, dass ihr  berunken oder im drogenrausch partymachend durch die stadt zieht, auch noch ein leben habt, wo es drauf ankommt, ausgeschlafen und fit zu sein. und dann werdet ihr auch festetellen, dass es wunderbar wäre, im zentrum zu wohnen, wenn es nicht immer wieder rücksichtslose leute gäbe, die man wohl leider in kauf nehmen muss, wenn man sich entscheidet nicht außerhalb zu wohnen. 

    •  ja, das kam bei meinem beschwerde-gefühlsausbruch jetzt nicht raus: ich hab nichts gegen party und feiern und schon gar nicht im zuge einer genehmigten und lange beworbenen veranstaltung am wochenende und bis 22 oder von mir aus auch 23 uhr. dass dieses event, im gegensatz zu in ibk "etablierten" und "prestigeträchtigeren" veranstaltungen, wie den bereits genannten (jazz-festival etc), wegen der zu hohen lautstärke vor 22 uhr wohl abgeblasen wurde, find ich jetzt auch bissl übertrieben… zumindest, wenn das, wie vermutet, aus den genannten gründen geschah. Für alle beteiligten war das sicher schade, aber ich hab mich ehrlich gesagt, über die art und weise geärgert, wie sich hier über die attraktivität innsbrucks für junge leute moniert wurde. als ob innsbruck nur durch so etwas "atrraktiv" oder "cool" wäre. es gibt genügend junge, interessierte und aktive menschen hier, die versanstaltungen wie diesen, aufgrund seiner "too cool for school"-leutchen lieber fernbleiben und sich anderswertig vergnügen.
      ich glaube, ich habe einfach zu lange in der innenstadt gelebt und in schlaflosen wochentag-nächten durch lustiges sturmklingeln und singen, vergebens auf etwas zurückhaltung (auch wenns noch so lustig ist – vielleicht sollte ich das demnächst auch mal machen, um zu erkennen, dass es sich doch lohnt, meine gute kinderstube zu vergessen?!) gehofft, und nie die möglichkeit gehabt, das auch mal einem breiteren publikum als meinen -wahrscheinlich von meinen geschichten bereits genervten freund/innen – zu erzählen, sodass ich durch diesen blog eintrag gleich die gelegenheit genutzt hab, mich nicht nur über die übertriebene darstellung aufzuregen, sondern vor allem über die schlechten manieren einiger innsbrucker nachtgeister. 😉

  17. Klar sollen alle Veranstaltungen mit dem gleichen AnwohnerInnen-Schutz stattfinden (gilt für den Marktplatz von Afterstash über Orleans bis Bouldern, gilt für Eisstadion und Stadion genauso, das man/frau auch bis Wilten hören kann), aber zu unterstellen, dass bei der Durchsetzung mit zweierlei Maß gemessen wird, ist schlicht deppert, solange keinerlei Hinweis (Beleg) darauf vorgewiesen wird.
    Ohne die Angelegenheit zu kennen vermute ich zumindest, dass die Auflage so wie bei einer Disko war, dass die Verstärker eingestellt und plombiert sein müssen, und wenn die das so gemacht hätten, wäre auch keine Schererei herausgekommen.

    • Das ist ja ganz was neues, ich bin schon lang Veranstaltungstechniker in Innsbruck, doch plombierte
      Verstärker hab ich noch auf keiner Veranstaltung in Innsbruck gesehen.
      Ich bezweifle auch die Umstzung einer solchen Maßnahme bei einem live Konzert.
      Da müsste man ja jeden Gain-Regler am FOH Pult plombieren incl. dem Tontechniker die Finger ans Mischpult kleben.
      Lieber GastOKT13 deine Ausage spiegelt die Unkompetenz und Weltenfremdheit eine Behörde wieder, ihr solltet lieber mal euer Hirn einschalten, und euch ein Schallpegelmessegrät zulegen.
      Aber ich glaub auch  das die Herrn der MÜG und der Polizei nicht imstande sind solch eine Messung ordendlich durchzuführen, denn hätten sie nur ein bisschen Hausverstand dann hätten sie bemerkt , dass die Lautstärke am Marktplatz weit unter dem Berhördenlimits gelegen ist, Gespräche vor der Bühne wären sonst nicht möglich.

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