Tonmanagement! Rückschrittsakrobatik.

Beginnend mit 01.12. werden im Kooio (http://www.kooio.net/) jeden 1. Donnerstag im Monat Klänge zu hören sein, die man ansonsten in Innsbruck kaum serviert bekommt

 

Unter dem kryptischen Titel „Tonmanagement! Rückschrittsakrobatik.“ soll Musik angeboten werden, die auf den ersten Blick ebenso Rätsel aufgibt, vielleicht auch gar nicht als Musik im konventionellen Sinne rezipiert werden kann. Dabei versteht sich dieser Rahmen jedoch nicht als elitär, sondern will vor allem eines beweisen: diese Musik IST hörbar, man kann sich daran gewöhnen und vor allem: im Lärm steckt Harmonie, im Ekel auch Lust, in der Dissonanz auch Konsonanz.

 

Es soll der Beweis angetreten werden, dass Musik, die dem Lärm und dem Geräusch Platz lässt, das Gegenteil von sperrig und abgehoben ist: sie ist in absolutem Maße (radikal-)demokratisch, akzeptierend und inkludierend. Sie fordert aber auch die Offenheit des/der HörerIn heraus, sich auf diese Klangschichten einzulassen. Es braucht aber kein Vorwissen, sondern lediglich die „richtige“ Haltung: eine Haltung der radikalen Offenheit, der Akzeptanz der Auflösung der (exkludierenden) Strukturen von vielem, das jeder ad hoc als Musik erkennen würde.

 

Enstehen soll dabei ein Raum für Experimente jeglicher Art: ausgehend von den DJs Gramma und Agharta und dem Musiker Grenzregionen soll ein Raum enstehen, der offen ist für eine Vielzahl ein Experimenten: Performances, Spoken-Word, Live-Improvisationen, DJ-Sets uvm.

 

Starten soll diese Veranstaltungsreihe mit dem „Kernteam“ (Spechtenhauser, Nuderscher und meiner Wenigkeit). Man möge eine gehörige Portion Abenteuerlust und vor allem durstige Ohren mitbringen, die sich aus der musikalischen Wüste in Innsbruck in das Kooio retten wollen.

 

3 Antworten : “Tonmanagement! Rückschrittsakrobatik.”

  1. Anonymous sagt:

     "musikalische(n) Wüste Innsbruck" – also das erscheint mir doch sehr überzeichnet. Innsbruck bietet ein großes musikalisches Spektrum. Ich komme selbst aus einer Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern in Deutschland und da hat Innsbruck mehr zu bieten, auch hinsichtlich elektronischer und experimenteller Musik. Die Veranstaltung klingt aber interessant, werde ich mir wahrscheinlich ansehen.

  2. Anonymous sagt:

     okay – feinstes Sujet übrigens!

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