Wieviel Kriege und Unruhen braucht es noch?

Wieviel Kriege und Unruhen braucht es noch, bis wir endlich sehen,
dass es egal ist, welche Religion, Sexualität oder Staatsbürgerschaft man hat?
Dass Mensch ist gleich Mensch, was ist daran so schwer zu verstehen?
Oder setzt uns das braune Gedankengut erneut schachmatt?
Denkt doch alle mal nach, denn es kann doch schockierender nicht sein,
was manche auf „Facebook“ und „Twitter“ für faschistische Kommentare abgeben.
Ich denke, das eigene Land wegen Unruhen zu verlassen ist nicht ohne Pein,
Stellt euch vor bei uns herrsche Krieg und wir müssten plötzlich woanders leben.

Wieviel Kriege und Unruhen braucht es noch bis wir endlich verstehen,
dass es egal ist ob man schwarz, weiß, asiatisch, hispanisch oder arabisch ist.
Wir sollten zusammen, gemeinsam entschlossen gegen das Elend vorangehen.
Und keiner wird mehr wegen Hautfarbe oder Herkunft von uns gedisst.
Lassen wir uns nicht beirren von den Leuten welche versuchen Angst zu schüren,
denn die Welt ist im stätigen Wandel und es wird nie mehr so wie früher sein.
Warum lassen wir unsere Angst vor dem Wandel die Asylwerber/Innen spüren
Warum gehen wir der Propaganda, den Hetze-Populisten so dermaßen auf den Leim?

Denn es geht nicht um mich und es geht nicht um dich.
Es geht darum: Sind wir nun menschlich oder nicht?
Helfen wir einander oder schüren wir weiter Hass?
Wollen wir einander auslöschen, ist es wirklich das?
Sind wir uns selbst der Nächste, geht es nur ums Geld?
Oder wollen wir Mindern das Elend in dieser Welt?

Wieviel Kriege und Unruhen braucht es noch bis wir endlich erkennen,
ganz egal ob Mann oder Frau, wir sind alle gleich viel Wert.
Wieviel Städte, Länder und Regionen müssen noch brennen,
bis wir sehen was die schreckliche Vergangenheit uns lehrt:
Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit sind keine guten Wegbegleiter,
Denn spätestens nach Adolf Hitler wissen wir wie es nicht geht.
Darum hoff ich es geht mit dem Hass schüren nicht so wie bisher weiter,
bis die Gesellschaft erneut vor dem nächsten Abgrund steht.

Wieviel Krieg und Unruhen braucht es noch, bis wir uns stellen der Selbstkritik,
uns für was Besseres zu halten nur weil wir hier in Sicherheit leben.
Warum zahlen wir Steuern und dann weigert sich unsere Politik,
den Flüchtlingen und Asylanten humane Unterkünfte zu geben.
Warum lassen wir uns beängstigen wie früher und warum diskutieren wir eig. übers Finanzielle?
Anstatt den Menschen in Traiskirchen menschenwürdig zu helfen lassen wir sie in Zelten hausen.
Was für eine traurige Geschichte, zum Schämen ist es, denn die Politiker treten auf der Stelle.
Die Geschichte wiederholt sich, es fehlt nur noch der Direktzug für die Flüchtlinge nach Mauthausen.

Denn es geht nicht um mich und es geht nicht um dich.
Es geht darum: Sind wir nun menschlich oder nicht?
Helfen wir einander oder schüren wir weiter Hass?
Wollen wir einander auslöschen, ist es wirklich das?
Sind wir uns selbst der Nächste, geht es nur ums Geld?
Oder wollen wir mindern das Elend in dieser Welt?

© Sebastian Fehr

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