Auflesung einer Institution… zum vorläufigen Abschied von Text ohne Reiter

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Nun denn, die Ritter des Wortes haben gestern vorläufig zum letzten Mal ihre literarischen Speerspitzen über den Gefilden der Sprachgewalt aufleuchten lassen.

Während Robert Prosser nebst alkoholischen Genüssen Eindrücke aus der Hip Hop Szenerie aus Bosnien importierte um anschließend im Queen Anne in romantischer Stimmung in enger Nachbarschaft zum Pissoir „Betrunkene“ aus dem Auto fallen zu lassen, gemahnte Stefan Abermann an die Endlichkeit des Seins, in welchem er endlich Stille genoss aber von seinen Kameraden selbst im Tod noch verfolgt wurde und diese unter Zugrundelegung all ihrer im Lauf der Jahre erworbenen und nie abgelegten Spleens (ich sage nur Eichhörnchen) auf seine Kosten hochbetagt ihr Comeback planten.

Martin Fritz erinnerte im Schutzmantel der allgegenwärtigen Präsenz eines Sicherheitsvollbades an die Anfangszeiten der Lesebühne und seine Rolle als scheinbar einzig Vernünftiger der Truppe und Markus Koschuh erweckte nochmals die „liebevollen“ Grußworte und Aufträge des Martin Fritz anlässlich einer längeren Absenz zum Leben und ließ das Publikum nach Betrachtungen zu einem durchschnittlichen Lesebühnenabend ohne Pointe zurück…

Meine Lieben, ich muss sagen, der Chor zum Backstreet Boys Hit „Quit playing games with my heart“ war so grauenhaft, dass es schon wieder ein Genuss war.

Fast wehmütig wurde schlussendlich von den Anwesenden das Einfahren der Leinwand beobachtet und gerüchteweise auch mit salbungsvollen Worten kommentiert. Es darf aber auf eine Auferstehung der Lesebühne im Herbst in etwas veränderter Form gehofft werden.

Stay tuned: Text ohne Reiter im Netz und auf Fetzbuch

Euer Plaudertäschchen

Ein frühes Highlight:

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