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Bildungsdemo in Innsbruck

Mehr als 300 Menschen zogen heute durch die Innsbrucker Innenstadt, um gegen die Bildungspolitik der Regierung zu protestieren. Vor allem kritisieren die DemonstrantInnen die geplante Dienstrechtsreform für künftige LehrerInnen, die deutlich mehr Arbeitsbelastung bei gleichzeitigem Einkommensverlust bedeutet. Innsbrucker Lehramtsstudierende haben die wichtigsten Punkte in einem sehenswerten Webvideo dargestellt.

[video:http://youtu.be/Fb7_vegWFEQ]



6 Comments

  1.  leider wissen unsere mitmenschen, die meinen,dass sie das gar nicht betrifft, überhaupt nicht bescheid über das neue dienstrecht ! viele haben mich gefragt was da eigentlich drinnsteht. und das obwohl es ihre kinder betreffen wird!
    wiederum andere sehen es als angleich an die übrigen jobs, da wir "eh ein halbes jahr ferien haben". es sollte einmal in den medien vorgerechnet werden, wieviel ein lehrer arbeiten muss und welche zusätzliche verantwortung durch den erziehungsaspekt hinzukommt ! 
    die gesellschaft müsste mehr aufgeklärt werden! erst wenn diese kapiert um was es eigentlich geht und welcher teufelskreis rauskommen wird, erst dann kann vielleicht wirklich was verändert werden!
    eine lehramtsstudentin

  2. in meinen augen gibt es nichts übleres.
    wissen alles besser, schuld sind immer die anderen:
    lehrer sind für mich das allerletzte.
    gleich nach den fahrraddieben.

    • Lieber Uli!
      Gäbs nicht so engagierte, motivierte Lehrer in unsrem Land, die die Bildung des Landes retten wollen, gäbs noch mehr Pfeifen wie dich!

  3.  
    Sie glauben allen Ernstes, dass "Lehrer die Bildung des Landes retten wollen"?
    (oder etwas mit der "Bildung des Landes" zu tun hätten)

    Ihr Hochmut bestätigt nur meine "Vorurteile".

    Und Dienstrecht hin oder her: Es ist Zeit, dass die Lehrer ihre Privilegien verlieren und wie jede andere Berufsgruppe in die Pflicht genommen werden.
    Drei Monate Urlaub und dabei glauben, Sie scheissen den besseren Dreck.
    Wunderts noch wen, dass man heiß ist auf dieses hochnäsige, selbstverliebte und ewig jammernde Pack.

    "Engagiert und motiviert" sind Lehrer nur dann, wenns darum geht, die Kohle zu zählen und fremde Leute zu schikanieren.

  4. Oha, das liest sich wie die Aufarbeitung eines akuten Schultrauma – hast du damals zu lange in der Ecke stehen müssen, Uli?

    Bitte verrat uns, welche "Privilegien" du meinst? LehrerInnen verdienen im Schnitt weniger als andere AkademikerInnen – vor allem wenn das neue Dienstrecht in Kraft tritt. Die "drei Monate Urlaub" sind ein uraltes Neidargument, aber lassen sich gut erklären: Wer unterrichtet, arbeitet in der Woche oft 50 Stunden und mehr (unterrichten, vorbereiten, korrigieren, Veranstaltungen außerhalb der Schule koordinieren, Elternsprechtage, Fortbildungen, Schulbüchereien und Computerräume betreuen usw. usf).

    Die LehrerInnen haben dann frei, wenn auch ihre SchülerInnen Ferien haben. Dafür arbeiten sie im Schuljahr teilweise über die Grenzen ihrer Belastung und dürfen sich dann noch von jedem halblustigen Neidhammel anmachen lassen. Wenn du den bösen "Lehrer" so neidig bist – warum ergreifst du nicht die Chance und wirst selbst einer? Es steht jedem frei, diesen schönen, aber auch sehr herausfordernden Beruf zu ergreifen: Du wirst merken, dass Jugendliche heute keine Lämmer sind, sondern genau wissen, was sie wollen und was nicht – aber bitte verschon die SchülerInnen mit Hassparolen und Vorurteilen.


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