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provInnsbruck spricht mit den BürgermeisterkandidatInnen: Alexander Ofer (Piraten Partei)

provInnsbruck, das digitale Stadtgeflüster, spricht mit den KandidatInnen zum BürgermeisterInnenamt: Humorvoll, kritisch, ungeschminkt. Wir wollen wissen, wer sie sind und was sie wollen. Wir fragen, was andere nicht zu senden wagen. provInnsbruck.at freut sich auch über Fragen und Kommentare, entweder als Posting oder per E-Mail.

 

[video:http://youtu.be/LtZo7_xViFM]

 

 

Interview: Markus Koschuh
Kamera: Anja Larch, Klemens Fischler
Ton: Klemens Fischler
Schnitt und Signation: Grigory Shklyar

Redaktion

30 Comments

  1. das war wohl nix, herr ofer. versuchtses mit inhalten noch einmal. einfach so im wind der deutschen piraten mitsegeln wollen wird kein erfolgsrezept sein

    •  lieber gast1504!

      für mich ist es dem herrn ofer serwohl gelungen die klare aufgabe der piraten in diesem gespräch hervorzuheben. von mir hat die piratenpartei tirol den klaren auftrag alles zu hinterfragen und in frage zu stellen. die verschiedensten anliegen einer entäuschten stadtbevölkerung zu sammeln, und deren interessen und inhalte zusammen zu tragen und öffentlich zu machen. ihre interpretation auf den mitsegelkurs der deutschen piratenpartei kann ich nicht nachvollziehen, da sich das in keiner aussage im video wiederfindet. also lieber gast1504 – sollten sie sinnvolle anregungen – oder ein anliegen haben was sie und andere tiroler drückt – na dann auf dem piratenparteiforum posten. ansonsten sind sie für mich nur ein anonymer motzer. ahoi

      mfg, ralf

      •  @Ralf Fuhrmann

        Wenn man zugibt, dass man von der Realpolitik in Innsbruck keine Ahnung hat und sich dafür auch nicht interessiert, ist die Bürgermeisterkandidatur überflüssig. Dieses Interview ist für mich eine farb- und substanzlose Farce.

        •  da geb ich ihnen recht, dass man von einen bgm wahlanwärter verlangen kann die politische vergangenheit der stadt zu kennen. trotz mancher nicht perfektionistischen aussagen ist es herrn ofer trozdem gelungen zu vermittel, das die ppt keine partei im herkömmlichen sinn ist. in dieser partei soll die macht vom volk ausgehen, und der gewählte sprecher dieses auf stadt- ( später land-) ebene umsetzen. das sich dadurch keine links mitte rechts oder sonstige colors auf dem banner der pp findet, sollte das volksvertretende hervorheben. ich spreche keinen unserer amtierenden politiker ab,  das sie nicht mit bestem gewissen und glauben an einer guten zukunft unserer stadt (land) arbeiten. nur mit dem (politisch neuen) medium internet eröffnet sich für jeden bürger direkt auf politische entscheidungen einfluss zu nehmen. jegliche veränderungen in einer aufgebauten struktur wird wiederstand bei denen auslösen, die am tropf hängen. aber auch diese leute werden in kürze erkennen, das das volk sich dieses nicht mehr länger gefallen lässt, und  die möglichkeiten für ihren protest jetzt über eine online platform ablässt. die aufgabe von herrn ofer wird darin bestehen sein team zu strukturieren, um diese flut an anregungen, beschwerden, unmut zu sortieren, und politisch an die zuständigen herren und damen weiterzutragen. 

          jeder kennt das beispiel von dem stein, der in ein stehendes gewässer geworfen wird. herr ofer hat ihn geworfen, und die sich ausbreitenden wellen werden viele leute erreichen. herr ofer hat noch viel zu lernen, aber wir wollen nicht vergessen, das er schon vor einigen jahren dieses zenario vorhergesehen hat. er hat diese vision jetzt real werden lassen, und wird mit dieser aufgabe wachsen.

          mfg, ralf

  2. die pirathaben glück, das es sie noh nicht lang gibt und so kann jeder in sie interpretieren, was er will neue ideen und auch anders sein. für mich ist interessant, wie viele parteien, obwohl ich hier nicht wahlen kann. besser ist alle wahlen, wie in video!

  3. Brutal peinlich und inkompetent.
    Da könnte sich der Federspiel ja in Sachen Populismus noch was abschauen, wenn "Großinstitutionen wie die ISD Millionen verpulvern".
    Öhm – "Drogensüchtige" (nennt man heutzutage eigentlich "Drogenkranke") auf den "rechten Weg bringen"?
    Redet von "Gemeinden" – und das mehrmals? Besteht Innsbruck neuerdings aus mehreren Gemeinden?
    Und das soll dieser Geier im Piraten-Logo? Ist das der Tiroler Piratengeier, der um die PPT kreist?
    Ich weiß schon, die Piraten definieren sich weder als rechts noch als links, aber hier überwiegt leider eindeutig "rechts", wenn auch vielleicht nur in Form von thumbem Tirol-Patriotismus und ganz offensichtlich fehlender großstädtischer Weitsicht. Ersterer hat in Innsbruck weder was verloren noch eine Existenzgrundlage, von konservativen und freiheitlichen HeimattümlerInnen mal abgesehen, und zweitere braucht man in einer vielschichtigen und vielgesichtigen Stadt. Wir denken nicht in Gemeinden, sondern in Blocks und Vierteln. Innsbruck ist nicht Tirol. Zum Glück.
    Das Schinakel der "PPT" versenkt sich noch vor der Wahl selbst.
    Ein Bürgermeisterkandidat, der nicht weiß, wie viele Stadtteile Innsbruck hat und wer vor van Staa Bürgermeister war, der sich darauf ausredet, dass er sich nicht mit Politikern (die Politikerinnen hat er leider vergessen) nicht auskennt – öhm, also, sorry…
    Aber wuascht, "es geht ja eh nix weiter", bevor die PPT "das System radikal und revolutionär" erneuert.

     

  4. wie kann man denn als piratIn glaubhauft (selbst)kritik und liquid feedback als fundamental für das eigene politische handeln anführen und dann so ein interview in schutz nehmen? die fragen werden nach allen objektiven standpunkten schlecht, unzureichend und widersprüchlich beantwortet.

  5. Ohne Theorie keine Revolution. Und ohne doppelten Espresso keine Chance, dem Oberpiraten auch nur zwei Minuten zuzuhören.

  6. Ralf Fuhrmann, der hier die PPT sehr wortreich verteidigt, hat in seinem Kommentar darauf hingewiesen, wer ein Anliegen hat, soll das auf dem Piratenparteiforum posten. Ich habe mir dieses Forum angesehen und eine ganze Reihe von Beiträgen durchgelesen – und es "lohnt" sich, sich dafür etwas Zeit zu nehmen … siehe facebook.com/groups/172759746146060/ Wenn das allen Ernstes Inhalte, Stil und Diskussionskultur der Tiroler Piraten sind, dann bedanke ich mich für den Hinweis – so klar unwählbar ist sonst keine Liste, die bei den Gemeinderatswahlen in Innsbruck antritt.

  7.  Ja, wo sind die Piratinnen?

    Zitiert wird Alexander Ofer mit der scherzhaft gemeinten Anmerkung: "Vielleicht sind sie zu Hause zu sehr eingespannt."

     

    Wie heißt es doch so schön in dem alten Lied:

     

    In jedem Hafen eine Braut,

    das ist doch nicht zu viel.

    Solange jede uns vertraut,

    ist das ein Kinderspiel.

    Doch kriegt mal eine etwas raus,

    dann wird sie wild, dann ist es aus.

    Springt sie uns auch ins Gesicht –

    wir fürchten uns nicht!

     

    Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern,

    keine Angst, keine Angst, Rosmarie!

    Wir lassen uns das Leben nicht verbittern,

    keine Angst, keine Angst, Rosmarie!

    Und wenn die ganze Erde bebt

    und die Welt sich aus den Angeln hebt:

    Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern,

     

  8. Die Piraten sind eben noch eine ganz junge Partei, da kann man noch ein wenig Nachsicht walten lassen.Jedenfalls sind die mir bei weitem lieber als die neofaschistischen Hetzer aus dem rechten Eck.Zum lieben Manni: So eine Metropole wie du vieleicht glaubst ist Innsbruck sicher nicht. Ich habe genügend Städte gesehen wo ein Stadtteil schon mehr Einwohner hat als ganz Innsbruck.Was meinst du denn mit weltoffener Stadt? Patriotismus hat in einer Stadt nichts verloren ? Die Landbevölkerung sind in deinen Augen wohl alles Deppen oder was? Ich kenne dich zwar nicht persönlich, aber glaube mir, du bist nicht halb so cool wie du vieleicht selber denkst, dazu müsstest du schon in einer Metropole wie London, Paris, Moskau oder Berlin leben.Aber die Realität ist, dass du leider auch nur ein kleiner Provinzstädter bist, so wie wir alle und ich denke wir können stolz sein auf unsere kleine schöne Stadt und unser schönes Land Tirol.Und ein gesunder Patriotismus gehört zu einer Stadt dazu, das heisst noch lange nicht, dass  dann die Weltoffenheit darunter leidet. Das einzige was unsere Stadt nicht braucht, sind neofaschistische Hetzer und solche Möchtegern Weltbürger wie du einer bist! 

  9. Ja, klar gibt es auch Piratinnen 🙂

    Auf unserer Kandidatenliste sind 2 starke Frauen vertreten.

  10. In Tirol versteht man die sozialen Medien nicht? Wo war denn der Herr Ofer, als sich auf Facebook mehr als 10.000 Tiroler Jugendliche zusammengetan haben, um die Sommerfreifahrt im öffentlichen Verkehr zu erreichen?

  11. Liebe Frau Labner,

    es mag schon sein, dass auf der Kandidatenliste der Piraten auch zwei Frauen angeführt sind – darunter auch Sie.

    Aber viel zu sagen haben die offenbar nicht

    Selbst klassische Frauenthemen fehlen im Piratenprogramm völlig!

    Und wenn man den "Scherzerln" der zwei Spitzenkandidaten in eurer Facebook-Gruppe Beachtung schenkt, dann sind die Bergpiraten leider ein sexistischer Macho-Verein alter Schule – ja fast schon ein Relikt – wo der eine über die Anbetung von "Frauenärschen" sinniert und der andere über die Aufgaben und Anwesenheit von Frauen am Herd.

    Ein Partei von Verlierern, die versucht im Wind der deutschen Piraten mitzusegeln und die für mich unwählbar ist!

    •  Sg. Frau Christine

      mit der meldung eine partei voller verlierer haben sie sich selbst disqualifiziert. ich respektiere verschiedenste meinungen und einstellungen, und sollten sie nicht meiner ideologie oder weltanschaung entsprechen, werde ich meine fragen direkt an die person stellen. somit gebe ich jeden die möglichkeit sich zu erklären bzw . anderen interessierten mitzulesen. frau christene – hier geht es nicht menschen zu denunzieren die andersdenkend sind, sondern um eine komunikationsebene um wirklich wichtige fragen zu sammeln. das zwangsweise auch müll dabei ist, sollte gerade ein ansporn sein sich den anregungen mit großem interesse voll zu widmen. ich weis das dieses einen umdenkprozess auslösen muss der sich nicht in ein paar tagen bewerkstelligen lässt.

      in diesem sinne lade ich sie gerne ein produktiv und mit innovationen an der sache mitzuarbeiten. mir persönlich ist es ganz egal ob jemand ein mann oder frau, jugendlicher oder vielleicht ein elion ist. hier sollte es um brennendes gehen und nicht um eine qoutenregelung.

      mfg, ralf

  12. dem oberpiraten fehlt echt weitflächig faktenwissen, dafür ist er umso schneller mit der bewertung. mittleres stammtischniveau, keinesfalls (derzeit) für den gemeinderat geeignet – aber immerhin könnte man das auch lernen – hängt freilich ab von der lernbereitschaft. grundsätzlich habe ich aber sympathie für die bewegung – da wird noch was draus, braucht aber schon noch viel zeit und spucke.

  13. Habe leider auch den Eindruck, dass die beiden Oberpiraten nichts taugen.

    Zumindest mit dem Alexander hab ich persönlich gesprochen, und halte ihn für nicht tragbar in der Politik, zumindest noch nicht, da müsst er erst ne Menge reflektieren.

    Wie sie selber sagen… ne Stammtischpartei. Nur dass ich wenig von Stammtischgerede halte.

    Irene Labner hingegen als Spitzenkandidatin, und ich würds mir überlegen, ob ich nicht doch Piraten statt KPÖ wähl. Da aber die Reihung schon intern fixiert wurde, und da von aussen nichts zu machen ist (scheinbar) was das eigene Basisdemokratische Prinzip ad absurdum führt, kann ich die Piraten nicht unterstützen.

    • Das gleiche Problem habe ich auch. Also wird es daher auch entweder die KPÖ, oder PPT mit Vorzugsstimme für Fr. Labner. 🙂 

  14.  Die Idee mit den Vorzugsstimmen bei den Piraten hat ein User in der FB-Gruppe der Piraten aufgegriffen.

    Es gibt dazu erst ein Statement – ich bin aber gespannt, was sonst noch kommt.

     

    Jedenfalls Heinrich Stemeseder, auf der Liste die Nr. 2, schreibt dazu:

    "mir geht es um die piratenvolkanwaltschaft, das büro, ab 4 mandante den sekretär/In, sprich um die konkrete arbeit, das wird auch die spreu vom weizen trennen & zeigen wer nur redet, wer nur stränkert und welche pennen…es geht uns um direkte demokratie NICHT UM BASISIDEOTIE, mit der plattform innsbrucker.net wird das immer mehr ans tageslicht des occidentalen grundverstandes dringen."

     

    "BASISIDEOTIE" versus "direkte demokratie"

    Nachzulesen oder zum kommentieren wechseln auf facebook.com/groups/172759746146060

     

  15. der zweite schritt: die drei prozenthürde zu nehmen liegt mal an erster stelle. die person die künftig die piratenpartei in der öffentlichkeit präsentiert, und die piratenbelange weitergibt, wird sich nach meiner meinung erst in den nächsten monate herauskristaliesieren. die piratenpartei ist das volk und nicht das gesicht was von plakaten oder videos heraus-  herunterlacht. deshalb dient die ppt für alle colors als ein neues medium mit einer vertretung. lassen sie gesichter und vorgefasste meinungen draußen – und geben sie diesem jungen (dauer des bestehens) piratenteam eine chance. der esprit ist da, und mit euren stimmen kommt bewegung in präsents und umsetzung. sie lassen sich nicht vergleichen mit den bestehenden parteien – deshalb – veränderung heist auch einen schritt gegen den strom zu setzen.

    mfg, ralf 

    •  Hallo GastIbk!

      Hierzu fehlt mir das wissen – dieses sollten dir aber alexander ofer und irene labner erläutern können, ob es hier verschiedene auffassungen gibt – und wenn ja – welche. 

      lg, ralf

  16. Lieber Gast Ibk-Z…sie verlinken Käse von vorgestern. Inzwischen hat die PPÖ längst ihre Distanzierung aus ihrem Newsboard herausgelöscht. Die neuhinzugekommenen Piraten auf beiden Seiten sind es längst leid sich dauernd in diesen Kleinkrieg einiger Einzelpersonen hinein ziehen zu lassen.

    @Frau Christine: Sie würden ja genau so meckern, wenn statt der "Bergpiraten" eine PPÖ-Abordnung zur Wahl stünde – ich unterstelle einmal, daß Sie die Vision der Piraten nicht ganz verstanden haben, oder sie grundsätzlich ablehnen um in alten politischen Mustern verhaftet zu bleiben…im übrigen kandidiert mit Axel Flatter sogar ein PPÖ-Mitglied auf der Liste Piraten für die Gemeinderatswahlen.

     

  17. Liebe Frau Labner, sie lenken ab.

    Die Differenzen, ob alte oder bestehende, zwischen PPÖ und PPT waren nicht mein Thema; die interessieren mich auch nicht, weil solcher Zwist in der Kindergartenphase von neuen Parteien dazugehört.

    Ich "meckere" auch nicht.

    Ich habe darauf hingewiesen, dass im Tiroler Piratenprogramm Frauenpolitik ausgeklammert ist und führende Proponenten der Tiroler Piraten in der Öffentlichkeit v.a. durch Macho-Sprüche und sexistische Äußerungen auffallen.

    Die "Vision der Piraten" hat damit nichts zu tun.

    Und die "alten Muster" sind doch wohl eher ein Problem von euren Buben.

     

    •  sg. frau christine! könnten sie mir beim namen nennen, welche/r der führenden proponenten ihnen durch unangebrachte äußerungen diese optik vermittelt hat, und in welchen zusammenhang dieses passiert ist. 

      wenn jemand kritisiert wird, dann musst der/sie irgend etwas richtig machen. denn man greift nur denjenigen an, der den ball hat.


  18. Die vor allem aus Deutschland abstrahlende positive Grundstimmung für die Piraten hat dem guten Herrn Ofer dann wohl tatsächlich einen Gemeinderats-Sitz verschafft.

    Politiker-Interviews auf einem derartigen intellektuellen Niveau kannte man bisher eigentlich nur von der FPÖ. Es wäre der an und für sich interessanten Idee der Piratenpartei zu wünschen, dass sich in Zukunft auch für Tirol geeignetes Personal findet.

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