Kunst: Der kritische Punkt ist erreicht.

Es ist ein ziemlich sattes Programm, das vier Studentinnen da auf die Beine gestellt haben. Es ist zugleich ein Symposium, das es in der Dichte in Tirol meines Wissen noch nie gegeben hat. Man kann nur sagen: Wow. Und ich freue mich, am zweiten Tag den Konzertabend u.a. mit Mieze Medusa eröffnen zu dürfen. In meinem Handgepäck eine romantische Performance zu Klängen von Jean Sibelius: „Tiroler Identität in einer-Dur“.
Schaut euch das Programm an (link am Ende des Textes), sucht euch das für euch besonders Interessante raus und geht hin. Das kann wirklich was. Fest steht:
Am 1. und 2. Juni steht Innsbruck ganz unter dem Motto „K[uns]T als gesellschaftskritisches Medium“.

Hier die Kurzinfo zum Symposium – der Eintritt ist frei wie ein Vogerl:

Veranstaltungsreihe K[uns]T als gesellschaftskritisches Medium

Vor über einem Jahr haben sich vier Studentinnen entschieden, sich dem Thema „Kunst als gesellschaftskritisches Medium“ zu widmen und dabei ein fächerübergreifendes Symposium zu organisieren. Folgende Fragestellungen haben sie dabei inspiriert:
Inwiefern kann Kunst dazu beitragen, gesellschaftlichen Widerstand zu leisten? Inwiefern ist Kunst vielleicht immer schon politisiert? Inwiefern lässt sie sich als Vehikel von Gesellschaftskritik begreifen, die uns als BürgerInnen einer Gesellschaft betrifft? Schließlich: Wie zeigt sich das Verhältnis von Kunst und Kritik?
Diese Fragen sollen eine pluralistische Diskussion entzünden, die für das Spannungsfeld von Kunst, Gesellschaft und Kritik sensibilisiert. Dabei steht der wissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Thema ein praxisnaher und künstlerischer Zugang gegenüber, der eine Ausstellung, Konzerte und Performances einschließt.
Hard Facts:

Symposium K[uns]T als gesellschaftskritisches Medium | 1.-2. Juni 2017 um 9:00 Uhr | Archäologisches Universitätsmuseum, Innrain 52. 3. Stock
mit Vorträgen, Workshops, Performances und Diskussionen von Veronika Berti, Irmgard Bibermann, Noelia Bueno-Gómez, Gerhard Donhauser, Kurt Drexel, Christian Glanz, Sandra Hupfauf, Lukas Ladner, Raphael Lepuschitz, Chris Moser, Andreas Oberprantacher, Xenia Ressos, Andrei Siclodi, Andrea Umhauer und Peter Volgger.

Ausstellung Re:act | 1.-11. Juni 2017 jeweils 13:00-19:00 Uhr | styleconception.openspace, Mentlgasse 12b, 6020 Innsbruck
mit Beiträgen von Ursula Groser, Barbara Huber, Lucas Norer, Christina S. Prantauer, Crazy Mister Sketch, Franz Wassermann | Interpretationen von den Philosophie-Studierenden Dajana Mehadzic, Susannah Haas und Thomas Sojer | komplex – Kulturmagazin Innsbruck

Konzert „So klingt Kritik“ | 2. Juni 2017 um 19:30 Uhr | Die Bäckerei Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 24, 6020 Innsbruck
Junge Musikschaffende nehmen Stellung: Markus Koschuh, Kris Heidenreich, Juliet, Samuel Aaron + Luben Pavlov Cheshmedzhiev, Klex Wolf + Clemens Wechselberger | Mieze Medusa & GigaRitsch

Mehr Informationen unter https://www.kunst-als-kritik.com/
Facebook: K.uns.T als gesellschaftskritisches Medium

1 Antwort : “Kunst: Der kritische Punkt ist erreicht.”

  1. Helfer sagt:

    „Es ist ein ziemlich sattes Programm, dass vier Studentinnen da auf die Beine gestellt haben.“

    Das und Dass. In diesem Fall wäre „das“ korrekt gewesen!

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