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Heraus zum 1. Mai! Wir zahlen nicht für eure Krise!

In mehr als einem Jahr Krise konnten wir erleben wie die Krise, verschärft durch die Pandemie, die arbeitenden Menschen, die Jugend und die Studierenden besonders hart trifft. Tausende Jugendliche sind auf der Suche nach einer Lehrstelle, während das Kapital nicht ausreichend Lehrstellen anbietet und Lehrlinge vielfach als staatlich subventionierte, billige Arbeitskräfte missbraucht. Auch junge Erwachsene sind häufig von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffen.

Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden geht es nicht besser. Der Unterricht zuhause verursacht bei Schülerinnen und Schülern große Wissenslücken, die immer schwieriger werden aufzuholen. Für viele Schülerinnen und Schüler mangelt es immer noch an Infrastruktur, um am Fernunterricht überhaupt teilnehmen zu können. Studierende sind ebenfalls von Distance-Learning betroffen und weitestgehend auf sich allein gestellt, in ihren kleinen WG-Zimmern müssen sie Studium und Arbeit unter Dach und Fach bringen, häufig beides vor dem PC. Daraus resultiert Isolation, Frustration und Depression. Hinzu kommen noch zunehmende Existenzängste durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit – schon vor der Pandemie litt ein schreckenerregend großer Teil der Studierenden lange vor Abschluss ihres Studiums an Burnout.

Kurzum – nach mehr als einem Jahr Krise ist sehr deutlich geworden, dass die Kosten der Krise auf die arbeitenden Menschen und die Jugend abgewälzt werden. Den Unternehmen wurden schon vor der Krise großzügige Zuwendungen vom Staat, bezahlt aus den Steuern auf Arbeit, zugeschossen. In der Krise wurden sie vervielfacht, während den Werktätigen nicht einmal die Brosamen übrigblieben.

Am 1. Mai rufen die Partei der Arbeit, die Kommunistische Jugend Tirol und der Kommunistische StudentInnenverband Innsbruck deshalb nach der Demo am Landhausplatz zur Kundgebung „1. Mai – Tag der Arbeit: Wir zahlen nicht für eure Krise!“ am Wiltener Platzl auf!

Kundgebung
1. Mai
15:30 Uhr
Wiltener Platzl

Gast

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