Fragwürdige Infos auf dem Info Screen

Busfahrten sind wahrlich um einiges interessanter geworden, seit der Info Screen 2008 in den Bussen der IVB „on air“ gegangen ist. Plötzlich muss man sicht nicht mehr nur über die anderen Fahrgäste wundern, nein man darf auch über sinnloses Tipps wie: „Suchen Sie sich doch ein neues Hobby. Heilkräutersammeln beispielsweise. Sollten Kräuter Sie nicht interessieren, dann starren Sie doch einfach Löcher in die Luft. Das soll auch sehr interessant sein.“ sinnieren.
Peinlich genug.

Die heutige Zahl des Tages hat mein persönliches Pendler-Fass aber zum Überlaufen gebracht: „Zahl des Tages: 7,65“. Nach zwei Minuten erklärte der Infoscreen: „Hitler erschoss sich mit einer Pistole des  Kalibers 7,65.“

Dass die Infos auf den Infoscreens fragwürdig sind, stellt sicher kein Innsbrucker mehr in Frage, dass sie geschmacklos und bar jeglichen Niveaus sind, beweist diese Un-Information.
Wer sich den Fauxpas anschauen will, fahre heute mit dem Bus und verfolge den Infoscreen oder begebe sich auf die Seite  http://www.infoscreen.at/www/standard_scroll.php?id=1522&lng=DE, auf der man die Infos per Live Screen mitverfolgen kann.

2 Antworten : “Fragwürdige Infos auf dem Info Screen”

  1. Nadja sagt:

    Ja, schon etwas grenzwertig, aber woher wissen die das mit dem Kaliber, ich denke die Leiche wurde nie gefunden?

  2. Lothar sagt:
    Was? Hitlers 7,65 er wird via „Infoscreen“ der IVB der Öffentlichkeit dargetan? Habe heute im Bus leider nicht mitgelesen, sondern – in der Mittagszeit – nur vor mich hin sinniert. Sorry!
    Wer ist denn für diese Infoscreen zuständig – dem oder der schmeiße ich meine IVB-Tickets(zumindest) auf den Schalter! Bin ja grundsätzlich nicht gewaltorientiert!
    Vor wenigen Tagen hat provinnsbruck über die Verurteilung einiger rechtsextremistisch tätiger Jugendlicher berichtet. Danke! Auch der Justiz! Wir dürfen keinesfalls vergessen: so werden die früheren Morde relativiert und die kommenden gerechtfertigt! Das sollen diese Jungen und die, die hinter ihnen stehen wissen. Das „Verbotsgesetz“ aufheben – nicht mit mir und meinen vielen FreundInnen.
    Lothar Müller

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