2

Warum ich zur Donnerstagsdemo gehen werde?

Das Bewusstsein demokratischer Grundwerte, Rückgrad, Empathie, Blick fürs Ganze – Politikerinnen und Politiker, denen Regierungsverantwortung übertragen wird, sollten all das besitzen, um Regierungsverantwortung zu tragen.

Diese Zeiten sollten nicht der Vergangenheit angehören!

Viele ÖsterreicherInnen sind hoffentlich bereits aufgewacht und haben erkannt, dass die derzeitige Bundesregierung weit weg ist von Menschlichkeit und Achtung vor der österreichischen Bevölkerung.

12 Stunden Tag einführen, aber bei der Kinderbetreuung kürzen, sodass es Familien erschwert wird, ihr Alltagsleben zu meistern. Den Pflichtbeitrag für die Arbeiterkammer kürzen wollen und deren hochprofessionelle Arbeit in Frage stellen. Freiheit der Medien in Frage stellen. Geht’s noch?

Einfordern, dass sich Menschen nichtdeutscher Muttersprache integrieren, jedoch bei Deutschkursen sparen und so genannte „Deutschförderklassen“ einrichten, die jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Spracherwerb widersprechen.

Sogar in Tiroler Kindergärten mussten Sprachförderprojekte zum Unmut vieler Eltern beendet werden. Kinder mit deutscher Muttersprache profitierten davon in Hinblick auf den Volksschuleintritt genauso wie Kinder mit einer anderen Muttersprache. Warum konnte das geschehen? Weil der Bund nicht die nötigen Mittel bereitstellte, trotz Verhandlungen seitens des Landes.

Der neue Stil der Bundesregierung spart bei finanziell bedürftigen Menschen und schafft auf diese Weise Armut.

Dabei ist der Bund dazu verpflichtet Steuereinnahmen gerecht zu verteilen und nicht die Einkommensschere noch weiter zu öffnen. Dieser gesellschaftliche Trend muss sich wandeln und Bewusstsein darüber entstehen, dass Krankheit, Arbeitslosigkeit, Behinderung und Armut jeden treffen kann und dass es keine Berechtigung gibt auf finanziell bedürftige Menschen hinabzublicken. Schicksalsschläge können jeden Menschen treffen, in eine Notlage zu kommen kann schnell gehen.

Erst heute erschien in der TT ein Artikel

https://www.tt.com/politik/landespolitik/14933345/112-600-tiroler-gefaehrdet-armut-und-ihre-folgen-greifen-um-sich

 

Aus all diesen Gründen: Kommt zur Donnerstagsdemo:
Auch an diesem Donnerstag werden Menschen aus Politik und Gesellschaft, Kunst und Kultur, Private und NGO´s mit unterschiedlichsten Beiträgen sich zu Wort melden!

Sei auch Du dabei! Wir sind gemeinsam stark!

 

Donnerstag 25.10. 19:00

Annasäule Innsbruck

 

Text: Barbara Tatschl

Foto: NIEWO

Barbara Tatschl

2 Comments

  1. Liebe Leute, wir machen die Sonntagsdemonstationen in Vorarlberg. Wir haben unseren Bundeskanzler dazu gebracht, sein Schweigen zu brechen. Er spricht bezüglich den Abschiebungen, von einem Fehlverhalten der Polizei und dem BFA (welches dem Innenministerium) zugeordnet ist und somit eine Behörde darstellt.

    Er spricht im Weiteren von einem Einzelfall, fakt ist es gibt viele Fälle und dies nicht nur in Vorarlberg. Wir bitten euch in Innsbruck um Teilnahme – um Aufeckung, dass die gängige Abschiebepraxis in jedem Bundesland alltag ist.
    Viele Menschen haben mittlerweile Angst ihre Pflegebrüder, Pflegesöhne und Freunde der Familie zu verlieren. Sie haben Angst, vor Abschiebungen in ein Land in dem Terror den Alltag darstell und es direkt nach der Ankunft in das Gefängnis geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.