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Bericht aus der Kinderstadt

Am Montag haben die Kinderfreunde Tirol die erste Kinderstadt in Innsbruck eröffnet. Unsere Jungreporterin Lea Grünzweig (9) hat dazu folgenden Bericht verfasst.


Die Kinderstadt ist toll!!!
Man kann in einer Bank arbeiten, in einem Geschäft oder in einer Gärtnerei. Man kann auch eine Zeitung schreiben oder im Radio moderieren. Es gibt auch eine Küche und sogar eine Universität.

Du kommst zur Tür rein und meldest dich beim Meldeamt. Dann gehst du zum AMS und bekommst eine Arbeitskarte. Darauf steht, was du arbeitest. Dann kann man sich aussuchen, ob man 1 oder 2 Stunden arbeitet. Dafür bekommt man Stadttaler und Steuer muss man davon auch zahlen. 

Man kann sich in der Kinderstadt auch selbständig machen und sein eigenes Geschäft aufmachen. Es haben sich schon ein paar Kinder selbständig gemacht. Sie haben einen Schönheitssalon und eine Lotterie aufgemacht. Ich will morgen ein Massagestudio aufmachen.
In der Kinderstadt kann man auch frühstücken, mittagessen und es gibt auch immer wieder Jause, ohne Anmeldung. Du gehst hin und holst dir was.

Am Mittwoch um 14 Uhr sind die Bürgermeisterwahlen. Jeder, der Vollbürger ist (3 Stunden gearbeitet hat und 3 Stunden studiert hat), darf sich da den Wahlen stellen. Die Kinder entscheiden dann, wer Bürgermeister wird.

Wenn du zur Kindestadt kommen willst, musst du dich nicht voranmelden. Du gehst einfach hin. Über hundert Kinder, glaube ich, sind schon da.
 

Autorin: Lea Grünzweig

 

Anm: Die Kinderstadt ist noch bis 31. August in der NMS Wilten, Michael-Gaismayr-Straße 6 von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Neue BürgerInnen sind jederzeit herzlich eingeladen, vorbeizuschauen. Die Betreuungskosten betragen 35 Euro pro Woche – es ist auch möglich, sich tageweise (für 8 Euro) anzumelden.

Linktipp: www.tt.com/Überblick/5285019-6/kinder-übernehmen-zwei-wochen-lang-das-kommando.csp

 

Fotos von Claudia Grünzweig und den Kinderfreunden Tirol


Redaktion

One Comment

  1. Der Artikel ist echt super und ich glaube, als Kind wäre ich davon echt begeistert. Vor allem wichtig, dass man schon den Kindern Demokratie beibringt – Bürgermeisterwahl ist sicher auch in der Kinderstadt sehr spannend 😉

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