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tausch(floh)markt im AFLZ

Wegwerfen verwandelt Dinge bekanntlich in Müll. Wechseln Bücher, Schallplatten, Kleider, DVDs oder sonstige Gegenstände, wie beim morgigen tausch(floh)markt im Autonomen FrauenLesbenZentrum, die Besitzerin, könnte es sogar passieren, dass zwar ganz sicher nicht der eine, vielleicht aber ein anderer Pfannenwender durchaus wieder Sinn machen kann.
 
tausch(floh)markt: Freitag, 08. April 2011, Beginn: 20.30 Uhr, AFLZ Liebeneggstraße 15
 
Infos:

Isabella Krainer

6 Comments

  1. … schon etwas seltsam, wenn eine angeblich linke, emanzipierte Gruppierung ein Geschlecht einfach ausschließt. Wo ist da der Unterschied zu Männerbünden, die Frauen ausschließen? 

  2. Wie so oft in solchen Zusammenhängen ist es erstaunlich, wie sehr sich Männer – als MitGlieder des Teils der Gesellschaft, der immer noch den überwiegenden Teil der materiellen und politischen Macht auf sich vereint – auf den Schwanz getreten fühlen, wenn es einen kleinen Ort in Innsbruck gibt, wo sie keinen Zugang haben.

    (das schreibe ich als Mann, der den AFZLerinnen allen Platz, den sie haben, von Herzen gönnt, ohne dass ich mich dadurch ausgeschlossen, diskriminiert oder von der Urmutter ungeliebt fühle)

    • offen für alle FRAUEN LESBEN, die in einer nicht rassistischen, nicht sexistischen und nicht homophoben umgebung sein, reden, lachen, tauschen, verschenken oder was auch immer wollen. schönen tag!

  3.  Keine Ahnung, was mit deinem Schwanz los ist – ich habe nur eine konkrete Frage gestellt: Warum muss ein Geschlecht ausgrenzt werden … ich watsche es jedem Burschi gerne um die Ohren, dass sie ein Männerclub sind und vermutlich Angst vor starken Frauen haben. Auch ich gönne den FrauenLesben "jeden Platz, den sie haben", aber mit ihrer Segregation bilden sie leider nur wieder Strukturen ab, in denen Ausgrenzung stattfindet. Wäre es nicht sinnvoller, Geschlechterrollen und -klischees endlich abzulegen – statt wieder nur darauf zu beharren?

    • da stimme ich punkti punkti voll und ganz zu. diese ausgrenzung ist einfach blöd. ich halte von männerbünden dasselbe wie von frauenbünden – nichts, die sollen dann eben unter sich bleiben. ich gönne beiden ihren freiraum und beanspruche für mich selbst den freiraum all diese sektiererInnen zu igrnorieren. finde beides nicht unterstützenswert, weil es gegen jedes miteinander arbeitet. und ja, ich bin ein mann. aber was mensch zwischen den beinen trägt, sollte in einer aufgeklärten gesellschaft nebensächlich sein.

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