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Motorradfahren: All night long

Der Innsbrucker Stadtsenat will das Nachtfahrverbot für Mopeds für ein Jahr aussetzen. Eine Entscheidung, die sicher noch für heiße Diskussionen sorgen wird.

 

Seit den 80ern galt: Von 23 bis 4 Uhr waren Mopedfahrten nur gestattet, wenn es sich nachweislich um Fahrten vom oder zum Arbeitsplatz handelte. Erst kürzlich wurden Elektro-Mopeds davon ausgenommen, was bei den ebenso leisen wie umweltschonenden Gefährten auch nur logisch ist.

 

Für das Jahr 2011 soll das Nachtfahrverbot jetzt ausgesetzt werden – die Zustimmung des Gemeinderates gilt als ziemlich sicher. Dann wird evaluiert, ob etwaige Beschwerden oder die Mobilität der Mopedlenker(innen) stärker ins Gewicht fallen. Begründet wird die Aussetzung des Verbots mit dem Gleichheitsgrundsatz: Während Lenker(innen) schwerer Motorräder auch schon bisher rund um die Uhr ihre Runden drehen durften, war das den – meist jugendlichen – Mopedfahrer(innen) verboten. Hätte jemand geklagt, wäre die Verordnung wohl ohnehin gefallen.

 

www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Überblick/Politik/PolitikTirol/PolitikTirolContainer/1936446-8/nachtfahrverbot-für-mofas-fällt.csp

 

 

Andreas Wiesinger

3 Comments

  1. Das Verbot, wie es bis dato war, ist vermutlich wirklich nicht sinnvoll. Nur weil etwas als Moped o.ä. eingestuft wurde, sollte nie so etwas rechtfertigen. Man sollte sich eher eine Einschränkung für Fahrzeuge, die gewisse Emissionen (Lärm, Abgase, etc.) produzieren, überlegen…

     

  2. Das Verbot, wie es bis dato war, ist vermutlich wirklich nicht sinnvoll. Nur weil etwas als Moped o.ä. eingestuft wurde, sollte nie so etwas rechtfertigen. Man sollte sich eher eine Einschränkung für Fahrzeuge, die gewisse Emissionen (Lärm, Abgase, etc.) produzieren, überlegen…

     

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