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Man darf gespannt sein

In einer Woche wird das neue Berg-Isel-Museum eröffnet. Neben der umstrittenen Translozierung des berühmten Panoramabildes von seinem angestammten Rondell bei der Hungerburgtalstation hinauf in den neuen Museumsbau, der einiges an Geldern aus dem Kulturbudget verschlungen hat, der sich aber – auch das muss man zugeben – sehr schön in die Landschaft fügt – und einem Weilergemälde, das früher einen Saal im Hotel Europa zierte, ist ja noch nicht bekannt, welche Schätze die Besucherin / den Besucher da erwarten.

Ein Monument für eine verlorene Schlacht – stellvertretend für alle verlorenen Schlachten der vergangenen Jahrhunderte – wäre ja vielleicht schon mal was, oder vielleicht finden wir ja sogar das berühmte Beuys’sche Gewehr mit dem bezeichneten Aufdruck „Denken“. Na ja, warten wir’s ab

http://www.tiroler-landesmuseen.at/

Helmut Schiestl

5 Comments

  1. Unabhängig, wie man „ideologisch“ dazu steht, wird das Museum ein teurer „Spaß“ werden. Allein für den laufenden Betrieb ist ein jährliches Defizit von bis zu 674.000 Euro einkalkuliert. Auch wenn es zu begrüßen ist, wenn das Land für Kultur Geld in die Hand nimmt – die Millionen werden sicherlich bei anderen Projekten schmerzlich fehlen.

    http://regionaut.meinbezirk.at/innsbruck/politik/tirol-panorama-ist-ein-luegengebaeude-d53128.html

    http://gebimair.blogspot.com/2011/01/groer-teurer-und-immer-noch-nicht.html

  2. das ding soll gesamt 25mio € verschlungen haben (für einen betonierten kreis und ein kompliziertes fundament, irre) und ein jährliches defizit von 674.000€, ich vereinfach und sage, es wird 1 Mio€/Jahr werden (für was eigentlich, Stromrechnung?)

    es handelt sich um absolut wahnwitzige summen, die sonst im kulturbereich absolut nicht zu bekommen sind!!!!!!

  3. Die Rotunde am Rennweg lassen sie derweil verfallen … war eh nur denkmalgeschützt – dafür haben wir jetzt für 30 Millionen ein VanStaa-Museum!

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