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Innsbruck ein (T)raum für Hunde

Die Innpromenade zeugt vor allem bei den derzeitigen Minusgraden von der Tierliebe der Innsbrucker – kaum ein Vierbeiner muss heute noch ohne Mäntelchen oder Parka das Haus verlassen. Für die Pflege der vom Salz und der Kälte angegriffenen Pfoten kann man Salben und Tinkturen erstehen, so dass es sich sorgenfrei auch durch die Innenstadt flanieren lässt. Fakt ist: Hund und Herrchen prägen das Innsbrucker Stadtbild. So darf der geneigte Vierbeiner im traditionsträchtigen Cafe Central am Sparkassenplatz sogar auf der Bank neben seinem Frauchen auf deren Schal Platz nehmen und sich verwöhnen lassen.

 

Bei so viel Tierliebe sollte es einem Tierschutz Verein leicht fallen, für seine „Notfelle“ ein liebevolles Zuhause zu finden. Dass es leider nicht immer ganz so einfach ist, weiß der Innsbrucker Tierschutzverein „Tiroler Tierengel“. http://tirolertierengel.com/

 

Der Verein versucht in erster Linie Hunden aus Griechenland und Spanien, die auf der Straße leben oder sich bereits in Tötungsstationen befinden, ein Leben in Österreich, Deutschland oder der Schweiz zu ermöglichen. Dafür müssen sich aber Menschen finden, die sich dazu bereit erklären einem solchen Hund ein Zuhause zu geben.

 

Wie kann man helfen?

 

Geholfen ist natürlich besonders dann, wenn man sich dazu entscheidet keinen Zuchthund zu erstehen sondern einen Hund aus dem Tierheim Mentelberg oder aber dem Verein aufzunehmen. Die „Tiroler Tierengel“ vermitteln für ihre Hunde auch Pflegestellen. Als Pflegestelle erklärt man sich dazu bereit einen Vierbeiner so lange bei sich aufzunehmen und diesen zu versorgen, bis sich ein Fixplatz gefunden hat.

 

Kontaktieren kann man den Verein entweder über ihre Homepage http://tirolertierengel.com/ oder aber auch über ihre Facebook Seite http://www.facebook.com/#!/tiroler.tierengel

 

Victoria Strobl

5 Comments

  1. besser einem armen wauwau eine chance geben als ein sauteures überzüchtetes prestigeobjekt kaufen! is wie bei den menschen: monokulturen erzeugen häusldeppn.

  2. Danke für den Super Beitrag.

    Ich möchte wiederholen: Bitte gut überlegen ob es ein Hund vom Züchter sein muss. Im Tierschutz (ortsansässige Tierheime, Tiere aus dem Ausland, die dem Tod geweiht sind) gibt es genügend, die unsere Hilfe brauchen. Und vor allem: Kein billiger Welpe vom Vermehrer aus dem Ausland, die über dubiose Internet-Anzeigen aus Kofferräumen, usw. verkauft wird, häufig krank ist, damit oft hohe Tierarztkosten und Verhaltensprobleme zeigen kann.

    Peter Kahr
    Obmann TirolerTierEngel e.V.

  3. Ich arbeite auch sehr intensiv im Tierschutz (Vollzeit und ehrenamtlich).
    Insbesondere setze ich mich für Auslandshunde aus Tötungen oder Auffanglagern  ein.

    Diese vermittle ich entweder  an eine End- oder Pflegestelle, oder aber ich selbst (bei Hunden, die niemand möchte) nehme die Hunde (jeweils einen) in Pflege, päpple sie auf, helfe  ihnen, wieder Vertrauen in die Welt zu finden und bringe ihnen die Grundkommandos bei.

    ICH KANN NUR JEDEM NAHE LEGEN, SO EINEM HUND EINE CHANCE ZU GEBEN!

    Warum? Weil diese Hunde extrem dankbar, genügsam, anhänglich und leicht  erziehbar sind! Mal ganz abgesehen  davon, dass  Hunde mit so  einer Vergangenheit ein weitaus  besseres Immunsystem  haben als Hunde, die’s immer schön warm und hygienisch hatten. Von den ganzen rassebedingten Krankheiten fange ich  gar nicht erst  an…..

    Ich habe momentan 6 Hunde + 1 Pflegehund und es klappt prima! Es gab noch nie ein Problem! SO SIND EBEN GERETTETE HUNDE!

    Also bitte  bitte rettet  einen Engel in Not………..

  4. wir lieben unseren straßenhund,

    wir sind seit 4 jahren stolze besitzer eines spanischen straßenhundes (von herrn kahr vermittelt) und sind sehr glücklich ihn zu haben. er ist, aber das sagt wahrscheinlich fast jeder hundebesitzer über seinen wauwau, ein traumhund. ich werde oft von leuten auf der straße angesprochen die mich fragen woher ich den süßen habe. viele wissen nicht dass hunde in europa wie müll eingesammelt und bestialisch getötet werden.

    warum also hunde züchten, wenn es bereits so viele schon auf der welt gibt die einen guten platz suchen??? ich wäre zumindest für eine züchtpause. eine freundin von mir hat einen rassehund extra aus spanien besorgt und auch der ist krank und hat mit 2 jahren schon arthrose.

     

  5. Auch ich habe seit einem Jahr zwei kleine Fellnasen von den Tiroler Tierengeln. Habe die Entscheidung keine Sekunde bereut. Habe auch im Laufe des Jahres zusätzlich 4 Pflegis auf ihrem Weg zu einem endgültigen zu Hause begleiten dürfen, war nie ein Problem, alles so tolle Hunde. Bin glücklich, dass ich das Ehepaar Kahr kennenlernen durfte, sie bemühen sich rund um die Uhr, dass vielen armen Wuffis und auch anderen Tieren geholfen wird. DANKE!

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