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Innsbruck darf Bridget Jones werden

Innsbruck ist frustriert: es ist seit der Jungsteinzeit besiedelt, immer noch nicht Weltstadt und unwichtig. So beschließt es am 10. Oktober 2012, dass alles anders werden soll und beginnt, ein Fototagebuch zu führen: über seine Versuche abzulichten, um das Wegschauen aufzugeben und seine Bewohner_innen kennenzulernen.

 

Liebes Fototagebuch # 2

 

Bei diversen kleinen Begegnungen soll sich nun herausstellen, ob Innsbruck seine Bewohner_innen zufriedenstellt. Den Grund dafür gibt provInnsbruck aber nur visuell wieder. Vorbei ist es mit dem Wegschau-Dasein, Innsbruck schwimmt in Selbsterkenntnis.

 

Foto vom 06.11.2012

 

 

Isabella Krainer

5 Comments

  1. Hm, in der Jungsteinzeit war Innsbruck sicher eine Weltstadt, schon allein wegen der ganzen Steinhaufen (Berge), die hier überall rumstehen …

  2. Eine Sache gibt es, die liebe ich an Innsbruck ungemein und da kann kaum ein anderer Ort an dem ich bisher länger war mithalten: Wenn in tiefschwarzer Nacht der Föhn über das Gebirge streift, wenn man draussen sitzt, warme Luft in die Baumwipfel greift, sie zuweilen umherpeitscht, der Mond wolkenverhangen nur in Umrissen zu erahnen ist und man nicht weiss ob die Lichter die man da an den Bergflanken sieht nicht vielleicht doch schon Sterne sind.

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