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Pappkameraden

pappkameradenEndlich ist wieder Wahlkampf und unsere Stadt wird mit freundlich lächelnden Politikergesichtern geschmückt: Diese zwei Kandidaten scheiden schon von vornherein aus, ich wähle nämlich aus Prinzip keine Pappkameraden. Wahrscheinlich nützt die rotschwarze Materialschlacht wieder einmal nur den Blaumiesen – und die sind bekanntlich noch viel zweifelhafter.

An der Arbeiterkammer-Wahl werde ich mich aber natürlich trotzdem beteiligen: Ich wähle immer, sobald ich die Wahl habe. Mein Opa, der mich als erster Mensch politisch geprägt hat, hat es mir einmal so erklärt: Demokratie bedeutet, dass wir alle mitreden können. Wenn wir das nicht tun, machen die da oben sowieso nur noch das, was sie wollen.

Auch wenn es mit jeder Wahl dasselbe Kreuz ist – Demokratie ist entscheidender als alle Pappkameraden und ihre plakativen Botschaften.

Andreas Wiesinger

7 Comments

  1. Verfasst am Do., 16.01.2014 – 12:30.
    Das liest sich wie ein Tagebucheintrag. Da hätte es meiner Einschätzung nach auch besser hingepasst.

  2. Verfasst am Do., 16.01.2014 – 12:44.
    Ach, papperlapapp in meinem Tagebuch steht so einiges, aber da muss ich doch auf so konstruktive Kommentare wie deine verzichten … 😉

  3. Verfasst am Do., 16.01.2014 – 13:35.
    wenn diese herren von altem preußischen adel abstammen würden – dann wären ihre nachnamen

    „derer von pappe“

  4. Verfasst am Do., 16.01.2014 – 14:37.
    natürlich werden die blauen gewinnen, sie sind eine protestpartei und schwarz-rot-grün sind in diversen regierungen und bringen nix weiter! zumindest sind sie zu blö* es zu verkaufen. wir haben derzeit keine guten politiker, da es für jeden menschen, der halbwegs was in der birne hat, keinen sinn macht, in irgendeiner der großen parteien zu kanditieren. der töchterle hat was versucht und ist brutalst rausgehaut worden. und macht einer einen guten job, wird er entweder von der opposition (mit fadenscheinigen argumenten) ständig angegriffen, egal, ob im berufs- oder privatleben, oder es fehlt an dem eintrag im parteibüchleich, wo drinnensteht, dass er/sie schon als jugenliche/r schon ganz brav der partei gedient hat. so lange sich an diesem system nichts ändert, wird der hc und die seinen immer mehr dazugewinnen. schuld daran haben aber allein undere regierungsparteien, aber dass da einmal selbstkritik kommen könnte, diese hoffnung hab ich schon lange aufgegeben!
    ps.: ich geh natürlich auch wählen, wähle auch nicht die blauen!

  5. Verfasst am Do., 16.01.2014 – 14:47.
    Die sind doch alle von Pappe. Was ich an den unnötigen, den blick verstellenden pappfiguren und proloplakaten dennoch gut finde: die herrschaften sind von pappe. also austauschbar, wegwählbar, nicht wirklich ernst zu nehmen. Wenn sie NICHT von pappe wären, tja, das wär schon etwas ärger.

  6. Verfasst von Wahl-Urne (not verified) am Fr., 17.01.2014 – 11:16.
    Bei der AK-Wahl treten zwei kommunistische Listen gegeneinander an: Der GLB/Linksblock von der KPÖ und die KOMintern … welchen Sinn hat diese Aufspaltung eigentlich?

  7. Verfasst von Gast123 (not verified) am Sa., 18.01.2014 – 12:59.
    Das liegta n dem Strait zwischen KJÖ und KPÖ, die sich nach langen Streit getrennt haben.

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