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NEWS: Telekom, der Tragödie erster Teil

Telekom:

Mein schwarzes Fräulein, darf ichs wagen,
Mein Arm und Geleit ihr anzutragen?

ÖVP:

Bin weder Fräulein weder schön,
Werd trotzdem mit dir nach Hause gehn.

 

sie macht sich „frei“ und ab…

 

Telekom:

Das ist ein herrlich schönes Kind!
Die hat was in mir angezündt.
Sie wirkt so sitt- und tugendhaft
Und ewig gestrig doch zugleich.
Der Lippen Roth, der Wange Licht,
Die Tage der Welt vergess ichs nicht!
Wie sie die Moral niederschlägt,
Hat tief sich in mein Herz geprägt,
Wie sie kurz angebunden tat,
Das ist nun zum Entzücken staat.

Wahlpöbel:

Armselge ÖVP, ich kenne dich nicht mehr!

 

ÖVP:

Mein Ruf ist hin, mein Herz ist schwer, den erlange ich wohl nimmermehr.

 

Die Letzten, die’s nicht glauben wollen:

Aber sag, wie habt ihr’s mit der Religion?

 

ÖVP:

Ich habe keinen Namen dafür! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, umnebelnd Himmelsglut.

 

Die Letzten, die’s jetzt auch begriffen haben:

Wenn man’s so hört, möcht’s leidlich scheinen,
Steht aber doch immer schief darum;
Denn ihr habt kein Christentum.

 

VP-Funktionäre im Chor:

Wer war’s, der uns ins Verderben stürzte? Ich oder du?

 

NEWS:

Gebt nur erst acht, die Bestialität wird sich gar herrlich offenbaren…

 

 

Textgrundlage: Faust. Eine Tragödie von Goethe

Überarbeitete Version: Julia Schmid und Isabella Krainer
Weitere Informationen:

http://www.news.at/articles/1207/510/319215/telekom-affaere-oevp-sumpf

Isabella Krainer

8 Comments

  1. Gern. Und den FAUST kann man sich derzeit auch im Kino anschauen. Da geht es auch um die Macht. eingerahmt in wahnsinnig schönen Bildern und gespielt von hervorragenden SchauspielerInnen. Nur mehr Samstag und Sonntag in Cinematograph.

    http://www.leokino.at/db/sql.php

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