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Innpromenade als Müllplatz: muss das sein?

Wir haben heute am Nachmittag erholungssuchend in einem dieser „…nimm Platz“-Liegestühle zwischen Bergen von Müll verbracht. Schön war’s auf der Innpromenade, hinter der Uni: Ab und an wehte uns der Wind ein Plastiksackerl ins Gesicht.

Die mitgebrachte, gerade geöffnete Limodose wurde nichtsahnend, um sich eine Zigarette anzuzünden am Boden abgestellt – und anschließend beinahe nicht mehr gefunden. Es war nicht viel los am Inn. ein paar Jogger/innen, die sich im Müllhindernislauf übten und ganz bizarr, Frauchen und Herrchen, die mit Gassi-Sackerl bewaffnet den organischen Abfall ihrer Vierbeiner wegräumten.

Ich dachte, dieses Foto wäre eventuell was für Provinnsbruck!? Vielleicht denkt das Partyvolk auch daran, den eigenen Müll wieder zu entsorgen – dann wäre die Innpromenade gleich doppelt so schön.

Stefan 

8 Comments

  1. ??? auf dem foto schaut’s eher so aus, als hätte jmd den (zur "entsorgungsvorrichtung" gehörenden) müllsack -vl ist das das "grüne ding"- daneben ausgeleert. wie "liegengelassen" schaut das nicht aus… ??? wenn ich mich täuschen sollte, so frag‘ ich mich (-und euch-): "wieso ist da kein sack drin?" – diese verantwortung läge aber dann hauptsächlich bei der stadtverwaltung und viel weniger bei den "feiernden"….

  2. Für mich schaut das auch nach bewusster Provokation aus. So wie man immer wieder geöffnete  Abfallkörbe in der Stadt sieht. Also unten geöffnet, so dass der ganze Abfall herausfällt und am Boden liegen bleibt. Frage mich auch, was geht in diesen Leuten vor? Manchmal denke ich mir, es ist immer noch besser, als diese gefrusteten Menschen – ich verwende bewusst diese neutrale Bezeichnung, obwohl ich denke, dass es sich dabei eher um die männliche Spezies handeln dürfte, aber ich kann es nicht belegen – lassen ihre Aggressionen an vollen Abfalltonnen aus als an Menschen. Andersrum finde ich es auch ein Fehlverhalten: Andere sollen diesen Dreck dann wieder aufräumen. Ich bin ja der bessere, ich kehre die Straße dann ja nicht zusammen, helbe den Schmutz nicht auf.
    Schade, dass es unsere vielzitierte und gescholtene Kuschelpädagogik nicht schafft, dass den Menschen beizubringen.

  3. mag sein, dass einige leute rücksichtslos sind und ihren müll liegen lassen.
    das problem wird aber dadurch verstärkt, dass gerade an der innpromenade und bei der sillschlucht, sozusagen den erholungsgebieten der "non-society" die städtische müllentsorgung ihrer aufgabe kaum nachkommt. im gegensatz dazu wird die innenstadt richtiggehend saubergeschleckt.

  4. Mensch Macht Müll, leider überall auf der Welt. Innsbruck ist  relativ sauber. Trotzdem können und müssen wir gemeinsam einsparen. Sonst konsumieren wir, bis wir krepieren. Wellnessoasen auf PlastikKOTinenten, weil wir zu viele werden und alles jetzt sofort wollen
    homo SS sapihochzwei

    und ein Ausweg? Aufklärung, Bildung und soziale wie demokratische Rechte global solidarisch: jede/r/s einzigartig und unverzichtbar, alle gleich an Rechten und Würde. Die Welt gehört uns allen und gemeinsam sind wir frei.

    Geld ist Götze nur, Scheine schmierig und schmutzig – du brauchst sie doch, Doch was du besitzt, hat am Ende dich mit Haut und Haus, ob Bank oder Boss. Mach dein Wesen nicht zur Ware. Besser du lachst, das kostet nichts und bleibt unbezahlbar

    homa/o/ines socialis liberalis
    in der Morgenröte des Menschseins

  5. es mag schon sein, dass die vielen mülleimer immernoch zu wenig sind.  in der rechengasse gibts eine sammelinsel (direkt an der promenade) die samstags nichtmal annähernd voll war.
    am innrain steht alle paar meter ein mülleimer. 
    wenn man volle bierdosen ect. mitbringt, dann ist es wohl nicht zuviel verlangt diese auch ordnungsgemäß zu entsorgen. es fehlt nur am willen.

    das ist nur der müll vom freitag:
    http://www.facebook.com/media/set/

  6. Ich war auch schon einmal sehr entsetzt die Mülleimer so aus dem Häusl zu sehen. Einigen Menschen hab ich das kundgetan, und mir wurde von mehr als einer Person versichert, dass auch die Raben (Vögel zur näheren Kenntnisnahme) die Mülleimer nach Essen durchsuchen und alles herausschleudern. Da ich an das meistens Gute im Menschen glaube, kann das doch auch eine Erklärung sein. Na ja, Getränkedosen dürften zwar nicht in ihrem Nahrungsplan vorhanden sein.

  7. wär ich froh, wenn bei uns in Wien einmal so wenig Müll wäre. Das bissl Müll auf dem Bild ist bei uns fast schon idealzustand. bissi sudern aus wean! lg

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