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Tatort Innsbuck: (K)eine Ansichtskarte

Dieses Bild stammt von der offiziellen Fakebook-Seite des Tourismusverbandes Innsbruck. Gratulation: Innerhalb von acht Stunden wurde es 171 Mal „geteilt“ und 1.120 Personen (und mir) „gefällt“ dieses Foto.

In einem Kommentar schreibt ein „Fan“ wohl scherzhaft: „Sollten die Radfahrer nicht rot durchgestrichen sein oder so? Pfui Innsbruck“. Inzwischen ist das Radfahrverbot in Kraft und auch die Polizei straft RadlerInnen , die durch die Maria-Theresien-Straße fahren.

Durchschieben ist natürlich weiterhin erlaubt, ebenso wie das Abstellen von Rädern. Das zeigt auch wie blödsinnig dieses Verbot ist, zumal die Polizei selbst gegen das Verbot war: Jahrelang war es möglich,  durch die Ma-Thesi zu radeln, trotzdem passierten nicht mehr Unfälle.

Wie schon gebloggt: Ich radle weiterhin durch, im Schritttempo und vorsichtig – schließlich will ich andere und mich nicht gefährden. Leider wurde ich bisher nicht gestraft, darum erstatte ich auf diesem Weg Selbstanzeige. Nur wenn ich abgestraft werde, kann ich gegen das Verbot auch Einspruch erheben. Weil die (klein)geistige Provinzstadt einmal zu InnsbRadl werden soll.

Bild von www.facebook.com/Innsbruck
 

Andreas Wiesinger

2 Comments

  1. Also, jetzt haben wir es schwarz auf weiß „Klima erwärmt sich langsamer als befürchtet (O-Ton TT von heute). Jetzt hat wenigstens unsere Stadtregierung die Möglichkeit in der gesamten Innenstadt ein Radfahrverbot auszusprechen, hurra, alle Autos haben Narrenfreiheit. Ãœbrigens bin ich heute durch die Altstadt gegangen (nicht geradelt wie sonst)und vor mit pfitscht ein Auto herum, es war genau 10 15h. Wie geht denn das? Ãœberall Horden von Besuchern.Bitte laßt ja unsere zahlenden Gäste in Ruhe auf dass sie keinen Schaden nehmen und nicht mehr wiederkommen.Und ja, ich werde auch durch die Theresienstrasse radeln, habs früher nicht getan, aber jetzt wird`s ernst, ich lass mir nichts mehr gefallen.Ausserdem bin ich schon in so einem Alter, wo Demenz keine Seltenheit mehr ist.

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