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Kreisky im Weekender und zuvor im Zillertal

„Kreisky ist eine deutschsprachige Indie-Rock-Band aus Wien.“ – so steht es in der Allwissenden Müllhalde Wikipedia geschrieben. Kreisky – das ist Energie ist Musik, die reinknallt und etwas auslös(ch)t. Kreisky, das ist eine grundsympathische Bandformation, das sind starke Charaktere und Menschen, die einiges zu sagen haben – das ist jedenfalls mein Eindruck.

 
Da meine Kollegin Riot leider migränemäßig verhindert war, fiel mir die Ehre zu, Kreisky zu interviewen. Das Interview fand im Hotel Zillertal in Wide Wide Wilten statt und dauerte etwa eineinhalb Stunden. Das Gespräch kreiste unter anderem um die Themenfelder Politik, Selbstfindung und Stadtplanung und gestaltete sich sehr interessant. Da ich wohl niemals ein professioneller Interviewer werde, erspare ich mir (und euch) ein Gesprächsprotokoll. Nur so viel: Politische Botschaften mit den Mitteln der Musik seien ihnen zu platt; Politik und Poesie sollen nicht vermengt werden. Der Agitproper in mir zaudert, der Postpoetposer versteht sie.
 
 
Das Konzert im Weekender dann erwartungsgemäß epochal, emotional und verheerend, mir brannten Ganglien und Ohrwascheln auch noch nach Stunden. Sie spielten auch neue Songs und werden vermutlich niemals so groß, wie sie schon sind. Kunst ist immer größer als das Leben – zumindest zu groß für ein Leben.
 
 
Links: Weekender und Kreisky
Foto vom Donauinselfest 2011, Urheber: Manfred Werner – Tsui (wikipedia)

 

Andreas Wiesinger

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