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Initiative: Freie Fahrt für InnsbRadl

Die AktivistInnen gegen das Radfahrverbot in der Maria-Theresien-Straße lassen nicht locker und wollen nun eine Bürgerinitative starten. Diese wird sich auch für einen Ausbau des Radwegenetzes stark machen.

 

Hier der Text im Wortlaut 

Wir wurden schon oft gefragt, wie es jetzt weiter geht in der Fahrradcausa – wir verratens euch: Im neuen Stadtrecht gibt es die Möglichkeit einer Bürgerinitiative; sollten mehr als 200 Leute diese Unterstützen, liegt sie 4 Wochen im Rathaus auf. Wird sie in den 4 Wochen von mehr als 2000 Personen unterzeichnet, kommt die Initiative zur Abstimmung, und diese Abstimmung ist für den Gemeinderat bindend. Und wir formulieren diese Bürgerinitiative gerade… Sollte sich jemand an dieser Formulierung beteiligen wollen, freuen wir uns um jeden Beitrag. Bei einer Mail an office[at]jusos.at bzw. einer Facebook-Nachricht an diesen Account, bekommst du die aktuelle Version zugeschickt und kannst dich beteiligen!

 

Die Frage, wie der Verkehr organisiert wird bzw. welche Verkehrsmittel besonders gefördert werden, ist für eine Stadt richtungsweisend. Wollen wir noch mehr PKW-Verkehr und einen millionenteuren Tunnel am Südring? Oder sollen die Radwege ausgebaut werden und öffentliche Verkehrsmittel verbilligt werden? Das sind keine Wünsche ans Christkind, sondern lokalpolitische Entscheidungen, die für unseren Lebensalltag entscheidend sind: Wollen wir ein umweltfreundliches InnsbRadl – oder ein InnsBlech, das den Autos unterirdische Kathedralen baut und unter einer Dunstglocke verschwindet?

 

Einmal mehr gilt: Macht den Mund auf, mischt euch ein und werdet aktiv: Wer nur im stillen Kämmerchen vor sich hinmault, wird alles hinnehmen müssen, was andere entscheiden. Demokratie lebt von Beteiligung – nur vom Zuschauen wird die Welt nicht besser.

Andreas Wiesinger

2 Comments

  1.  Hallo, Ich würde gerne eine Fahrradspur gegen die Einbahn in der Michael Gaismair Straße anregen und zwar im unteren Teil von der Tempelstraße kommend. Das wäre eine enorme Abkürzung und ich finde die Straße und auch der Gehsteig (der wenig frequentiert ist) wären breit genug.

     

     

    Weiters wäre eine Entschärfung der Radspur von der Tempelstraße beim Einbiegen in die Schöpfstraße (beim Arbeitsamt) dringend notwendig. Wenn man der jetzigen Spur getreu folgt, fährt man blind in die Schöpfstraße ein, die morgens sehr frequentiert ist und da sie auch eher schmal ist, wäre das ein Selbstmordkommando. Speziell in diesem Abschnitt kommen einem immer Autos auf der Radspur entgegen oder Fußgänger rennen blind über die Straße, ganz zu schweigen von den Bussen, die fast die ganze Spur brauchen……

     

     

  2. TT-Podiumsdiskussion zum geplanten Radfahrverbot in der Maria-Theresienstraße

    Mittwoch, 28.11.2012 um 19:30 Uhr

    "Radfahrverbot in der Fußgängerzone Maria-Theresien-Straße. Schnellschuss oder überfällige Maßnahme?" –

    Podiumsteilnehmer:

    Christine Oppitz-Plörer (Bürgermeisterin),

    Martina Gura (Sprecherin ARGUS Radlobby Tirol).

    Moderation: Manfred Mitterwachauer.

    Veranstaltungsort
    Ursulinensäle Innsbruck
    Innrain 7

     

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