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VORHER – NACHHER Teil 3

Apropos „Liebesschlösser“: Dank koatlackn.at wissen wir jetzt endlich, wozu es den Obmann der Jungen Volkspartei wirklich braucht. Auch wenn die herzigen Schlösser längst ohne sein Zutun beim Bauhof abgeholt werden können – wie es andernorts heißt.


Warum es die Grünen nicht geschafft haben, das Abmontieren der individuellen Liebesbeweise anzukündigen oder überhaupt zu thematisieren, ist eine andere Geschichte.

Wer Lust auf nasse Fetzen in Schriftform hat, sollte sich die aktuelle Diskussion auf der Facebook-Seite des Herrn Jahn geben. Fazit: kleine Sorgen – großes Kino.

Isabella Krainer

15 Comments

  1. Da kam das Dementi der grünen Partei, ausgeführt durch eine ehemalige grüne ÖH Vorsitzende, aber schnell. Schon doof wenn man den grünen Pressedienst nicht 1:1 zitieren kann um hier wohl noch einen Hauch von Unabhängigkeit zu wahren.

    • Ha, ha. Abgesehen davon, dass ich den "grünen Pressedienst" auch nicht während meiner aktiven Zeit zitiert hätte, finde ich es ganz witzig, dass mir ausgerechnet aufgrund deiner Worte "die Partei, die Partei, die hat immer Recht" in den Ohren klingt. Aber danke für den Kommentar, freut mich immer, wenn provInnsbruck gelesen wird.

  2. Liebe/r …., wir sind parteipolitisch unabhängig, aber natürlich haben die einzelnen AutorInnen jeweils ihre persönliche politische Haltung. Ich finde offene, durchaus auch kontroversielle Diskussionen wichtig – für den demokratischen Prozess insgesamt sind sie auch unerlässlich. Was mich persönlich stört, ist das wechselseitige "Schubladisieren" von politischen Positionen und die meist mehr als nur latente Aggression: Reden wir MITEINANDER – keine/r hat die Wahrheit für sich gepachtet!

    •  Das Recht auf seine eigene Meinung sei jedem herzlich vergönnt und dass nicht jeder Artikel die Meinung des Lesers widerspiegelt ist klar, deshalb hab ich mich z.B. auch nicht an der Gesamtschul-Diskussion beteiligt. Wenn aber wenige Stunden nach einer Zeitungsmeldung, in der die Grünen nicht gut weg kommen, eine den Grünen mehr als nahestehende Person einen gehässigen Bericht veröffentlicht der mehr einer Gegendarstellung als einem generellen Bericht über die Liebesschlösser gleicht, dann kann man sich schon fragen ob provinnsbruck nicht teilweise auch als politische Bühne missbraucht wird.

    • Naja, ganz ehrlich ist dieser artikel so weit weg von politischer unabhängigkeit, wie der wacker vom der championsleague.

       

      Ansonsten find ich deine ansichten sehr erfreulich, denn diskussionen sind das politische um und auf. sie dann als "nasse fetzen in schriftform" zu bezeichnen find ich schon nicht unbedingt journalistisch qualifizierend. ich habe mir die diskussion übrigens auch angesehen und finde das niveau auch nicht sehr hoch, war aber auch kurzzeitig glücklich über kathrin heis, die über die grüne "anti-vp-linie" gesprungen ist und konstruktiv reagiert hat. leider ist das bei ALLEN parteien in innsbruck-tirol-österreich derzeit beinahe unmöglich, parteipolitik steht derzeit sehr weit über sachpolitik!

  3. Herr Nitz scheint den obigen Beitrag sinngemäß nicht ganz verstanden zu haben, da dieser nicht die geringste Grünnähe aufweist. Viel entlarvender ist die Humorlosigkeit, die Herr Nitz zeigt, wenn ein humorvoller Beitrag einmal in der Formulierung auch die ÖVP trifft.Und was Herrn Jahn betrifft – Brücken und Unterführungen hat er sich ja scheinbar selber zum Spezialgebiet gemacht, da darf auch einmal gelacht werden. Auch wenn allgemein bekannt ist, dass eine bestimmte christliche Tradition, auf die sich manche Partei immer noch stützt, in ihrer Geschichte mit dem Lachen immer wieder ihre Probleme hatte (Achtung: Hier darf auch ein Zwinkermännchen dazugedacht werden!).

    Als provinnsbruck-Mitglied möchte ich hinzufügen, dass wir definitiv parteiunabhängig sind – deswegen aber aus meiner Sicht nicht unparteiisch sein müssen. provinnsbruck ist keine Serviceagentur, die Politik einfach den anderen überlässt. Wir beziehen gerne Stellung. Was nicht heißt, dass wir nicht alle unterschiedliche Meinungen haben.

    Wer die Kommentare zur Gemeinderatswahl 2012 gelesen hat, weiß, dass provinnsbruck weder ein Grünschnabel noch ein Schwarzseher ist.

  4.  

    VORHER NACHHER Teil 3 bezieht sich nicht auf einen Zeitungsartikel, sondern – wie der Name schon vermuten lässt – auf VORHER NACHHER Teil 2. Der Anspruch, (kommunal)politischen Diskussionen Raum zu geben leitet sich vom Selbstbild unseres digitalen Stadtgeflüsters ab und über die Behauptung, „eine den Grünen mehr als nahestehende Person“ zu sein, kann ich eigentlich nur lachen.

     

    PS: Ich weiß ja nicht ob das wirklich wen interessiert, aber mein Parteiaustritt bei den Grünen ist längst verjährt. Während meiner Kindheit war ich übrigens bei den Roten Falken und sporadisch sogar im Kirchenchor. Meine Göttin, vielleicht schreib ich morgen was über Falkenknoten in der Sutane des Papstes.  

  5. Die wichtigsten Argumente sind schon gefallen und ich möchte nicht nochmals alles wiederholen: Jeder namentlich gezeichnete Artikel auf provInnsbruck entspricht ausschließlich der Meinung der Autorin bzw. des Autors. "Redaktionslinie" gibt es bei uns keine und Parteien welcher Farbe auch immer schonen wir schon aus Prinzip nicht – das hat beispielsweise unsere Interviewreihe zur Gemeinderatswahl unter Beweis gestellt.

     

    Isas Artikel verlinkt in der ersten Zeile auf koatlackn.at, den privaten Blog des ÖVP-Gemeinderats Lorenz Jahn – somit kann sich jede/r Interessierte selbst ein Bild machen, wie er die Sache sieht. Wir trauen unseren LeserInnen durchaus zu, selbstständig zu denken und sich eine eigene Meinung bilden zu können.

  6. die facebook-diskussion ist echt voll krass. im grunde kann man da nur den kopf schütteln über so viel wichtigtuerei und spaßbremsen. wäre super wenn sich die politiker nicht immer selbst so ernst nehmen würde. mir würde auch gefallen wenn sich schwarz, grün, rot usw. mal bei einem echt wichtigen thema so ins zeug legen würden. und es ärgert mich, das der ganze zirkus im facebook erst entstanden ist weil eben was in der tt gstanden ist. da gehen dann die wogen hoch 🙁 nasse fetzen finde ich nicht unbedingt den schlechtesten ausdruck für sowas. bin in der frage aber weder auf der seite von grün noch von rot. verhalten sich beide seite (ja vielleicht ausser der heis) daneben. mein eindruck ist aber eher das hier auf provinnsbruck auch in beide seiten ausgeteilt wird. was ich nicht so schlecht finde. aber ich mag provinnsbrcuck aus deshalb weil es nicht so fad zugeht und einheitsbrei hat man eh mit der tt.

  7. eh, du hast ja recht lovely … aber machen wir uns nix vor: generell ist polidiggan jedes mittel recht, um nur in den medien zu stehen. und die brauchen wiederum stoff, um die zeitung zu füllen. darum wird die politik immer mehr zur pr-show.

  8. Stimme zu: ganz großes Kino für ganz kleine Sorge! Der Hr. Jahn hat nichts Besseres zu tun, als Imagepflege zu betreiben?

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