Rotundenareal: Weichen für die Zukunft gestellt!

Von 19. bis 21. November 2012 erarbeiteten BürgerInnen und ExpertInnen im Rahmen der vor ort ideenwerkstatt® ein Wunschszenario für die künftige Nutzung des Innsbrucker Rotundenareals. Dieses wird nun in einer Machbarkeitsanalyse konkretisiert und im März 2013 der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Wie entsteht aus vielen Ideen ein konkretes Szenario? Über 1.000 Vorschläge für die Nutzung des Rotundenareals hatte die interessierte Bevölkerung eingereicht. Gemeinsam mit den Prozessmoderatoren von nonconform architektur vor ort erarbeiteten die BürgerInnen im temporären Ideenbüro der Innsbrucker Stadtsäle Kriterien zur Beurteilung der Ideen.

 

Daraus wiederum ergaben sich mehrere unterschiedliche Szenarien, deren Vor- und Nachteile im konstruktiven Dialog mit der Bevölkerung diskutiert wurden. Sukzessive entstand ein klares Bild für die neue Nutzung des Rotundenareals.

 

Zwei wichtige Ergebnisse des partizipativen Prozesses:

Ein attraktives, vitales Gesamtareal steht im Vordergrund: Die Rotunde, die ehemalige Talstation sowie die Brücke der alten Hungerburgbahn und der dazugehörende Freiraum bilden als urbanes Areal eine Einheit. Es ist die Schnittstelle zwischen Stadt, Berg und Fluss, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Das Rotundenareal soll ein Ort für die BewohnerInnen und BenutzerInnen der Stadt sein, und nicht in erster Linie touristische Ziele verfolgen. Die Bevölkerung wünscht sich eine öffentliche, vielfältige und kulturelle Nutzung sowohl innerhalb der Gebäude und als auch am Gesamtareal, das den Kreativen in Stadt und Land Raum zur Entfaltung bieten soll.

 

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des partizipativen Prozesses findet ihr unter

rotundenareal.vor-ort.at/  und  www.vor-ort.at/

 

Fotos: Copyright Gerhard Berger.

 


1 Antwort : “Rotundenareal: Weichen für die Zukunft gestellt!”

  1. Innstinkt sagt:

    Da bin ich gespannt, was schließlich wirklich gebaut wird … ich finde es ja super, wenn die Bevölkerung eingebunden wird. Schade wäre es nur, wenn nach langen Diskussionen und viel Arbeit doch wieder nur das Geld fehlt. Mal schauen …

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