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LUUPS: Innsbruck zur Zweitwertung

Ein lustiges Heftchen ist mir neulich in die Hände gefallen: LUUPS INNSBRUCK 2013 heißt es und beinhaltet einen Aufruf, die eigene „Stadt zu leben und zu lieben“. Nette Idee, dachte ich mir und habe es gleich durchgeblättert.

 

Toll fand ich die jeweiligen Partnerinstitutionen, wobei ich auf einige gute, alte Bekannte stieß: Wolke 7, die (Kultur-)Bäckerei und Tamindas Modecafe sowie noch einige mehr sind vertreten. Nebst gastronomischen Highlights kommt auch die Kultur, etwa mit der Siebdruckwerkstatt und dem Westbahntheater, nicht zu kurz.

 

Hier könnt ihr das gesamte LUUPS INNSBRUCK online durchblättern und euch selbst einen Eindruck machen: http://www.luups.net/files/Innsbruck-sm.pdf

 

So weit, so gut – aber ein bisschen Kritik habe ich schon noch anzubringen: Für 16,90 ist das Heftchen nicht gerade preiswert, aber okay, wenn ihr die verschiedenen Gutscheine auch brav einlöst. Damit solltet ihr euch nicht allzu viel Zeit lassen, schließlich wird mehrmals darauf hingewiesen, dass ihr dafür nur bis zum 31. Jänner 2014 Zeit habt.

 

Die Gutscheine gelten auch nur zu zweit, außerdem müsst ihr das gesamte Heft mitnehmen und könnt euch nicht etwa mit zwei Gutscheinheften gegenseitig einladen. Der Clou der Gutscheine lautet: Wenn man ein bestimmtes Produkt gekauft hat, bekommt man ein weiteres „gratis“ dazu.

 

Optimal ist LUUPS sicher für frischverliebte Pärchen, die gemeinsam Innsbruck entdecken wollen – alle anderen müssen eben selbst entscheiden, ob sie dieses Gutscheinheft brauchen können.
 

Andreas Wiesinger

2 Comments

  1. Einsamer Student (männlich) sucht nette Studentin zum Kauf des Studentenheftes und dessen Einlösung.   :lachanfall:

  2.  Gruuundsätzlich ok wenn man neu in der Stadt ist. Und wenn man auf Gutscheine steht. Aber da ist schon auch Bauernfängerei dabei. À la: einen Aperitiv gratis, wenn man zwei bestellt. Also ich würd da nix sparen, weil ich gar keinen Aperitiv will, und die Pizza mach ich mir auch lieber daheim.

    Und vor allem frag ich mich: Warum braucht’s eine Dortmunder Firma, die a Heftl druckt und für 17eur verkauft, damit Innsbrucker (Kultur)Betriebe zusammenarbeiten? Reden wir nix miteinander?

    Vielleicht sollte man doch einfach zweimal den Eintritt bezahlen und das Geld bleibt im Theater und verschwindet nicht in irgendwelchen luuplöchern.

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