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20. Internationales Filmfestival

Zum 20. Mal findet heuer vom 31. Mai bis zum 5. Juni 2011 das Internationale Film-Festival statt. Dieses Festival wird von Helmut Groschup und einem Team von Filmbegeisterten nun seit zwanzig Jahre organisiert und kann mmer mit interessanten und sehenswerten Produktionen aus Afrika, Lateinamerika und Asien aufwarten.
Circa 100 Filme werden beim heurigen Festival gezeigt, wovon viele in den beiden Wettbewerben – Spielfilm und Dokumentarfilm – um den Preis des Innsbrucker Film-Festivals rittern.
 
 
Daneben gibt es auch eine Reihe, in der Filme aus Osteuropa und dem Balkan gezeigt werden. Neben den beiden Festivalkinos LEO und CINEMATOGRAPH ist auch das TREIBHAUS als Kooperationspartner dabei. Dort werden Filme aus Bosnien präsentiert sowie das LOS GURKOS SHORT FILMFESTIVAL über die Bühne gehen.
 
 
Ein weiteres Highlight des Festivals wird die Uraufführung  des Dokumentarfilms GLOBAL WARNING von Ernst Gossner sein. Der in den USA lebende Innsbrucker Filmemacher setzt sich darin mit den Folgen der globalen Erwärmung und der kommerziellen Orientierung des Krieges auseinander. Darauf kann man sicher gespannt sein.
 
 
Ferner ist dem italienischen Filmregisseur Pier Paolo Pasolini eine Retrospektive gewidmet, in der einige seiner berühmtesten Filme gezeigt werden, wobei auch einer seiner Starschauspieler, Ninetto Davoli, beim Festival anwesend sein wird. Ninetto Davoli ist einer der letzte seiner Freunde, die Pasolini vor seiner Ermordung noch lebend gesehen haben.
 
 
Der Südtiroler Autor Kurt Lanthaler stellt seinen Film DER GELATI KILLER im Cinematograph vor. Dort wird er auch aus seinem eben bei Haymon neu aufgelegten Erstling „Der Tote im Fels“ lesen. Und da es heuer eben das 20. Festival ist, gibt es auch eine Retrospektive von in den zwanzig Jahren beim Festival gezeigten Filmhighlights.
 
LUST UND LEIDENSCHAFT nennt sich diese Retrospektive. Wobei dieser Titel laut Festivalorganisator Helmut Groschup nicht als Schwerpunkt zu verstehen ist, sondern einfach als die Leidenschaft all der vielen Menschen, die sich all die Jahre über mit der Organisation des Festivals befasst und zu seinem Gelingen beigetragen haben. Es sind dies weit über hundert, die mit der Planung, der Organisation so verschiedener Dinge wie dem Bereitstellen von Zimmern für die Festivalgäste, dem Sponsoring und noch vielem anderen, das für ein Festival dieser  Größenordnung notwendig ist, betraut sind.
 
Circa 120.000 Euro beträgt das Budget des Festivals, was bei ca. 100 gezeigten Filmen einen Betrag von 1200 € pro Film ausmacht. Dieses Geld ist sicher gut angelegt!
 
Informationen und Programm unter: http://www.iffi.at/

Helmut Schiestl

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