Aktuelle Kommentare

Meine Meinung

  Liebe in unser Gemeinschaft lebende Mitmenschen. Es ist sehr schwierig meine ganzen Gedanken auf eine Seite zu kürzen ohne dabei wichtige Inhalte außer Acht zu lassen. Für diejenigen unter euch, die es interessiert, werde ich versuchen auf diverse, anscheinend schier unlösbare Probleme näher einzugehen. Wie viele von euch kennen das Handelsabkommen EPA mit den ehemaligen Kolonialstaaten Afrikas? Wir beschweren uns gern über TTIP und CETA. Zu Recht, aber das wir (die EU), hauptsächlich der Markt mit ihren Kapital und Wachstumsinteressen, durch genau solche Verträge in schwachen 3.Welt Staaten mit unseren hochindustrialisierten und subventionierten Produkten den lokalen Markt fluten, für Massenarbeitslosigkeit sorgen und durch Land und Rohstoffraub, den Menschen ihre Lebensgrundlage entziehen. Was glaubt ihr, machen Menschen denen man in ihrer Heimat jede Möglichkeit, für ihre Zukunft selbst zu sorgen, genommen hat? Aber wir sind ja sauer, dass so viele “Wirtschaftsflüchtlinge” kommen. „Die auch noch arbeiten wollen!!“ Sowas aber auch. Oder nehmen wir das Thema Syrien: Man würde ja nicht im entferntesten daran denken, dass es hier um wirtschaftliche Interessen geht. Egal welche Beispiele man her nimmt. Ob Libyen, Irak, oder auch die Ukraine. All diese Kriege hatten und haben so viele Facetten die von den eigentlichen Interessen ablenken. Wenn man sich näher mit den Hintergründen der dortigen Konflikte beschäftigt, wundert es einen auch keinen mehr, dass der so genannte Terrorismus immer schlimmer wird. Und er wird noch viel schlimmer! Allein von unserer Einmischungen der nahen Vergangenheit sind unsere Hände schon so blutig, dass wir die Haut nicht mehr sehen, doch wir machen munter weiter!! Ohne die Ressourcen vom nahen Osten und Afrika könnten wir unsere Infrastruktur nicht ein Jahr aufrecht erhalten. Weiters verlangt unsere Wirtschaftsphilosophie das es jedes Jahr mehr sein muss und man politisch so gut wie...

Zwischen Traum und Wirklichkeit...

  Bühne frei für den ersten Theaterverein Studierender der Universität Innsbruck! In seiner Neuadaption von Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ wird die Handlung in ein vom Unileben inspiriertes Wunderland verlegt. Zu sehen am 16., 18, 19. und 21. Juni jeweils um 20:00 Uhr in der Bäckerei – Kulturbackstube in Innsbruck. Eintritt ist frei(willig). „InnVersion“ nennt sich der erste Theaterverein Studierender an der Universität in Innsbruck, der im Herbst 2016 gegründet wurde. Er besteht vor allem aus Studenten der Vergleichenden Literaturwissenschaften, aber auch anderer Studienrichtungen, die den Verein als Plattform für den Austausch kreativer Ideen betrachten. Der Erstling des Vereins unter der Regie von Edith Hamberger und Dominik Unterthiner trägt die Namen „Surrealice“ oder „Sorealice“ und folgt in groben Zügen Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“. In der selbstgeschriebenen Neuadaption des Kinderbuchklassikers entschläft die Protagonistin Alice einer Vorlesung und findet sich prompt in einem studentisch geprägten Wunderland wieder, in dem sich Märzhase und Hutmacher als langjährige Informatikstudenten zum Nicht-Geburtstag gratulieren und ihr die Zeit auf den Fersen ist. Begleitet von selbstkomponierter Musik und visual effects macht sich Alice auf die Suche nach dem weißen Hasen und stößt dabei auf neue und alte neuinterpretierte Gestalten des Wunderlandes. MAVE www.innversion.wordpress.com...

ESCAPE – Verlasse die Realität!...

              Der Spielraum für Alle verwandelt sich in einen bunten Bazar! LOUI, vom Spielraum KochLokal, zaubert marokkanisch angehauchte Gerichte. Die DesignerInnen glüxwerk, nanma, Konfusius / cunst&co, Xxmo|como sind mit ihren neuesten, selbstgemachten, heißen Waren vor Ort und freuen sich auf anregende Gespräche. Neben einer Videopräsentation flimmern haufenweise Bilder über die Leinwand. Ein ganzer Raum, widmet sich, streng monochrom, dem Thema ESCAPE. – Das zweite Kapitel einer dystopischen Saga. Texte, Bilder und Objekte von unterschiedlichsten KollaborateurInnen, zeigen den Status Quo des seit 2015 aktiven Projektes (xxmo.cc) und laden zum mitmachen ein. Begleitet wird das Spektakel von orientalischen Klängen die bis auf die anschließende Dachterrasse reichen. Denn dort gibts im schwarzen Berberzelt, neben einer Tasse Minz-Tee, haufenweise Lesestoff und Bilder zu betrachten. Direkt im Anschluss laden „Wie wir leben wollen“ noch zu ihrer Diskussionsrunde ein. (Aufzeichnungen zu bisherigen Veranstaltungen sind in der Mediathek zu finden. Sonntag, 25. Juni 14:00 bis 20:00 Spielraum KochLokal (Franz-Fischer-Str.12, 6020 Innsbruck) Link zur FB-Veranstaltung P.S.: Wir sammeln persönliche Texte aus aller Welt! Vom kurzem „Meme“ zur Kurzgeschichte ist alles möglich! Schreib uns ein paar Zeilen, aus persönlicher Sicht, über deine Gefühle zum aktuellen Weltgeschehen, unserer (Sub)Kultur, unserer Zukunft… Die Texte werden bei der Ausstellung (ausgedruckt oder handgeschrieben), unter deinem Namen, deinem Pseudonym oder anonym, als kollaborative Installation präsentiert. ALLE INFOS: xxmo.cc Kontakt:...

Innsbrucks SONO Frauenchor goes Hall...

Kommenden Mittwoch ist Hall in Tirol das neue Innsbruck! Haha, kleines Scherzilein – jedenfalls ist unser SONO Frauenchor in Innsbruck stationiert und wir machen mit unserer SONO SOLO SHOW nach Auftritten beim PMK Weihnachtsfest, im Spielraum für alle, im Early Bird und in der Bäckerei Kulturbackstube einen frühsommerlichen Ausflug ins Kulturlabor Stromboli in Hall – mit einem neu zusammengestellten bunten Repertoire quer durch diverse Sprachen und Epochen! Herzliche Einladung von uns! Mittwoch 14.6.2017  20:30 (Einlass 20:00) Chorleitung: Antonella Placheta Instrumentale Begleitung:  Heinrich Pan (Kontrabass), Michael Gassebner (Drums)...

Die totale Patscherkofel-Verarsche...

Es ist ein viel geplagtes Wort, dieses „Farce“. Laut dem guten alten Duden bedeutet es: „ Angelegenheit, bei der die vorgegebene Absicht, das vorgegebene Ziel nicht ernst zu nehmen ist (u. nur noch lächerlich gemacht, verhöhnt wird). Die „Volksabstimmung“ zum „58-Mille-Patscherkofel-Wahn“ (und genau so schwammig wird der Abstimmungsgrund von vielen wahrgenommen) ist eine einzige Pflanzerei. Und sie führt die aktive Bürgerbeteiligung völlig ad absurdum. Irgendwie hat der Alpenverein den Zeitpunkt versäumt, aus der ganzen Geschichte rund um die Kofel-Bergstation noch gesichtswahrend auszusteigen. Eingebunden in die Planungen war er ja stets. Ich schüttle den Kopf, wie man sich dermaßen in einen Standpunkt einbetonieren kann, wo man doch schon so früh ganz laut „Stopp!“ rufen hätte müssen. Man hat sich seitens des Alpenvereins, dessen Mitglied ich seit Ewigkeiten bin, genau so einbetoniert wie das Fundament der kommenden neuen Kofel-Bahn nun auch schon ist. Richtig gelesen: Wir sollen am Sonntag über die Verlegung einer Bergstation abstimmen (erwünschtes Ergebnis: mindestens 70 Meter Abstand zwischen AV-Schutzhaus und Kofel-Bahn-Bergstation), deren Fundament längst in Beton gegossen ist. So was fällt sonst nur Kabarettisten ein. Auf der supertollen Infotafel im Rathaus wird es vermutlich nähere Informationen zur Abstimmung geben, ansonsten: Fehlanzeige. Und bitte jetzt nicht kommen mit („Aber das ist im Stadtrecht nicht vorgesehen“). Wer sich am Sonntag in eines der üblichen Wahllokale verirrt, ist a) entweder entschiedener Gegner der aktuellen Stadtführung rund um Christine Oppitz-Plörer und will’s „denen da oben mal ordentlich zeigen“ oder b) auf der Suche nach dem vergessenen Turnbeutel seines Kindes. Der Alpenverein hat doch wissen müssen, dass man in Innsbruck nie und nimmer mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten in eine Wahlzelle bringt (52.289 abgegeben Stimmen braucht’s, damit das Ergebnis überhaupt bindend ist). Nicht mal ich als AV-Mitglied werde hingehen. Weil ich...

Erste Innsbrucker Songwerkstatt – Eindrücke...

Schön und gut besucht war er, der erste Termin der Innsbrucker Songwerkstatt im Wonnemonat Mai, so schön, dass ich dorthin eingeladen wurde, ein paar Fotos zu machen und Thomas Riesner plant, sie auf 10 Termine zu erweitern. Einige Grundlagen des Songwritings wurden vermittelt (z.B. Bridge, Refrain, Chorus, Silbenspiel, Hook) und es konnten mitgebrachte eigene Songs vorgetragen werden – in einem von Thomas Riesner humorvoll und offen gestalteten Ambiente. Nachdem ein Song präsentiert wurde, gab es eine Feedback Runde, was ja bei künstlerischem Schaffen extrem wichtig ist, damit die Wirkung des Kreierten ausgetestet werden kann. Thomas nannte den anschließenden Programmpunkt die „Schlaumeier Runde“, also so quasi: Ich bin jetzt schlau und sage dir, was an deinem Song noch verbessert werden könnte. Interessant die Eindrücke der Anderen zu hören und neuen Input zu bekommen, was ja beim Schreiben im stillen Kämmerlein zu kurz kommen kann. Zudem wurde ein von einer großen Plattenfirma abgelehnter Song einem angenommenen Song gegenübergestellt – jeweils von der gleichen Band. Zum Schluss ein Spruch von Thomas, der mich schmunzeln ließ: Intelligente Menschen vergessen viel (etwa ihre eigenen Songtexte oder sonstige Sachen, berühmtes Beispiel Sängerin und Songwriterin Sia). Songwriting Workshop Termine: 11. Juni, 9. Juli, 6. August, 10. September um 14 Uhr im Spielraum für Alle Innsbruck. Intensivkurs an der Landesmusikschule Mittleres Oberinntal im Schuljahr 2017/18, wöchentlich Mittwoch abends in Stams. Info und Anmeldung auf www.song-werkstatt.at...

Innsbrucks moderne Kirchenbauten … Theresienkirche auf der Hungerburg...

Der erst im beginnenden Zwanzigsten Jahrhundert besiedelte Innsbrucker Stadtteil Hungerburg, auch „Hoch-Innsbruck“ genannt, besitzt neben schönen alten und auch modernen Villen, dem ehemaligen Hotel Mariabrunn von Siegfried Mazzagg, der Talstation der Nordkettenbahn von Franz Baumann auch die „älteste“ der modernen Innsbrucker Sakralbauten:  die Pfarr- und Wallfahrtskirche Zur Heiligen Theresia vom Kinde Jesu. Ein schlichter und sich gut in die Landschaft und Siedlung einfügender Bau, durch seine quaderartigen Form ein klein wenig an eine Burg erinnernd, vor allem aber durch seine Fresken von Max Weiler bekannt geworden.  . Die Gegend der Hungerburg war früher ein Waldgebiet und wurde dann von wohlhabenden Innsbrucker Bürgern mit Villen besiedelt, wohl nicht zuletzt des beeindruckenden Panoramas wegen. Bereits um 1840 erwarb ein Andreas von Attlmayr ein Stück der Gramartwaldung und erbaute sich darauf in Sommerhaus, dem er den Namen „Neuhof Mariabrunn“ gab, in dem auch Wanderer verpflegt wurden. Dabei soll der Tiroler Dichter Adolf Pichler eine so karge Mahlzeit bekommen haben, dass er den Ort als „Hungerburg“ bezeichnet hat. Soweit zur Namensherkunft. Es gab also nie dort oben eine Burg, in der man Menschen verhungern ließ, wie man  vielleicht annehmen möchte. Aus dem ursprünglichen Ausflugsziel war dann schon bald mal eine kleine Siedlung geworden, die dann mit dem Bau der Hungerburgbahn – der 1905/6 errichteten ehemaligen Standseilbahn, deren Betrieb 2005 eingestellt und durch die von der berühmten Architektin Zaha Hadid geplante Neue Hungerburgbahn ersetzt wurde – erschlossen und zu einem beliebten Ausflugsziel geworden ist. Nun aber zur Kirche. Diese wurde nach der Grundsteinlegung 1931 in nicht einmal einjähriger Bauzeit 1932 geweiht. Die Pläne dazu stammen vom Innsbrucker Architekten Siegfried Thurner. Die schnelle Bauzeit verdankt sich wohl nicht zuletzt einer heute kaum mehr nachzuvollziehenden Begeisterung für den Bau einer neuen Kirche, so wenn man etwa...

Der Südwind-Filmpreis 2017 geht an „Wolf and Sheep“...

Anlässlich des 26. Internationalen Filmfestivals Innsbruck vergab die IFFI-Jungendjury, zusammengesetzt aus 12 AHS- und BHS-SchülerInnen, am 27. Mai 2017 um 11:30 Uhr im Leokino Innsbruck den mit 1.000 Euro dotierten Südwind-Filmpreis an den Streifen „Wolf and Sheep“ und seine Regisseurin Shahrbanoo Sadat. Innsbruck, 27.5.2017. Die Entscheidung war eindeutig: Mit 36 Punkten gewann der afghanisch-dänische Film „Wolf and Sheep“ (2016) den diesjährigen Südwind-Filmpreis. Der Film der jungen Regisseurin Shahrbanoo Sadat, der den Alltag einer Gruppe Mädchen und Burschen in einem entlegenen Dorf in den Bergen Afghanistans portraitiert, setzte sich mit seiner Leichtigkeit und eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen klar durch. Insgesamt bewarben sich vier Filme um den Südwind-Filmpreis, auf Platz zwei und drei schafften es der Film „Gagma Napiri – Winterreise nach Abchasien“ (Georgien/Kasachstan) und Anishoara (Moldawien/Deutschland), auf Platz vier landete der bolivianische Spielfilm „Viejo Calavera“. Die SchülerInnen der Jury begründeten ihre Wahl folgendermaßen: „Mit Leichtigkeit wird eine Welt gezeigt, in der Mythos und Realität miteinander verschmelzen. Ein Mikrokosmos wird portraitiert, in der Kinder im Mittelpunkt stehen. Das dörfliche Leben ist hart, geprägt von Traditionen und doch bleibt Zeit für Spiel und Freundschaft. Gebräuche, denen man sich fügen wird müssen, werden in Szene gesetzt. Hintergrund ist eine beeindruckende Landschaft, die keine Klischees bedient und einen vergessen lässt, dass eigentlich Krieg herrscht. Am Ende fliehen die Dorfbewohner und es bleibt ungewiss, wie es weitergeht. Der heurige Südwind-Filmpreis geht an die Regisseurin Shahrbanoo Sadat für ihren Film ‚Wolf and Sheep'“. Die IFFI-Jugendjury, die seit 2001 im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Innsbruck einen Preis vergibt, bestand heuer aus zwölf SchülerInnen aus verschiedenen Tiroler AHS und BHS. Die Jugendlichen hatten Gelegenheit, bei einem Filmworkshop grundlegendes Wissen und Instrumente zur Analyse von Filmen und Filmsprache kennenzulernen. Zum neunten Mal stiftet die entwicklungspolitische Organisation Südwind Tirol den mit 1.000...