… und der Rudi hetzt schon wieder

Rudi Federspiels Tiraden gegen die angebliche "Drogenszene" in der Landeshauptstadt sind bekannt und der FPÖ-Politiker lässt keine Gelegenheit aus, um mit Ängsten und Vorurteilen Politik zu machen.

 

Vor einiger Zeit behauptete Federspiel, dass ihm im Innsbrucker Stadtgebiet 200 Drogen-Bunker bekannt wären – da wunderte sich nicht nur die Polizei, dass ihr der selbsternannte Law-and-Order-Mann solche brisanten Informationen vorenthalten hat.

 

Da die Landtagswahl näher rückt und die FPÖ verzweifelt versucht, auf sich aufmerksam zu machen, geht es noch ein bisschen tiefer. In Facebook schreibt Federspiel zu einem Bild, das einen Mann mit Spritze zeigt, wörtlich: 

 

Nun plötzlich – wenige Wochen vor der Landtagswahl – wird eine Abschiebung krimineller Drogendealer durch die schwarze Innenministerin in Aussicht gestellt. Wohlgemerkt: "… in Aussicht gestellt". Wir werden sehen, ob dieser Ankündigung auch Taten folgen oder ob es sich wieder nur um ein schwarzes Wahlzuckerl handelt.

Man fragt sich natürlich, warum dies bisher nicht möglich war. Die kriminelle Nordafrikanerszene ist seit fast zehn Jahren ein massives Problem!

 

Einfach ekelerregend wie hier ein Politiker mit rassistischer Hetze Stimmungsmache betreibt. Herr Federspiel hat aus dem "Fall Penz" nichts gelernt und scheut sich auch nicht, aus dem Leid Drogenkranker politisches Kapital zu schlagen. Es bleibt zu hoffen, dass der Politiker, der mit seinem Konzept  "Freibier für alle" schon bei der Gemeinderatswahl unter seinen eigenen Erwartungen blieb, damit bei der Landtagswahl keinen Erfolg hat.

 

Pikantes Detail am Rande: Auf einem ÖVP-Mandat ist Federspiel schon im Landtag gesessen – geholt hat ihn damals sein Mentor DDr. Herwig van Staa.

5 Antworten : “… und der Rudi hetzt schon wieder”

  1. Barbara Tatschl sagt:

     Der Rudi ist halt ein Populist und ein politischer Wanderpokal – wahrscheinlich fällt ihm sonst kein Wahlkampfthema ein. Freibier, Prost Mahlzeit!

  2. Gabi sagt:

    Er ist ein Hetzer – das war er schon immer. Deshalb ist er bei der FPÖ sehr sehr gut aufgehoben.

    Am liebsten würde er wahrscheinlich die Polizei versechsfachen, und einen Schießbefehl auf Sprayer und Dealer und alle die ihm sonst nicht gefallen, aussprechen.

     

    Ich mochte ihn nie und ich werde ihn nie mögen.

     

  3. Gästin sagt:

    Bei jeder Wahl hoffe ich, dass ich diesen Menschen nicht mehr in der Öffentlichkeit ertragen muss.  Und was passiert? Gemäss dem Buch auf der Bestsellerliste "Er ist wieder da"  ist er wieder da, geifert und blödsinnigt herum und keiner stoppt ihn. Wie damals?

  4. Gastl sagt:

     Was ist denn ein "Drogenbunker"? Ein Bierzelt?

  5. Wiese sagt:

    Sandwirt, heute Abend Strache stachelt auf, Hauser wiegelt ab und der Rudi fletscht seine Zähne. Es ist alles beim Alten und die gewohnten Parolen, treten kann man immer gut nach unten, aber schließlich fällt der Hass nur wieder auf die Hassenden zurück.
     
    Ich bete heute eine ROSENKRANZ aufs so genannte nationale Lager: Ich liebe meine Heimat, die Mutter Erde und nicht eure mit Blut geschriebenen Grenzen. Nationen lösen sich auf zur einen Rasse: Mensch

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