Nur ein Baugerüst?

Es gibt sie immer wieder, diese Tage, da man nicht mehr glauben kann und will, dass man in einem Rechtsstaat lebt, sondern sich eher in einer Bananenrepublik wähnt.
Was ist passiert? Man stelle sich einen ruhigen Samstagvormittag vor, die Sonne ist hervorgekommen, der Schnee glitzert im hellen Licht, eine Tasse Tee, eine Handarbeit und man ahnt nichts Böses. Plötzlich ein Schaben vor dem Haus. Man denkt, dass der brave Mitbürger im Dienst der Allgemeinheit die Reste des letzten Schneefalls vom Gehsteig entfernt. Doch weit gefehlt!

Wenn man einen Blick auf die Straße riskiert, sieht man sich unversehens mit drei eifrig werkenden Bauarbeitern konfrontiert, welche gerade dabei sind, vor dem Haus ein Baugerüst zu installieren. Man wurde nicht gefragt, man wurde nicht informiert, die Bauarbeiter erfüllen nur ihren Auftrag, der herbeigerufenen Sicherheitsdienst beruft sich auf eine angebliche Weisung, der Journaldienst des Stadtmagistrates weiß zwar nicht warum, aber anscheinend sei alles rechtens. Mit dem Argument „Gefahr in Verzug“ lässt sich eben vieles durchsetzen, doch worin denn die konkrete Gefahr besteht, dass kann dem verdutzten Hausbewohner niemand sagen.

Zugegeben, das Haus um das es geht ist keine Augenweide, doch dass gerade jetzt eine unmittelbare Gefahr besteht, das kann einem niemand plausibel erklären. Das Haus befindet sich schon seit Ewigkeiten in diesem Zustand und nun soll es plötzlich brandgefährlich sein? Das will der Bewohner des Hauses nicht wirklich so hinnehmen.

Heißt denn Gefahr in Verzug nicht, dass man sofort handeln muss? Hätte man dann nicht schon früher handeln müssen? Hat man aber nicht, und dann ist das vorgetragene Argument der Behörde Schall und Rauch und die Vermutung, dass es sich wohl eher um eine Schikane handelt liegt nahe.

Tag für Tag passieren hunderte Menschen dieses Haus, Autos brausen vollkommen unbeeindruckt vorbei. Eher geschieht es, dass absichtlich eine Fensterscheibe zertrümmert wird, oder der Putz mit den Füßen von der Mauer getreten wird, doch durch seine Substanz selbst hat dieses Haus noch niemanden gefährdet. Da musste schon die Baupolizei mit schwerem Gerät anrücken um der alten Trutzburg ein paar Steinchen mit Gewalt zu entreißen. Da wurde am Vordach gerüttelt, mit Beilen in Ritzen geklopft, das Haus steht trotz seines bereits vor über 20 Jahren prophezeiten Einsturzes immer noch.

Doch ab nun ist alles anders. FußgängerInnen und sich im Schritttempo vorbei bewegende AutofahrerInnen tasten nun mit ängstlichen Blicken die Fassade ab, die vor dem Haus stehenden Menschen werden kritisch, teils auch abschätzig beäugt.
Kann der kleine Bürger in diesem Moment sinnvoll etwas tun, wird er Antworten auf seine Fragen bekommen, wird er den Bau des Gerüstes verhindern können?

Nein, denn die wirklich zuständigen BeamtInnen der Stadt genießen, im Gegensatz zu unserem Protagonisten, gerade ihr Wochenende. Man ist natürlich nicht erreichbar, der kleine Mann von der Straße ist für sie nicht interessant. Man sieht ihn als lästiges Übel an, mit dem man sich nicht plagen will, darum hat man wohl auch das Wochenende für diese Aktion gewählt. Die offizielle Version ist selbstverständlich die, dass am Samstag der Verkehr weniger behindert werde. Man verzeihe mir, ich lache, denn die Baupolizei, die durfte auch mitten in der Woche zur Mittagszeit ihr schmähliches Werk verrichten.

Der Versuch ein Gespräch zu führen scheitert, denn außer der Drohung, dass der Hausbesitzer die Kosten für die Verzögerung übernehmen müsse und dass man auch die Polizei zu Hilfe holen würde, um den Gehsteig zu räumen, ist von den Chargen der Stadtgemeinde Innsbruck nichts wirklich Konstruktives zu erfahren. Weisung ist Weisung – parier oder krepier ist hier eher die Devise.

Was soll unser kleiner Bürger nun tun? Soll er sich todesmutig bis zum letzten Atemzug dem Unausweichlichen entgegenstellen oder soll er die Behörde und ihre Handlanger gewähren lassen? Selbstverständlich weicht er der Gewalt, man lässt den Behörden ihren Willen, um nicht mit der Polizei Bekanntschaft schließen zu müssen, verzieht sich in sein mehr als bescheidenes Heim, in dem er mehr als 25 Jahre hart um seine Existenz gekämpft, gebangt und gehofft hat und harrt der Dinge die da weiter auf ihn zukommen.

Aus langer Erfahrung weiß er schon jetzt, es wird nichts Gutes sein, denn wieder einmal ist er unangenehm aufgefallen, weil er nicht einfach widerspruchslos alles über sich ergehen ließ.

32 Antworten : “Nur ein Baugerüst?”

  1. Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

    Kann man diese Familie nicht endlich einmal in Ruhe lassen?!?!?!?!? 

    Bei dieser Aktion werden gleich mehrere Menschenrecht verletzt!!!

    1. „Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.“ – auch diese Familie hat ein Recht darauf!! Und was passiert? Die Politiker schikanieren sie seit über 25 Jahren!!

    2. Das Persönlichkeitsrecht:  „im Sinne des obersten Konstitutionsprinzips der „Würde des Menschen“ (Art. 1 Abs. 1 GG) die engere persönliche Lebenssphäre und die Erhaltung ihrer Grundbedingungen zu gewährleisten, die sich durch die traditionellen konkreten Freiheitsgarantien nicht abschließend erfassen lassen; diese Notwendigkeit besteht namentlich auch im Blick auf moderne Entwicklungen und die mit ihnen verbundenen neuen Gefährdungen für den Schutz der menschlichen Persönlichkeit.[3]“

    Und am wichtigsten: Das Recht auf einen gewissen Lebensstandart!!!

    Nach Artikel 25[1] der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch ein Recht auf „einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet“. Dabei sind Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen ausdrücklich eingeschlossen.

     

    • Gast1 sagt:

      Vielleicht sollte man auch die Rechte derer hinterfragen, die täglich diese Stelle passieren müssen, immer mit der Angst, dass Teile dieser Bruchbude auf sie herunterfallen? Nur weil ein Hausbesitzer sich weigert etwas dagegen zu unternehmen, dass sein Haus zusammenfällt?

      Danke, dass die Stadt alle anderen Bürger schützt!!!

    • Gast997 sagt:

      kann mich dem dank an die stadt nur anschliessen.

      das recht einzelner, die ihr haus nicht gegen gefahr für andere absichern, zählt weniger als das recht vieler, die um ihre gesundheit bangen müssen.

      und spätestens dann, wenn man sich das haus ansieht, sieht, dass die stadt hier vollkommen zu recht gehandelt hat.

    • Manni sagt:

      Das scheint eine "Insidersache" zu sein – kann hier bitte jemand etwas dazu schreiben, wo sich dieses Gebäude befindet und welche Geschichte hinter all dem hier Beschriebenen steht?

      Ganz grundsätzlich sei aber mal gesagt, dass jedeR die Möglichkeit hat, sein Haus zu verkaufen und woanders ein neues zu kaufen. Dies ist ein freies Land. Schon allein deshalb kann es hier keine Menschenrechtsverletzungen gegeben haben. Das ist das eine. Das andere ist, dass die Baupolizei nur ihren Job macht. Und darüber können wir alle froh sein. In anderen Ländern ist das nicht so selbstverständlich. In einer Stadt in Rumänien bin ich beispielsweise über eine Brücke spaziert, die im Gehsteig Löcher aufwies, die groß genug waren um durchzufallen. Nicht zu empfehlen bei Dunkelheit. Wenn die Baupolizei bei dem Gebäude, um das es hier geht, einen Schutztunnel errichten hat lassen, wird das gute, nachweisbare Gründe haben, und die können nur bei den HausbesitzerInnen zu finden sein, die ihr Objekt eigentlich so instandhalten sollten, dass PassantInnen nicht gefährdet werden, egal was sonst für eine Geschichte hinter dem Ganzen steckt.

       

  2. Stadtbekannte sagt:

    Zumindest könnte man von Seiten der Verantwortlichen erwarten, dass sie mit den Hausbewohnern kommunizieren. An sich sind öffentlich Beschäftigte (also auch Politiker) unsere "Angestellten" und werden beschäftigt, um unsere Leben besser zu organisieren … nur wird das leider allzu oft vergessen!

  3. StR Fritz sagt:

    Das Haus ist in einem wirklich schlechten Zustand, darüber liegen dicke Ordner bei der Baupolizei. Eine Begehung zur Klärung des statischen Zustandes (Gefährdung der Bewohner) haben die Eigentümer bisher verweigert, daher nur Beurteilung von außen möglich. Die Gefahr herabfallender Fassadenteile ist aber zweifellos gegeben, daher musste der Gehsteig (der auch Schulweg vieler Kinder ist) durch einen "Schutzzunnel" gesichert werden. Die Baupolizei hat lange zugewartet, bis sie die Berufsfeuerwehr um die Errichtung des Tunnels ersuchte (auf städtische Kosten, nicht zu Lasten der Familie übrigens). Menschenrecht wurde dabei kein einziges verletzt: Allerdings, wenn unmittelbare Gefahr (Einsturzgefahr) zu vermuten ist, kann eine behördliche Inspektion zur Feststellung, ob das Haus überhaupt noch bewohnbar / benutzbar ist, schon erzwungen werden: zum Schutz von Leben und Gesundheit der BewohnerInnen. Darauf hat die Behörde bisher verzichtet, gerade aus Rücksicht auf die Familie. Die Baupolizei verdient eigentlich Lob für ihr schonendes Vorgehen, nicht Heruntermachen.

    Ich weiß, dass der Familie in der Vergangenheit wohl Unrecht zugefügt wurde – aber das ist weder der heutigen Bürgermeisterin noch dem heutigen Gemeinderat noch den MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung zuzuschreiben. Die müssen jetzt alle mit einer verfahrenen Situation umgehen. Dass das Haus mittlerweile baufällig ist, ist sicher nicht Schuld der Stadt Innsbruck. Jetzt einfach auf die Schnelle im Freiland umzuwidmen, um durch Bauland das Geld für eine Sanierung aufzutreiben – das wird in einem Rechtsstaat halt auch nicht gehen. Der Familie wurden in den letzten Jahren viel Hilfestellung angeboten; sie hat sich verweigert. 

    Ich ersuche einfach um ein bisschen Verständnis für die Baupolizei, die einfach ihren Job macht, und das höchst ordentlich und so rücksichtsvoll wie möglich. Und um Verständnis dafür, dass hier ein schon jahrzehntelanger Streit existiert, den keiner der Beteiligten, weder die Familie noch die Stadt Innsbruck, einfach rückgängig machen oder aus der Welt dekretieren kann. Es braucht, auf beiden Seiten, Kompromissbereitschaft. Mit dem Kopf durch die Wand wird gar nichts gehen.

    Die Stadtführung ist gesprächsbereit.

    Aber auf Sicherungsmaßnahmen für den Fußgängerverkehr können wir nicht verzichten. Darin eine neuerliche Schikane gegen die Familie zu sehen, ist falsch und ungerecht.

    Herzliche Grüße

    StR Gerhard Fritz (verantwortlich u.a. für Stadtentwicklungsplanung, aber auch für die Bau- und Feuerpolizei)

    • Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

       Sehr geehrter StR Fritz!

      Ich würde Ihnen nahe legen doch noch einmal die Menschenrechte durchzulesen. 

      Wie bereits geschrieben steht in der Verfassung, dass die Würde des Menschen zu erhalten ist. Das bedeutet dass die Erhaltung der Grundbedingungen zu gewährleisten ist! Uns somit darf ich neuerlich Artikel 25 Abs. 1 zitieren:

      "Nach Artikel 25[1] der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch ein Recht auf „einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet“. Dabei sind Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen ausdrücklich eingeschlossen."

       

      Wenn Sie es aufmerksam lesen, dann steht da, dass jeder Mensch ein Recht auf einen gewissen Lebensstandart hat – insbesondere was die Wohung – in diesem Fall das Haus – angeht. 

      Es ist ist zwar ganz nett, dass endlich einmal jemand zugibt, dass von Seiten der Stadt und deren Politiker  dieser Familie Unrecht angetan wurde! Doch wie gedenken Sie das wieder gut zu machen? Nur ein einfaches Lippenbekenntnis reicht da nicht!!

      Und zudem frage ich mich, warum die Stadt dieser Familie immer wieder "Prügel" vor die Füße wirft? Sie versuchen nur ihr Haus und ihre Felder zu erhalten. Wieso durften Sie vor über 20 Jahren ihr Haus nicht renovieren? Sie wollten nur die untere Etage ein wenig anheben, so dass sie nicht die Fenster am Boden haben! Doch plötzlich geht es wegen Ortskernschutz und Ortsbildschutz nicht. Auch die Möglichkeit den Anbau auszubauen und wohnlich zu machen haben Sie der Familie untersagt!! Ihnen ist es wichtiger, dass die Leute die vorbeispazieren ein "schönes Bild" haben als dass eine Familie ihr Grundrecht auf einen gewissen Lebensstandart in Anspruch nehmen darf!!

      Auch die Möglichkeit auf ihren eigenen Feldern den Bauernhof neu zu erbauen haben Sie verhindert! 

      Lieber genehmigen Sie hinterher die Schwarzbauten an der General-Feuerstein-Straße!! Und das sage ich obwohl dort die Familie von einer Freundin von mir ein Haus hat!!!

      Sie zwingen die Familie dazu endlos lange Rechtsstreitigkeiten mit der Stadt zu führen – die natürlich alle vor dem Obersten Gerichtshof geführt werden müssen weil die Stadt Innsbruck da ein eigenes Recht hat! 

      Die oberste Frechheit dabei ist, dass die Familie sogar einige male schon Recht bekommen hat und das sind alles Urteile vom Obersten Gerichtshof!! Aber das interessiert Euch ja nicht, denn dann kommt Ihr wieder mit etwas Neuem an! Und die Familie muss abermals einen teuren und langwierigen Rechtsstreit führen!!!

       

      Insofern: JA, die Stadt Innsbruck und ihre Politiker SIND SCHULD an der derzeitigen Lebenssituation der Familie!!!

       

      Und dann besitzt Ihr auch noch die Frechheit es so darzustellen als würde die Familie mit Absicht alle "Hilfsangebote" ausschlagen!! Was ihnen da bis jetzt angeboten wurde war ja eine Schande! Sie hätten dabei mehr verloren als gewonnen und von Hilfe brauch man da gar nicht erst reden.

       

      Und die Familie WILL ein schönes und intaktes Haus haben!! Nur leider sind ihre Mittel halt auch begrenzt und die Stadt hat bisher alles daran gesetzt es ihnen noch schwieriger bis unmöglich zu machen etwas am Haus zu ändern oder ein neues Haus zu bauen!!!

       

      Versteckt euch nicht hinter den scheinheiligen Angeboten! Die Familie hat sehr wohl gezeigt, dass sie gesprächsbereit ist und auf vernünftige und vor allem faire Angebote eingehen werden!!

      Doch Ihr bietet ihnen weder vernünftige noch faire Dinge an!!

      Zur Zeit läuft wieder einmal ein Verfahren weil sich die Stadt einbildet ein Gesetz zu ihrer eigenen Bereicherung anwenden zu können.

      Dabei werden die Schwarzbauten und die Freilandfläche der Familie in eine Topf geworfen und dann neu aufgeteilt. Dabei muss jeder entsprechen der Größe seiner Fläche eine Teil an die Stadt für Straßen und ähnlichem abgeben und dann noch Erschließungsgebühren zahlen. So weit so gut.

      ABER:

      1.  Dürften dabei eigentlich keine Freiflächen mit Bauland gemischt werden!
      2. Müssen alle Parzellen mit hineingenommen werden. Aber das tut die Stadt nicht, weil von der Familie noch 2 Parzellen nicht mit hineingenommen worden sind, da sie schlecht zu bebauen wären.
      3. Ist es dann immer noch keine Garantie, dass die Familie auch wirklich auf ihrem Land bauen darf!! Sie dürfen dann VIELLEICHT und IRGENDWANN bauen.
      4. Und obwohl nicht garantiert ist, dass sie auch wirklich bauen dürfen müssen sie trotzdem Erschließungskosten zahlen.

      Glaubt ihr die Familie hat einen Esel der Gold scheißt? 

       

      Ich kenne einen großen Teil der Geschichte was die Stadt der Familie in den letzten Jahrzenten an Ungerechtigkeiten angetan hat!! Ich könnte da noch ewig weiterschreiben.

       

      Zuletzt möchte ich noch sagen, dass ich der Familie nur das Beste wünsche!! Ich wurde von ihnen mit offenen Armen aufgenommen als ich dringend Unterkunft und eine Familie brauchte! Und das trotz aller Widrigkeiten die sie durchmachten und immer noch durchmachen müssen. Ich bin euch auf ewig dankbar!! <3

       

      Ich werde mich auch nicht hinter einem Pseudonym verstecken denn ich stehe zu meiner Meinung und kann sie auch gerne den Politikern offen ins Gesicht sagen wenn sie mir die Möglichkeit dazu geben.

       

      Klara Gstir

       

       

       

       

      • Gast1111 sagt:

        ich will auch "mein Recht"…

        ich will auch ein haus mit einigen grundstücken in einer stadt wo täglich die grundstückspreise steigen!!!
        ich wohne nur in einer kleinen einzimmerwohnung in miete, das dürfte dann auch menschenunwürdig sein…

        ach und das ihrs wisst, ich brauch auch ein neues auto, den meins ist kaputt…!!!

        ich fordere die erfüllung meiner menschenrechte. Zahlt mir meine rechnungen…!!!

        • Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

           

          Lieber Gast 1111!

           

          Hat deine Wohnung eine Heizung? Hast du es im Winter warm? Hast du eine Toilette? Hast du eine Dusche oder eine Badewanne? Hast du es im Winter warm? Ist die Decke deiner Wohnung intakt? Funktionieren die Stromleitungen? Ja?

          Na dann hast du immer noch mehr als diese Familie und es geht dir auch besser!! 

          Ihre Wohnsituation geht WIRKLICH gegen die Menschenrechte!!!

          1. Diese alte Bauernhaus hat keine Heizung!! E.s gibt nur zwei Öfen die mit Holz zu beheizen sind – einen in der Küche und einen im "Wohnzimmer".
          2. Das Haus kann trotz den zwei Öfen nicht warm gehalten werden!! Im Winter sind die Schlafzimmer eiskalt!! Man kann sich in den Zimmern nicht aufhalten weil sich Eisblumen innen am Fenster bilden!!!  Falls jemand Eisblumen nicht mehr kennt – die bilden sich wenn es in den Zimmern 0°C hat und die Scheiben innen einfrieren!!
          3. In diesem Haus gibt es keine Toilette! Sie müssen wie in alten Zeiten (in denen das Haus gebaut wurde) auf ein Plumpsklo im Freien gehen!!
          4. Sie haben weder eine Dusche noch ein Badewanne!! In dem Haus gibt es nur 1 Wasseranschluss und der ist in der Küche.
          5. Das Dach ist schon seit Jahren leck und es regnet hinein! Sie geben ihr bestes um es so gut es geht und ihren finanziellen Mitteln entspricht zu reparieren. Aber wie soll das gehen wenn alleine die Reperatur des Daches vor Jahren 2 Millionen Schilling gekostet hätte? Jetzt ist es natürlich noch teuerer geworden.
          6. Die Stromleitungen sind uralt und können nur im Zuge einer kompletten Renovierung des gesamten Hauses getauscht werden! Sobald mehr als 4 Geräte im ganzen Haus eingesteckt sind und laufen fliegt die Sicherung!! Als Beispiel: Die Mutter kocht in der Küche und der Fernseher läuft. Eine sitzt am Laptop um zu arbeiten und die Heizung läuft weil das Zimmer sonst so kalt ist, dass der PC nicht funktioniert – und schon fliegt die Sicherung und du hast erst wieder Strom wenn 1 Gerät ausgeschalten wird… Und das bei 5 Leuten in einem Haushalt… Macht die Mathematik selber…

           

          Nun meine Frage an dich, Gast 1111. Ist das ein Lebensstandart den man in unserem Land jemandem zumuten muss?!?!? 

          Das ist eindeutig menschenunwürdig!

          Das mag zwar ein heftiger Vergleich sein, aber sogar Obdachlosen geht es da noch besser!! Die können in diversen Einrichtungen für die Nacht unterkommen. Bekommen ein warmes Bett, können duschen und frische Sachen anziehen…

           

          An Manni:

          So eine Insidersache ist es gar nicht!! Die Familie war bereits vor Jahren bei der Sendung "Argumente" und bei der Sendung "Konflikte" mit ihrer Situation zu "Gast". Auch diverse Zeitungen haben darüber berichtet!! Nur die Stadt Innsbruck setzt alles daran das Unrecht, das sie der Familie im Laufe der Jahrzente angetan haben zu vertuschen!!

          Es wurden sogar schon bekannten Journalisten und Zeitungen ein Maulkorb in Bezug auf das Thema verpasst!!! Mal schauen wie lange es dauert bis sie auch hier versuchen die freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Presse einzuschränken…

          Dass das Haus in Innsbruck steht dürfte wohl klar sein. Wen es wirklich interessiert, der brauch nur die Augen offen halten wenn er mit dem Bus fährt – denn eine Linie fährt direkt daran vorbei…

           

          Klar kann jeder sein Haus verkaufen und umziehen. Doch das wird spätestens dann schwierig wenn es ein Bauernhaus ist, dass schon alt war als er geerbt wurde!

          Zudem finde mal einen neuen Bauernhof wo du auch deine ganzen Tiere – Kühe, Enten, Gänse, Hühner – früher noch Schafe und dergleichen – unterbringen kannst!!

          Das Haus – eigentlich der Bauernhof – ist ein Erbhof und befindet sich bereits seit Jahrunderten im Besitz der Familie! Würdest du dein Elternhaus, das Haus in dem du und deine Geschwister geboren worden sind, in dem dein Vater gestorben ist als du noch ein Jugendlicher warst, in dem du seit Ewigkeiten mit deiner eigenen Familie lebst – würdest du das so einfach hergeben? Würdest du nicht alles daran setzen den Hof in der Familie zu behalten und den Betrieb weiterzuführen wie du es deinem Vater am Sterbebett versprochen hast?!?

          Zudem ist das Haus mit Hypotheken belastet, weil man beim Erben natürlich die Geschwister mit viel Geld auszahlen muss!!

          Dann darf an dem Haus nichts mehr geänderst werden weil es ja unter Ortskernschutz und Ortbildschutz steht. Wer würde so ein Haus noch kaufen? Abreißen und was neues bauen darf man auch nicht. Somit ist weder das Grundstück noch das Haus noch irgendetwas wert!!

          Es bleibt der emotionale Wert den es für die Familie hat und es ist eines der wenigen Dinge die sie übehraupt noch haben. Mit dem Freiland ist auch nichts anzufangen weil es ja kein Bauland ist und die Stadt sich weigert es umzuwidmen!!

           

          Klar macht die Baupolizei NUR ihren Job. Aber spannend ist es schon, dass es ausgerechnet an einem Wochenende passiert wo kein Zuständiger erreichbar ist und keiner Auskunft über die Gründe der Maßnahme geben kann!!!

           

          Die Stadt Innsbruck sagt doch bereits seit über 20 Jahren dass dieses Haus einsturzgefährdet ist!! 

          Und es steht immer noch!!

          Und das obwohl die Stadt selber an dem großen Riss an der Fassade Schuld ist!! Das "passierte" als sie die Straße vor dem Haus verbreitern ließen und dabei das Fundament des Hauses untergraben wurde…

           

          Warum ist denn jetzt auf einmal "Gefahr in Verzug"? 

          Der Zustand hat sich in den letzten Jahren nicht verändert – auch nicht verschlechtert und die Stadt weiß ja wie bereits erwähnt schon seit Jahren davon!!

           

          Natürlich sollte jeder Hausbesitzer sein Gebäude so instandhalten, dass niemand dadurch gefährdet wird. Aber wie macht man das wenn nicht mehr genug Geld dafür vorhanden ist? Denn das Geld das mal da war musste man für die ganzen Rechtsstreitigkeiten mit der Stadt ausgeben, weil die ja alle Möglichkeiten es zu renovieren verweigerten!!!

           

          Wobei ich mir sicher bin, dass es sehr schnell abgerissen wird sobald die Stadt die Besitzer enteignet haben!!! Denn dann werden plötzlich Dinge möglich die vorher jahrelang nicht möglich waren….

           

          Dass ich damit recht habe wird die Zeit zeigen!

          So traurige es für mich und die Familie sein wird…

           

          Deshalb meine Aufforderung an die ganzen zuständigen Politiker:

          Zeigt mir, dass ich unrecht habe!! Zeigt, dass ich die "Eier" habt nicht nur das Unrecht einzugestehen, sondern auch eine Lösung anbietet mit der diese Familie gut und in einem normalen Lebensstandart leben kann!!!

           

      • Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

        Kleine Korrektur:

        Die Kosten bei dem Zusammenschluss der Grundstücke sind nicht für die Erschließung, sondern für die Vermessung. Man möge mir den kleinen Fehler nachsehen. 

  4. Winfried Werner Linde sagt:

    Wenn ich es nicht sehen und lesen würde, dann könnte ich es nicht glauben. Die Angelegenheit der Familie ist ein jahrzehntelanger Akt der Willkür der Stadt-Behörden der politischen Entscheidungen. Oberstgerichtliche Entscheidungen werden einfach negiert, die Interessen des Rechtstaates werden den VP-Interessen und anderen geopfert.

    Es ist einfach irrwitzig. Ich kenne den Fall schon seit über 20 Jahren und kann nicht fassen, dass es sowas gibt.

    Man will eine eingesessene Bauernfamilie vertreiben. Und das ist, gerade in Tirol, die größte Schande.

    Winfried Werner Linde

  5. Zapata sagt:

    VERgeWALTigUNG und kein Ende, wie so oft geht das Spiel: Wer die richtigen Schmähs kennt … Kleinkrieg, Zermürbung, RatSchläge gegen Aufrichtige & Andersdenkende: Leben wir Dialog, Gleichheit, Toleranz und Miteinander. Halten wir nicht den Mund und zu einander!

  6. auch aus Arzl sagt:

    Ämter und Behörden können einem das Leben echt zur Hölle machen. Wer die Familie kennt, weiß, dass die aktuelle Schikane nur die Spitze des Eisbergs ist. Die Stadt sollte sich bei den Betroffenen entschuldigen und endlich auch einmal zuhören. Dann kann sicher auch eine Lösung gefunden werden.

  7. Stadtwittchen sagt:

    „Die Verwirklichung des Menschen geschieht im Dialog: in der doppelten Fähigkeit, zu reden und zuzuhören, zu antworten, aber auch darin, sich vom Wort treffen zu lassen. Anders gesagt: Dialog, das meint die Bereitschaft zur Kooperation.“

    August Heinrich Henckel von Donnersmarck

     

     

  8. der schreckliche Sven sagt:

    Es geht mir sowas von auf den Zeiger wenn hier ständig unter dem Vorwand der Menschenrechte diese Querolantetruppe in Schutz genommen wird. Wir haben hier in Österreich nicht nur Rechte sondern auch Pflichten. Eine davon wäre sein Haus so in Stand zu halten, dass dritte dadurch nicht gefährdet werden. Ganz einfach. Auch ich muss meine Haus und Grund Instand halten, auch mich kostet es Geld. Und auch ich muss mir das Geld dafür verdienen. Kriege ich Hilfe vom Staat, Nein!!!! Also wenn ihm die Bude zu teuer ist zum sanieren und er der Meinung ist er lebt unmenschlich, dann soll er grad das Haus verkaufen und in einen 1 Zimmer Wohnung ziehen. Verdammtes Goodie Gesummse, aber echt he!

    • Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

      Hallo schrecklicher Sven,

      Wenn du alles gelesen hättest, dann wüsstest du, dass sie es ja versucht haben und alles machen wollten und wollen um das Haus instand zu setzten!!! Zudem geht es nicht um einfaches Haus sondern um einen Bauernhof!!

      Mach dich mal mit den Fakten vertraut bevor du anfängst zu maulen!!!!

      Hierzu empfehle ich  die Sendung „Argumente“ mit Walter Schiejok am 16. 11. 1988 gesendet, die Sendung „Konflikte“ am 21. 6. 1992, am 11. 11. 1995 und am 11. 7. 1998.

      Bereits in der Sendung "Argumente aus dem Jahr 1988 hieß es, dass das Bauernhaus einsturzgefährdet sei!!! 

      Vom Sendern ORF 2 ein Auszug:

       

       

      Argumente, 16. 11. 1988

      Die Familie lebt in einem 200 Jahre altem Bauernhaus, das durch
      Straßenbau und Verkehr einsturzgefährdet ist. Der Bau eines neuen
       Bauernhauses scheitert am Widerstand der Behörde.

       

      4 Jahre später sieht es nicht besser aus:
       

       Auszug aus der Sendung Konflikte, 21. 6. 1992

       

      Auch nach 7 Jahren wird es nicht besser und die Stadt verwickelt die Bauern in weitere kostenspielige Verfahren:

       

         

      Erneut in der Sendung Konflikte, 11. 11. 1995

      Einem Tiroler Bauern und seiner Familie wird seit Jahren die Errichtung eines neuen
      Hofes verwehrt – die rundherum errichteten Schwarzbauten wurden 1993
       nachträglich legalisiert – seine Anträge aber werden weiterhin abgewiesen.

       Und jetzt im Jahre 2013 lässt die Stadt die Familie immer noch nicht in Ruhe!!! 

       

      25 Jahre geht das Ganze bereits!!! 

       

      Muss ich noch mehr dazu sagen?

       

      • der schreckliche Sven sagt:

        Schluchzjammerdieheul!

        Es interessiert mich einen feuchten Kericht was du da schreibst. Er hat das zu machen und wenns zu teuer ist zu verschwinden. Gaaaaanz einfach. Es geht nicht drum ob der Bau legal ist oder nicht, sondern einzig und allein das er unsicher ist.

        • Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

          Troll!

          Schön, dass manche Leute nichts besseres zu tun haben als sich über Situationen aufzuregen und dabei so null Interesse daran haben wie es wirklich ist! Und dann noch über andere Menschen abfällig urteilen…

           

          Wenn du nichts konstruktives einzbringen hast, dann empfehle ich dir dich aus dem ganzen raus zu halten – oder wie eine Freundin von mir so schön sagt:" Wenn man keine Ahnung – einfach mal die Fresse halten!"

           

          Denn andere scheint es schon zu interessieren was da für eine Geschichte dahinter steckt und zudem bezahlt die Stadt diese ganzen Gerichtsverfahren ja mit unseren Steuergeldern!!!

          Und das wo wir alle immer wieder in Zeitungen lesen und im Fernsehen von den Politikern hören: "Wir müssen sparen und da kürzen wir dieses und dort jenes und für das haben wir frisch kein Geld…."

          Also ich für meinen Teil bin gegen diese Verschwendung von Steuergeldern!! Dabei werden nämlich nur Interessen einzelner Politiker unterstützt und für das sind Steuergelder meiner Meinung nach NICHT da!!

           

          Auch interessiert es mich, dass bei diesem Thema und über die Jahre bereits 3 Politiker massiven Amtsmissbrauch begangen haben!!! Und mindestens einer davon inzwischen in der Regierung ist…

           

           

           

  9. Amtsschimmel sagt:

    Für mich klingt das Ganze schwer nach Behördenschikane und man versucht diese Familie anscheinend zu zermürben. Da ist dann eine angebliche "Gefahr für die Allgemeinheit" schnell ein Vorwand für Psychoterror und Kleinkrieg. Und wie so oft in den Ämtern finden sich einzelne Leute, denen es Riesenspaß macht, anderen das Leben zu versauen. Immerhin gibt es Möglichkeiten wie diese, um auf solche Schweinereien aufmerksam zu machen. 

  10. Gast444 sagt:

     

    Dieses Bauernhaus befindet sich in einem alten Stadtteil in Innsbruck, wo ein Denkmal-/Ortskern- und Ortsbildschutz Vorschrift ist. Aufgrund dieser Vorschrift ist die Renovierung dieses Haus fast unbezahlbar.

    Ích kenne dieses alte Haus schon seit Jahrzehnten und mir ist noch nie aufgefallen, dass von diesem Haus Mauerteile oder sonstige Teile auf dem Gehweg oder auf der Straße liegen würden. Im Sommer sind sogar an den Fenstern Blumen angebracht und es wirkt richtig nett. Vermutlich gehört die vor einiger Zeit vor dem Haus vorgenommene Gehsteigüberdachung neuerdings auch zum Denkmal-/Ortskern- und Ortsbildschutz dazu??? Ein fragwürdiger Anblick!!!

    Mir ist wiederholt auch aufgefallen, dass aus Respektlosigkeit und Boshaftigkeit bei der dazu gehörenden Hauskapelle seit Jahren immer wieder die Fensterscheiben eingeschlagen werden. Dies ist traurig, zumal die im Haus lebende Familie im Stadtteil als freundlich und hilfsbereit bekannt ist.

    Noch ein Denkanstoß an die Stadt Innsbruck: Es wäre lange an der Zeit, wenn sich der "Grüne" Herr Stadtrat Fritz endlich um den Abriß der im Freiland in Arzt stehenden Schwarzbauten kümmern würde, es gibt schließlich schon seit Jahren Höchstgerichtsurteile!!!

  11. Arzlerin sagt:

     

    Hallo,

    ich bin aus Arzl, bin zwar erst seit 3 Jahren dort, aber kenne die Geschichte um dieses Bauernhaus trotzdem. Ich habe vor kurzem, mit einer Zeugin, beobachtet, dass vorbeigehende Kinder bei dem vor dem Haus angebrachten Durchgang auf dem Holzgerüst turnen – meiner Meinung nach ist dies ziemlich gefährlich! Was dann wenn ein Kind auf die Straße vor ein Auto oder einen Bus stürzt und schwer verletzt ist oder stirbt?! Übrigens beim Baugerüst pinkelnde Männer sind für die Kinder auch keine Augenweide. Für die Hausbewohner ist dies, sobald es wärmer wird ein unzumutbarer Gestank. Außerdem hat man beim Herausfahren mit dem Auto, von der Seitenstraße wegen des sinnlosen Baugerüstes eine schlechtere Sicht.

    Es besteht Unfallgefahr!

     

    • Verfechterin der Menschenrechte sagt:

       Danke für den Beitrag Arzlerin! 

      Zudem ist von der Fassade noch nie etwas runtergebrochen…

  12. Gast325 sagt:

    Die Chronik von Innsbruck mit seiner Politik beinhaltet seit Jahren die Geschichte dieser alt eingessenen Bauernfamilie. Die Familie bemüht sich seit vielen Jahren um die Baugenehmigung für ihren Hof. Es ist kein Geheimnis, dass dieser Familie ständig ohne grund Stolpersteine in den Weg gelegt werden, um dieses Ziel nicht zu erreichen. dies kann man auch aus den in den letzten Jahren gebrachten Medienberichten entnehmen. Es ist bekannt, dass diese Familie in sehr bescheidenen Verhältnissen lebt und anderen Menschen gegenüber äußerst hilfsbereit ist. Immerhin hat die Familie dieses alte Haus von ihren Vorfahren übernommen. Es wäre auch für den Stadtrat Fritz, usw., durchaus zumutbar vor allem im Winter für einige Zeit, ohne sanitäre Anlage nur mit einem Plumsklo (im Freien) ausgestattet so zu wohnen und eine kranke Person zu pflegen!

    Die Familie hat keinen Politikergehalt zur Verfügung. sie lebt auch nicht auf kosten des Steuerzahlers. Die vor Jahren von einem Politiker in Arzl aufgedeckten Schwarzbauten gehören schon seit Jahren abgerissen. Diese Schwarzbauten stehen keinesfalls unter Denkmalschutz. Herr Stadtrat Fritz, Sie können dazu Ihren Beitrag leisten! In so manch anderen Tiroler Gemeinden hätten diese im Freiland stehenden Schwarzbauten schön längst, ohne wenn und aber, verschwinden müssen. Wie lange muss man sich als rechtsschaffener österreichischer Staatsbürger und Steuerzahler, diese Schwarzbauten, die noch dazu im Freiland in Arzl stehen, noch ansehen?!?!?!  Das kann es nun wirklich nicht sein, dass die Besitzer der Arzler Schwarzbauten, inklusive der politischen Parteien die großen Götter sind und bescheidene Menschen vor sämtlichen Personen in die Knie gehen sollen, nur weil sie vor Jahrzehnten legal darum angesucht haben auf ihrem landwirtschaftlichen Grundstück eine Umwibmung zu einem Baugrundstück zu bekommen.

    Die ganze Angelegenheit wäre am besten, vor dem Europäischen Gerichtshof aufgehoben!

  13. Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

    Und die Schweinerei geht weiter…

    http://www.krone.at/Nachrichten/Privates_Bauprojekt_mitten_in_Tiroler_Naturschutzareal-Wirbel_um_Widmung-Story-349915

     

    Die Familie durfte bis jetzt nicht und darf auch weiterhin am eigenen Grund nichts tun, aber der Herr Ex-Landesrat Christian Switak unterschreibt persönlich (nach seinem Rücktritt datierete) Genehmigung, dass ein "bekannter" Künstler trotz Naturschutz und gegen das Gesetzt wegen Inselwidmung im Naturschutzgebiet am Kalvarienberg bauen darf!!!

     

    Ich weiß langsam echt nicht mehr was man dazu noch sagen soll. Die ganzen Vergehen sind eh schon bekannt, aber getan wird einfach nichts – denn mit einer kleinen Bauernfamilie kann man das ja leicht machen… Da steht ja keine "Freunderlwirtschaft" dahinter die es verhindern könnte!

  14. Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

    Auch der Name des "Promis" ist in der Zwischenzeit bekannt: Herr Millonig. Um genau zu sein Professor Helmut Millonig. Den Bildhauer und Künstler verbindet eine enge Partnerschaft mit dem Alpenzoo – dort stehen auch einige seiner Werke… http://alpha2000.at/millonig/&nbsp;

  15. bunt statt schwarz sagt:

    Der Switak ist so ein prototypisches ÖVP-Gewächs: Ganz sicher keine Leuchte, korrupt und unsympathisch, aber eben mit ganz viel Vitamin B. Hoffen wir, dass diese Partei im März endlich einen Dämpfer bekommt!

  16. Gast111 sagt:

     

    Am 3. Februar 2013 war aus der Kronen Zeitung Seite 16 zu entnehmen, dass von einem Promi in Arzl im Naturschutzgebiet Arzler Kalvarienberg ein Haus gebaut wird. Im Stadtteil Arzl sind im Freiland genug Schwarzbauten vorhanden. Die Politik möge in Arzl endlich tätig werden. Für die Politik gibt es bekanntlich keinen Winterschlaf, oder??? Die Politik wird ja schließlich das ganze Jahr vom Steuerzahler bezahlt, und das ist nicht gerade wenig!!!!!

  17. Gast11 sagt:

     

    Vermutlich dürfte die Familie in diesem Bauernhof schon längst in Arzl bauen, wenn sie einen Professortitel hätten, wahrscheinlich wäre es dann möglich gewesen, auch schwarz zu bauen, so wie es viele andere Bekanntheiten in Arzl getan haben. Die Gleichstellung von EU Bürgern gilt, wie aus den Beiträgen zu entnehmen ist, nicht in Arzl. Traurig! Übrigens der Professor-Titel findet EUweit keine Anerkennung, dafür umso mehr in Österreich. Es handelt sich schließlich um einen in bei uns in Österreich verliehenen Titel. Es ist bedauerlich wenn man solche Personen wie Herrn Switak leitende Positionen verschafft, wie man in der Vergangenheit sehen konnte. Im April 2013 ist Wahltag und hoffentlich auch Zahltag, damit diese Freunderlwirtschaft endlich ein Ende nimmt.

     

     

  18. Gast 123 sagt:

    Wie lange führt die Stadt Innsbruck eigentlich noch diesen Terror mit dieser Familie fort? Wie lange dauert es bis dieser Familie ihr Recht zugesprochen wird? Weitere 27 Jahre?? Was wird gegen die Schwarzbauten getan? hier besteht doch starker Betrug gegenüber der Familie und es steht  Amtsmissbrauch im Raum…

    • Unterstützerin der Menschenrechte sagt:

      Wie es scheint traut sich StR Fritz nichts mehr zu diesem Thema zu sagen…

      Finde ich sehr schade. Hier hätten Sie die Gelegenheit Fehler aus der Vergangenheit wieder gut zu machen…

      So wie es ausschaut wird diese Ungerechtigkeit noch Jahre weitergehen. 🙁

       

      Natürlich wurde hier Amtsmissbrauch begangen und das wäre sogar nachweisbar, nur hat die Staatsanwaltschaft kein Interesse daran das weiter zu verfolgen. Sehr traurig wie korrupt Politik und Gerichte sind.

       

       

  19. Gast111 sagt:

    Es wäre besser wenn, sich die Politik von Stadt und Land um die Erdbewegungen am Hügel des Kalvarienberges kümmern würde, anstatt seit Jahrzehnten diese Bauernfamilie zu schikanieren. Diese Familie hat niemanden etwas getan. Das Baugerüst steht auf der falschen Seite, dieses gehört in die nähes des Kalvarienberges.

  20. Müller Judith sagt:

    1 Jahr und ein Erdbeben später steht das Ding noch immer. Die „Schutzfunktion“ hält sich in Grenzen, da nicht mal das Erdbeben Teile der Fassade oder des Daches gelöst haben. Doch der Wille der Herrschaften im Stadtmagistrat sei deren Himmelreich.

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