11

Sprücheklopfen für Fortgeschrittene

Alle kennen, aber nicht alle suchen sie, diese Lauten und Selbstverliebten. Sprich, diese ewigen Dreinquatscher_innen. Das digitale Stadtgeflüster schon. Drum: Finger auf die Tastatur, Sprüche klopfen und an redaktion@provinnsbruck.at schicken. Vielleicht landet ja genau Dein Spruch auf einer provInnsbruck-Postkarte.

provInnsbruck, Partizipation & Postkarten

Wie die drei P’s schon verraten, geht es provInnsbruck.at nicht darum, eure Gedanken, Ideen und besten Sager rund um Innsbruck in ein Sackerl zu reden und uns vor die Tür zu stellen, sondern auf dem schnellsten Weg zu schicken.

Die besten Sprüche werden von einer fachkundigen Jury (das sagt man ja so, oder?) ausgewählt und dann auf Postkarten gedruckt.

Also: Wer sein Innerstes immer schon nach außen kehren und mittels fein säuberlich abgeschleckter Briefmarke versenden wollte, hat jetzt die Chance dazu. Doch: Die Uhr tickt. Denn wie beim Bloggen auch, werden die Ersten ganz schnell auch die Letzten sein.

Und so geht’s:

Schick deinen besten Spruch an redaktion@provinnsbruck.at, gib deine Kontaktdaten (der richtige Vor- und Nachname wären schön) an und lass dich überraschen. Wir machen das auch so.

PS: Und noch ein kleiner Tipp am Schluss: Der Spruch sollte nicht zu lang sein. Sonst passt er nicht auf die Postkarte.

Isabella Krainer

11 Comments

  1. "Man kann die Wahrheit nur mit List verbreiten." (Bertolt Brecht) Ob mir auch sowas Gutes einfällt? Mit Innsbruck-Bezug? Da muss ich echt scharf nachdenken.

  2. ich würde mich jedenfalls freuen, wenn viele provInnsbruck-leser_innen mitmachen! schon klar, dass nicht immer "die lauten stark sind, nur weil sie lautstark sind" wie konstantin wecker das so treffend ausdrückt. aber ich glaube einfach daran, dass viele von euch etwas zu sagen haben. und themen gibts überall, sie müssen nur benannt werden. viel spaß – wir werden ihn beim lesen sicher haben 😉

  3. Beim Blick über den Tellerrand, wird mancher plötzlich tolerant. (Von meiner Frau)

    Innsbruck Bezug vielleicht nicht unbedingt, trotzdem gut – finde ich.

  4. Ja,  ihr Lieben,  leider ist die Welt von Sprüchen ja schon lange vollgeschrieben! Und bricht wohl bald zusammen wie ein Kartenhaus, dann sind wir froh und schreiben: Aus die Maus!

    •  Hallo Herr M.,

      inzwischen befinden sich schon viele Sprüche im Posteingang der provInnsbruck-Redaktion. Und ja: Die Spannung steigt 😉

      mfg

      Isabella K. 

  5. Blogs sind digitale Flaschenpost – die Frage ist nur: Schreiben oder kriegen die Flaschen Post? 

  6. Na da hab ich doch einiges auf Lager (zugegeben: nicht alles davon ist zwingend kartentauglich, da müssts halt vorsortieren). Und nur für den Fall der Fälle: ich hätt noch ein paar mehr…

    • Nimm dies und auch das, sowie jenes und welches!
    • Ich wünschte wirklich, es gäbe die NWO.
      Ich würde persönlich das Eugenikprogramm beaufsichtigen und jeden Impfgegner,  AIDS-Leugner und Viren-gibt-es-nicht-Deppen mit Pocken und Tollwut dahinraffen.
    • Kopf -> Tisch. (Verwendung äquivalent zu Facepalm, kann man auch grafisch ausbauen)
    • Ich will Gegner und keine Opfer.
    • Der Mainstream wird in der Regel gerade von den Leuten schlecht geredet,
      die selbst am liebsten der Mainstream wären.
    • Die Linken wollen für alle die Menschenrechte,
      die Rechten wollen nur alle Menschen linken.
    • Was ist der Unterschied zwischen einem Telefon und einem Politiker?
      Beim Telefon hat man etwas davon, wenn man eine Null wählt.
    • Die FPÖ ist nicht dafür geeignet, unser kostbares Land zu regieren.
      Wenn es allerdings darum geht,ein Land möglichst kostbar zu regieren,
      dann zeigen sie ungeahnte Qualitäten.
    • Karl Marx hatte Unrecht. Religion ist nicht das Opium des Volkes, sondern das Kokain:
      Es macht die Menschen abhängig, aggressiv, egozentrisch, selbstgefällig, schränkt ihr
      Urteilsvermögen und ihre Wahrnehmungsfähigkeit ein und macht und sie zu einer
      Gefahr für andere.
    • Idioten gibt es überall, bei Facebook sind sie nur lauter.
    • Wenn jemand was absichtlich falsch verstehen will, kann man ihn daran nicht hindern.
    • Auch ein blindes Huhn trifft mal im Zorn.
    • Internetdatenmissbrauch ist meist unsichtbar; aber würden wir täglich  aufgerissene Briefe
      im Postkasten vorfinden, dann würden wir uns alle ziemlich ärgern.
    • Die Religion befasst sich mit dem Leben nach dem Tod. Das ist dann von mir  aus
      auch der Zeitpunkt wo sie in der Politik mitmischen dürfen: Im Jenseits. Also nie.
    • Denkmäßig Eingeschränkter Paradeprolet, abgekürzt: DEPP.
    • Ich bin nur solange nett zu dir, wie ich muss, also sei vorsichtig.
    • Tatsachen sind keine Beleidigungen.
    • Das tut mir leid – aber nicht weh.
    • Nimm doch das solange, bis du das Richtige gefunden hast.
    • Wer immer erreichbar ist, gehört zum Personal.
    • Liebeskummer? Lass ihn rennen, der gibt eh keine Milch…
    • Da hast du Recht, sogar senkrecht!
    • Das kannst du nicht? Dann leg die Kanne weg und nimm die Hände.
    • Das wärmste Jäckchen ist ein Konjäckchen.
    • Ich will aber nicht! Dann machst du es eben, ohne zu wollen…
    • Gute Menschen haben immer Kopfschmerzen,  weil der Heiligenschein so drückt.
    • Kind, das weiß ich nicht. Aber frag ruhig, da lernst du auch was.
    • Was wär, wenn das jeder täte?  Dann tät sich keiner mehr drüber aufregen.

Schreibe einen Kommentar zu Helmut Schiestl Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.