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Schwarzfahren wird billiger!

Endlich haben sich die politischen Verantwortlichen darauf geeinigt, die öffentlichen Verkehrsmittel für junge Menschen zu verbilligen. 

 

In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Klubobleute der Ampelkoaltion (aus FI, Grünen und SPÖ) heute Vormittag bekanntgegeben, dass das IVB-Jahresticket für Menschen in Ausbildung spätestens ab Anfang 2014 um 150 Euro erhältlich sein wird.

 

Das bedeutet güstigere Tickets für Studierende an den Unis und Fachhochschulen sowie für Lehrlinge und z.B. auch die vielen Auszubildenden in den Pflegeberufen. Unter anderem haben sich die Grünen, der VSStÖ Innsbruck und die ÖH für ein billigeres Jahresticket eingesetzt – ein toller Erfolg und eine echte Entlastung für diese ohnehin finanzschwache Gruppe. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Leider gilt die Preisreduktion nur für das Innsbrucker Stadtgebiet und die Linien IVB. Es ist zu hoffen, dass die Landesregierung hier schleunigst nachzieht.

 

P.S. Den Titel hat mir Markus Koschuh diktiert, weil den Text "dann sicher mehr Leute lesen" – wenn ihr diesen Satz lest, hat sich diese schändliche Taktik also ausgezahlt.

 

Foto von Manni Schneiderbauer / www.strassenbahn.tk/

Andreas Wiesinger

8 Comments

  1. ist das ivb-ticket an die familienbeihilfe gekoppelt oder altersmäßig gedeckelt? oder bekommt man es, solange man studiert?

  2.  Und die AG ist nicht erwähnenswert? Da sieht man wieder dass provinnsbruck einen starken bias hat.

  3. Ich darf ebenfalls darauf hinweisen, dass wir seitens der JVP bereits im Oktober eine Anfrage zum Stand der Verhandlungen eingereicht haben, bei welcher nichts davon zurückkam. Der Antrag zur Senkung des Semestertickets ist ebenfalls von der Jungen Volkspartei im Jänner eingebracht worden.

     

    Aber erreicht ist erreicht!

     

  4. Nach meinen Informationen wird über diese Details noch verhandelt, liebe/r omnibus – wir bleiben aber am Thema dran und berichten über die weiteren Entwicklungen.

     

    Bitte keine Verschwörungstheorien, lieber Gast 1122: Ich habe nur die Initative von der ÖH Innsbruck (da hat die AG ja die Mehrheit) mitbekommen. Wenn dir etwas fehlt, poste den Link einfach – je mehr Informationen, umso besser!

  5. Ganz ehrlich, als Inhaber eines Seniorentickets freu ich mich wirklich, dass auch für die Jugend etwas getan wird. Ausserdem ist das doch ein Anreiz für diie Radfahrer in der Theresienstrasse (gegen die ich persönlich überhaupt nichts habe) nicht mehr mit dem Rad sondern mit den "Öffis" zu fahren, dann müssten diverse Grossmütter keine Angst mehr um ihre Enkerln haben. Zwei Fliegen auf einen Schlag, wann ist das schon einmal vorgekommen?  Werden wir doch noch eine Stadt, in welcher die Bürger zufrieden sind?

  6. na guat die überschrift ist irrefürhung und überhaupt ist das immer noch sauteuer? wieso nicht sofort günstige tickets für alle? wo ist der haken? wo liegt die wahrheit?

  7. Der Schritt geht in die richtige Richtung, sollte aber weitergedacht werden: Freifahrt für alle wäre ein echtes Ziel und würde sich für die Bevölkerung und die Umwelt auszahlen … könnte man etwa über die Kommunalsteuer finanzieren – das würde sicher die Blechlawinen eindämmen und IBK könnte eine echte Vorreiterrolle einnehmen: Visionen braucht die Stadt!

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