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Impressionen vom Weltflüchtlingstag

Am gestrigen Sonntag, den 24. Juni 2012, stieg das zweite Mal das Begegnungsfest der Initiative Bleiberecht anlässlich des Weltflüchtlingstages im Innsbrucker Rapoldipark. Vorher zog ein bunter Demozug durch die Innsbrucker Innenstadt, um ein menschliches Asylrecht einzufordern.

 

Auf der Welt sind Millionen Menschen auf der Flucht und vor allem in Österreich ist das Asylrecht in den letzten Jahrzehnten immer weiter verschärft worden. Die VeranstalterInnen wollen darauf aufmerksam machen, dass Flucht niemals ein Verbrechen sein kann und Ausgrenzung und Abschottung keine Probleme lösen. Wir sind alle Kinder dieser Erde und können nur gemeinsam die Welt zu einem menschenwürdigen Ort für alle Menschen machen: Globales Miteinander statt nationale Einfalt!

 

Fotos: Niewo und Quo Vadis

 

 






Andreas Wiesinger

4 Comments

    • PS, weil’s mir da des Maul grad so aufreisst: Die gresste Watschn inns‘ G’sicht kommt von jenen Staaten, die sich den Liberalismus seit sonstwann auf die Fahnen geschrieben hatten, seit Jahrhunderten auf der Suche nach Auszubeutendem über die Meere schipperten um ihr (ansonsten verbotenes) Pyramidenspiel voranzutreiben und sich die Plätze an der Sonne zu sichern.

      1. Mann/Frau schenkt sich sein/ihr Leben NICHT selbst.

      2. Mann/Frau wählt NICHT selbst Geburtsort und -zeit.

      Also:
      Liebe Heuchler der Freiheit und Gleichheit unsrer kleinen Welt!
      Hört endlich auf, alle mit durchschaubaren Nichtigkeiten zu verpesten und gebt den Menschen ihr Menschsein wieder – oder behandelt sie wenigstens gleich wie wilde Tiere: die dürfen ungehindert Grenzen passieren, werden manchmal noch ge/befördert!

      Es ist eine Schande, welch verachtenswerte Praktiken in unserer "zivilisierten" Welt politscher Alltag wurden: Einem Menschen, der eigentlich nur sein Leben als Einsatz hat, die Mobilität zu verwehren, während andere über das Schicksal unzähliger mittels dem Handlanger "Geld" in sekundenschnelle und an x-beliebigen Orten entscheiden.

      Ich weigere mich, auf Basis solch inhumaner Gegebenheiten die Auswüchse weiterzudiskutieren.

  1. ja, innswurscht: JA und nochmals JA: Nur ist es eben so, dass viele mit Zuwanderung irrationale Ängste verbinden und ZuwandererInnen (bei uns immer noch: "die AUSländer") mit Vorurteilen und zum Teil blankem Hass konfrontiert werden. Da haben die rechten Recken leider gründliche Arbeit geleistet mit ihrer völkischen Propaganda: Die Probleme – und zweifelslos gibt es auch die – werden nicht sozial, sondern rassistisch erklärt: DIE sind anders, passen sich nicht an, wollen nur dealen etc.

     

    Umso wichtiger sind Begegnungen und gemeinsame Feste – denn die Vorurteile sind überwindbar, wenn wir Gemeinsamkeiten erkennen und aus Fremden Freunde werden!

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