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hibla: die Stadt-Land-schaft am Sparkassenplatz

Ein kleiner, aber aufsehenerregender Garten ist seit 22. Mai am Sparkassenplatz zu sehen. Das Projekt "hiblas" holt ein Stück Landschaftskultur in den urbanen Raum und verbindet dabei bäuerliche Arbeitsweise und Stadtentwicklung.

 

Im Rahmen des Wahlmoduls ‚Stadt und Landschaft‘ am Institut für Städtebau und Raumplanung planten die Studenten Thomas Bodner und Paul Walder einen Pavillon aus ‚Hiblas. ‚Hiblas‘ oder Heureiter sind einfache Holzkonstruktionen, die Bäuerinnen und Bauern früher zum Trocknen von Gräsern eingesetzt haben. Bergwiesen aus der näheren Umgebung ergänzen das Gsamtbild des Pavillions.

 

Als dekorative Gartenelemente verwendet das Team unter anderem ‚heibolln‘ vor, das sind kleine Hochdruckballen aus Heu, die gepresst werden, um das Heu platzsparend zu lagern.

Meine erste Assoziation war die einer begrünten Dornenkrone, die Installation wirkt befremdlich und unwirklich. Was mir sehr gefällt, sind die unterschiedlichen Materialen – besonders Heu und Holz – durch die auch der Geruchs- und Tastsinn angesprochen werden.

 

Das Siegerprojekt aus einem Wettbewerb für Landschaftsarchitekten wird von 22. Mai bis 20. Juni 2012 am Sparkassenplatz gezeigt. Mehr Infos auf http://www.sparkassenplatz.info/de/Veranstaltungen/Stadtlandschaft


Andreas Wiesinger

7 Comments

  1. geruch und tastsinn:

    muss wohl alles anschnüffeln der herr wiesinger

    und angrapschen.

    ob ers auch begreift?

    aber bitte nachher hände waschen und die nase putzen

    die hunde habens fein säuberlich vor-gemacht

    und es stinkt nach einem tag schon zum himmel,

    vor allem an jeder ecke, markieren nennt man das

    hab ich mir sagen lassen.

    tschuldigung: das wär ein anderer thread…..

     

    blut und boden ist Ihrem  anti-fa-hirnchen dazu nicht  einmal mehr eingefallen?

    nur: die dornenkrone – ganz allein, ohne geschichte und geschichtchen dazu? die gibts aber.

    und die zu verstecken owohls so offensichtlich danach riecht ?

    mag sein von den gestaltern vielleicht auch nur unbewußt und ohne absicht verfolgt

    bleibt sie dennoch stehn, das martialische drumm blut und boden

    und wird nicht weniger, nur weil  Sie einfach  "urbanen raum" dazu schreiben.

    das ist nicht redlich. 

    sicher: es ist nett anzusehen: vielleicht. einmal, im vorbeigehn.

    ein foro für die tirolwerbung wirds schon abgeben.

    es ist aber trotzdem nicht mehr als eine stadtbeübschung, eine dumpfe, zweifelhafte noch dazu.

    mit einer schrägen, gestrigen ästhetik.

    paßt auf diesen sch….platz und den nazistählen als beleuchtungskörper.

    ist ja das foyer dieser unsympathischsten bank.

    Sie haben wohl das konto dort, herr wiese?

    warum wohl hat die bank das zugelassen haben Sie sich nie gefragt – 

    während sie jeden skateboardfahrer  verfolgt

    wegen geschäftsschädigung – mit ellem was ihr einfällt

    bis er ein konto eröffnet ….

     

    gehns Sie doch mal über die innbrücke richtung höttinger gasse

    am ende auf der rechten seite , beim waltherpark,  : da ensteht etwas.

    das wird etwas.

    das erzählt jetzt schon ein vielfaches mehr und macht träumen.

    das wird ein baumhaus, mit strom und w-lan, hab ich gelesen.

    eine STADT LAND SCHAFT

    die den namen auch verdient.

     

  2. Fast schon rührend sind diese Provokationsversuche – na zumindest mit Hundeurin scheinst du dich auszukennen … manche stinken aber auch, wenn sie sich die Pfoten waschen. Zur Dornenkrone können sich Interessierte selbst schlau machen: Mir erscheint es unfair, diese Installation mit einem chauvinistischen-pseudopatriotischen Relikt in Verbindung zu bringen; diese Assoziation ist von den Studenten nämlich sicher nicht intendiert.

     

    Andererseits gefällt es mir, wie du dich hier reinhängst – drum nochmals mein Vorschlag: Schreib was über den Waltherpark, kriechbaum und schick es an redaktion@provinnsbruck.at – oder verlässt dich doch der Mut, sobald dein Name aufscheint?

    • herr lehrer!

      wenn Sie schon den schulmeister hier raushängen: dann schreiben Sie bitte auch intendieren so wie sie es meinen. indentieren hat irgendwas mit zahnpflege zu tun ….

      auch wenn Die studenten es nicht intendiert haben: Hatten Sie nicht auch diese assoziation?

      warum wohl?

  3. Ein bisschen zu stachelig für meinen Geschmack, aber schön, dass es ein bisschen grüner wird in Innsbruck – wenn auch nur kurzfristig.

  4.  "Hibla"?

    Sind damit Huanzen gemeint?

    Oder wo nennt man Huanzen Hibla? 

    Ich schau’s mir an.

    Danke für den Tipp.

  5. hibla? heißen die so in vorarlberg? hoanzn oder strohmandln, so kenn ich’s…mit absperrband eingefasst sind sie wohl um den tastsinn NICHT anzusprechen?

  6.  

    Kriechbaum tippt schon richtig. Wenn man die bäuerliche Herkunft der Holzgestelle noch durchgehen lässt , die direkt zu dieser Blut-und-Boden-Assoziation hinführen, kommt dann, hat der Betrachter das Gebilde einmal überblickt, die Ernücjhterung auf den Fuß. Am Standfuf, deren drei. Beim ersten Anblick vom Ausgehang des nahen Kaufhauses sieht es wie eine raumwindende Spirale aus, diedem Gleichgewicht noch trotzen will. Mit dem statisch  Dreibein wird es langweilig,die Anmutung zentral, das Zuviel an angemasstem Holzsperrig, man kann um die Dornenkrone nicht mehr.

    Auch Farbe hilft nicht viel weiter, ein paar alte Schi und andere Tirolensien könnten aber reingesteckt werden, zur Ironie-Aufbesserung oder dem Platz geschuldet bloß zwecks Marketing.. 

     

     

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