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es ist genug für alle da

Sie haben die Macht, wir die Phantasie – unsere Liebe ist stärker als ihre Angst. Der Frühling ist da und der Föhn wirbelt durch die Stadt. Es ist schön, sich zu spüren, dem Leben begegnen zu dürfen. Du erkennst dich durch andere, was nicht immer leicht fällt. Was wir wirklich brauchen, gibt es nicht zu kaufen. Wer die totale Sicherheit propagiert, kann sich gleich selbst einsperren.

 

Leben wie ein Baum
einzeln und frei
und brüderlich wie ein Wald
das ist unsere Sehnsucht. 

 

Die Dinge gehören den Menschen, die sie am nötigsten brauchen.

 

 

Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. 

 

 

Foto von Claudia Grünzweig, in der Nähe vom Landhaus.

 

6 Comments

  1. Ja, der Föhn ist schön, hab ihn heute auch genossen. Und die Gedanken sind frei. So frei wie der Wind. Leider gehören die Dinge nicht immer den Menschen, die sie am nötigsten brauchen würden. Dazu muss man was tun. Vielleicht diesen Fisch aus dem Becher befreien.

  2. super Foto, Helli – du hast dafür einen Blick und entdeckst die schönsten Fundstücke. Mit deiner Präzisierung hast du natürlich auch recht – das Zitat stammt von Dashiell Hammett (ich habs aus einem Essay von Jörg Fauser) – du bist eben auch ein Hippie, oder ;-)?

     

  3. Wer ist dann bitte „wir“ und wer sind „sie“? „Sie“ und „wir“ sind Pronomen, also Wörter, die für andere Begriffe und Personen stehen. Sie können auch Wir sein – wir könnten wie sie werden. Wenn sie ihre Angst verlieren, ihre Macht und ihren Zorn vergessen, werden wir gemeinsam sein.

  4. Neben dem Gasthof Dolliniger hängt ebenfalls ein charmanter Zettel – "Liebe – nimm soviel du brauchst".

    Wirklich nette Aktion, ich möchte der Person die das macht danken 🙂

    • Manche suchen sie ja schon sehr lange, die Liebe. Zur Zeit läuft im Innsbrucker Cinematograph ein guter Film zu diesem Thema. Shame. http://www.leokino.at/db/sql.php Sehr sehenswert!  Und im Übrigen: hütet Euch vor so chamrmanten Zettelangeboten. Die versprechen meistens mehr als sie halten können oder auch wollen. Oder noch einfacher: Es wurde und wird wohl mit keinem Wort so viel Missbrauch getrieben als mit dem Wort Liebe.

  5. wer sucht, verlernt zu finden. "die liebe" ist auch so ein begriff, den ich noch nicht begriffen habe. lass mich sein ein zettel, ein pixel, ein wort nur im wind. w i r     +r

    lieben ist unsere versuchung

    und noch was: es ist genug für alle da: das kommt aus der Bergpredigt. Der Mann kann nix für seine Ver-treter. Heute war ich mit Mama in der Med-Intensivstation. Meinem Herrn Vater geht’s inzwischen besser, er reißt seine Witzchen – danke dafür … daneben liegen andere im Wachkoma. Meine Bitte: Lass mich nicht über-leben, ich liebe das Dasein, will aber nicht erhalten werden. Mein Dank gilt allen, die pflegen und Menschlichkeit ermöglichen.

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