Denk mal, Innsbruck: SALTO VITALE

Das Kunstwerk Salto Vitale zählt zu den eher unbekannteren Denkmälern Innsbrucks. Vielleicht weil es sich so harmonisch in seine Umgebung fügt, dass es von Vorübereilenden leicht übersehen werden kann. Die Skulptur steht inmitten der Grünfläche der Franz-Gschnitzer-Promenade hinter dem alten Gebäude der Chemie.

 

Der Salto Vitale wurde vom Künstler Freedrich Drago Valentini gestaltet. Dieses Werk thematisiert „die Reflektion der Vergangenheit in die noch zu gestaltende Zukunft und den diesbezüglichen notwendigen, respektvollen Umgang mit der Natur der Gegenwart.“ So steht es auf dem Hinweisschild – Neugierige erfahren hier noch weitere interessante Details.

 

Für mich ist Salto Vitale ein im wahrsten Sinne des Wortes „zugängliches“ und organisches Kunstwerk. Es wird von echtem Gras bewachsen und wird damit zu einer lebendigen Skulptur, die ihre Form stets verändert. Damit verbindet sich das Artifizielle mit dem Organischen und eröffnet vielfältige Interpretationen: Wie lebendig ist Kunst? Ist ein Leben ganz ohne Kunst überhaupt lebenswert? Und was bedeuten mir persönlich Leben und Kunst?

 

Wer sich mit solchen und ähnlich tiefschürfenden Fragen beschäftigen mag, kann den Salto Vitale täglich rund um die Uhr besuchen und sanft über seine Gräser streicheln. Manchmal kann uns ein einzelner Grashalm mehr vom Leben erzählen als alle Museen dieser Welt.

 


1 Antwort : “Denk mal, Innsbruck: SALTO VITALE”

  1. Anonym sagt:

     Schöne Ge.danken. Danke dafür. An.regende Kunst. 

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