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WarumWoDaWeil – Ort 1, das MOTEL

Text von Anja Larch und Christina Burger

Fotos+Kollage von Christina Burger

 

Warum? Weil wir manchmal gern untertauchen, um zu uns zu kommen. Wir verlieren uns an Orten, um uns und andere dort zu finden. Wir verschmelzen mit der Musik, spüren die Wellen um uns, in uns. Wir lassen die Seele baumeln an Orten mit Hängemattenqualität, wo die Discokugel zum Zentrum wird. Wir schaukeln beschwingt im Lichtermeer, lassen los, lassen uns tragen, tauchen hindurch, durch Körperwellen und Atmoschnellen.

Wo? Im MOTEL, dem Kreativareal und Begegnungsort für Kulturschaffende und –nutzerInnen. Im Herzen von Beverly Wilten, im ehemaligen Recyclinghof in der Grassmayrstraße 23. Wiederbelebung. Ja, am Südring.

Im Internetz hier zu finden: https://www.facebook.com/motelmotelholidayinn

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Cool Kids auf der Schaukel

 

Flashback: Paul Klumpner und Vincenz Mell, die Begründer des Innsbrucker Motels, sind vor zehn Jahren zum Studieren nach Innsbruck gekommen, gründeten dann den Kulturverein Brache und hielten anschließend Ausschau nach einem leerstehenden Gebäude und Areal, um dieses mit Kultur zu beleben. Was sie fanden war ein Gebäudekomplex mit einem großzügigen Parking Lot, für sie war somit klar: das ist ein ‚Motel‘, eine Raststätte mit ChillOut-Qualität.

 

Da? Wir und andere, zusammen. Kulturschaffende aus den verschiedensten Disziplinen nützen das Motel als Plattform. Und wir, das Publikum, haben die Chance uns in deren Universen zu verlieren, Inspiration zu erfahren, eventuell auch zum Kulturschaffenden zu werden. Das Areal in der Grassmayrstraße 23 ist ein vorübergehender Host der Motel-Seele, doch die Seele wird weiterwandern, solange Ihr sie in euer Herz schliesst. Noch ist sie Teil der Ost Wilten Hood.

 

Soundbite: Christina ‚Boombox‘ Burger war mit Anja Larch als das LocoGurusTeam bei einem Herbstfest des Motels, wo Musik performt und Skatergewand vercheckt wurde. Gerade ins Gespräch über die rotzig gute Performance von Hhanoi vertieft (http://hhanoi.com/) … baboom … Maya Arulpragasam war in the house, der DJ legte “Bad Girls“ von M.I.A. auf.

Folgende Line erklang: “Live fast, die young, bad girls do it well“. Wie hypnotisiert stürmte die Boombox Christina die Tanzfläche. Arulpragasams Eklektik hat sie neben Hüftschwüngen immer auch schon zu Rezensionen inspiriert.

Hört euch da mal rein, eure Hüften und Fäuste werden sich bewegen müssen, for realzz!

https://soundcloud.com/miauk

Bild (65)

Maya hanging out at the Motel

 

Weil das Raum schafft. Für uns. Und weil so viele wie möglich Teil dieser Bewegung sein sollten, schwingt am 17. Oktober eure Ärsche in die Grassmayrstraße und lässt dem Kulturswag in und um euch freien Lauf.

Dada geht’s zum nächsten Event, dem Ost Wilten Open: https://www.facebook.com/events/775277732619075/

 

Eure loco Gurus

 

Christina Burger

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