Regional, saisonal, unfair: Wer erntet das Tiroler Gemüse?

wer erntet unser Gemüse

Immer mehr kleinbäuerliche landwirtschaftliche Betriebe in Österreich werden zum Schließen gezwungen, weil sie mit dem Preisdruck des Handels nicht mithalten können. So auch in Tirol.

Demzufolge ist auch die Produktion von Gemüse in wenigen Händen konzentriert, nämlich von industriellen Landwirte, die, um Personalkosten zu sparen, sich „billige Arbeitskräfte“ aus dem Ausland holen. Die Ausbeutung von migrantischen Lohnabhängigen in der Landwirtschaft hat System.

Wer und woher sind diese Menschen, die unser Gemüse ernten? Unter welchen Bedingungen leben und arbeiten sie in Tirol? Welches System ist das, das zu der Produktion von unfairen regionalen Radieschen führt?

In einem Infoabend werden Antworten auf diese Fragen gegeben, Erntehelfer_innen werden sichtbar und hörbar, es wird einen Blick hinter die Kulissen dieses ausbeuterischen Systems geworfen.

Dienstag, 19. Juli 20:00 – 22:00
Café DeCentral, Hallerstrasse 1, 6020 Innsbruck

Unter www.sezonieri.at findet ihr mehr Informationen zur Situation der SaisonarbeiterInnen.

Es informiert: Sónia Melo, Journalistin, Aktivistin für die Rechte von Erntehelfer_innen in Österreich und Koordinatorin der Aufklärungs- und Unterstützungskampagne Sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer_innen in Österreich, eine gemeinsame Kampagne der PRO-GE, Produktionsgewerkschaft im ÖGB, NGO´s und Aktivist_innen aus dem Bereich Landwirtschaft & Ernährung, die seit zwei Jahren österreichweit vorangetrieben wird und sich zum Ziel gesetz hat, der Ausbeutung von Erntehelfer_innen in Österreich entgegen zu wirken.

1 Antwort : “Regional, saisonal, unfair: Wer erntet das Tiroler Gemüse?”

  1. otto riedling sagt:

    Siehe ORF – Teletext (03.07.2016) , Seite 152

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