OFFTANZTIROL

Ich kann mich noch gut an den Beitrag im März über die Streichung der Förderung für die künstlerischen Projekte von Tanz 41 erinnern. Mir war es unverständlich, wie die Freie Tanzszene in Innsbruck so geschröpft werden konnte. Denn das Kurs- und Veranstaltungsangebot kann sich sehen lassen.

Nun denn, letzte Woche kam ich in den Genuss eines Abends, an dem drei Tanzstücke von OFFTANZTIROL (ehemals Tanz 41) im „vier und einzig“ zur Aufführung kamen.

Meine Impressionen: Es fand in den Stücken durch Performance, Tanz und Poesie eine Auseinandersetzung mit der aktuellen Flüchtlingskrise statt, es wurden Fragen über das „Fremdsein“ und seine Bedeutung gestellt. Die verflochtene und verwobene Gefühlswelt zwischen Mann und Frau wurde eindrucksvoll durch die Körpersprache der TänzerInnen zum Ausdruck gebracht, sowie die Frage nach dem Bedürfnis nach Freiheit gestellt. Eine Tänzerin schlüpfte in die Rolle eines Showgirls und demonstrierte auf humorvolle Weise die kommerzielle Ausbeutung der Gefühlswelt der TeilnehmerInnen diverser TV Shows.
Wer sich detaillierter mit der Thematik der Produktionen und den TänzerInnen auseinandersetzen möchte:

http://www.offtanz.at/projekte/performance-tanz-poesie.html

http://www.offtanz.at

http://www.vierundeinzig.at

Der große Veranstaltungsraum im „vier und einzig“ in der Hallerstraße war bis auf den letzten Platz besetzt und die Bühne war wunderschön gestaltet.

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Das Publikum war begeistert und danach gab es noch ein entspanntes Beisammensein im hauseigenen Restaurant, das während der Veranstaltungen in Betrieb ist und im zweiten Stock mit Speis und Trank aufwarten kann.

OFFTANZ, weiter so!
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Text: Barbara Tatschl

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