Innsbruck: Buchbewerbung kostet €xistenz?

Mundtotklage
Gibt es heutzutage in Österreich ein Roman-Buchverbot? Finden gar Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit sowie Zensur darüber statt?

Vorneweg, für alle Genannten gilt die liebe Unschuldsvermutung, es handelt sich um einen derzeit noch schwebenden Prozess über unsere Meinungsfreiheit und betr. Persönlichkeitsrechte einer jur. Person, hier ein steirischer Bankkonzern.

Könnten in Österreich „wild“ gewordene Banker, mit viel Geld und hochbezahlten Wirtschaftsanwälten, es in und durch unsere Rechtsordnung schaffen, dass:

Ein Roman-Buchverbot zu erwirken?
Die Meinungsfreiheit zu beschränken?
Die Pressefreiheit zu unterdrücken und dafür hohe gerichtliche Geldstrafen und weiters Haftandrohung bis 1 Jahr auszusprechen?
Löschung von einer sachlichen Berichterstattung in einer Zeitung über die Buchbewerbungsklage zu erwirken (Zensur)?
Hohe fragwürdige hohe Strafen (€ 13.500,00) für die Berichterstattung über die existenzvernichtende Buchbewerbungsklage und gegen unsere freie Meinungsäußerung in Auftrag geben und zu erreichen?
Es schaffen Romaninhalte von öffentlichem Interessezu unterdrücken?

Gut recherchierte Informationen über unsere Bankenlandschaft und Politiker vom Bestsellerautor Harvey Friedman zu unterdrücken, darf NICHT sein! Von der Notverstaatlichung unserer Hypo Alpe Adria, über die Raiffeisen, bis zur Erste Group und der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG (Buchbewerbungsklägerin!) sowie anderen Finanzmarktteilnehmern.

Könnte dies ein hinterlistiger, hochbezahlter Anschlag auf die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sein? Mit existenzvernichtenden Mundtotklagen, mit einem Streitwert von € 30.300,–?

Hier eine kleine Übersicht zum Fall: sowie weiteren Berichterstattungen über weitere bedenkliche Angelegenheiten auf www.aktivist4you.at

Die Meinungsfreiheit darf nicht zur Mutprobe werden!

”Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben! “
(Friedrich von Schiller 1759 – 1805)

Friedliche kreative Verteidigungsmaßnahmen wurden auch schon durchgeführt. Siehe :roll: hier.

Noch ganz nebenbei, ich wurde unter vielen Buchbewerbern als Example bzw. Auserwählter genommen, möglicherweise bin ich ein Kollateralschaden des Romanbuchverbots? Andere erhalten kein Abmahnschreiben oder Klagen obwohl dies meine Klägerin seit November weiß.

Das man bei der Klägerin und dem Beklagten hier Bankkonzern gegen unbescholtenen Bürger von einem starken Ungleichgewicht ausgehen kann, wird einem bei 16 Milliarden Bilanzsumme klar. Die Bank nimmt so richtig viel Geld in die Hand um zu gewinnen und mir meine Existenz zu nehmen. Die hochbezahlten Wirtschaftsanwälte der Bank wollen mir sogar meine gerichtlich zuerkannte VERFAHRENSHILFE abstreitig machen.

Dass mich der gerichtliche Beschluss des Buchbewerbungsverbot noch vor der Klage erreicht hat, ist eine andere Geschichte.

Dass der Bankenanwalt meine Berichterstattungen über meine beklagenswerte existenzbedrohende Klage als Buchbewerbung dem heiteren Bezirksgericht “verkauft” und dieses weitgehend ungeprüft hohe Strafen und Haftandrohungen ausspricht ist wieder eine andere Geschichte. Damit wird mir verboten, über meine existenzvernichtende Klage zu berichten.

Die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit wird mit Füßen getreten.
Man macht mich damit MUNDTOT. Man bedroht mich dadurch mit Freiheitsentzug bis einem Jahr bei Wiederholung meiner Berichterstattung!!!! Wo sind wir bloß und was ist hier los?? GELD ERKAUFT SICH RECHT?

KLAUS SCHREINER

4 Antworten : “Innsbruck: Buchbewerbung kostet €xistenz?”

  1. Vielen Dank an Provinnsbruck.at! Auch wir setzen uns für Presse- und Meinungsfreiheit ein, und gegen schikanöse Rechtsausübung!
    Siehe: http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/2015/01/11/verbotenes-buch-in-%C3%B6/
    bzw. unser Register zu AKTIVIST4YOU!
    http://mobbing-konkret.jimdo.com/hypo-alpe-adria/aktivist4you/

  2. Alfons Mair sagt:

    Ich verfolge den Blog aktivist4you.at schon seit über einem Jahr. Ich bin froh, dass es Menschen wie Klaus Schreiner gibt, die frei ihre kritische und berechtigte Meinung kundtun. Es befinden sich sehr umfangreiche kritische sachliche Informationen auf seinem Blog. Alle Achtung. Er zeigt das korrupte System in Österreich auf, anhand von Publikationen von vielen anerkannten Fachleuten und engagierte sich wirklich sehr, dies den Verantwortlichen in der Politik und bei den Medien zu unternehmen, siehe Blog. Auch vieles mehr …. Ich ziehe meinen Hut für diesen unbezahlten Einsatz eines Aktivisten. Die existenzbedrohende Klage wegen Abbildung eines Romancoverbildes am Blog, für den Versuch, durch eine große Bank einen Menschen seine Existenz zu vernichten schlägt den Boden aus!!! … und zeigt deutlich auf, in was für einer Welt wir leben. Ich wünschen Herrn Klaus Schreiner – Fairness, also Gerechtigkeit und Öffentlichkeit.

  3. Manfred sagt:

    Wenn man die Fotos von den Gerichtsschreiben am Blog nicht einsehen könnte, könnte man es einfach nicht glauben. Ein Roman-Buchverbot in Österreich?!€ 30.300,– Buchbewerbungsklagen?! Haftandrohungen?! Zensur?! Autorenjagden?! Gerichtliche Presseeinschränkung!! Meinungseinschränkung!! Ich glaube wir befinden uns in einem schrägen Film oder im Ostblock!

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