Innsbrooklynite Philipp M. Koch will dich tanzen sehen

Schwupp, auf C. Langstrumpfs Handy scheint folgendes auf: „nord-westlich vom Innsbruckstein“. So lautet Philipp M. Kochs Angabe zum exakten Standort im Treffpunktbereich Hofgarten, ihr Punkt der Orientierung ist zwar ganz klar immer die Nilpferdköpfe-Installation aus Holz im Eingangsbereich, aber das ist eine andere Geschichte, und die folgende Geschichte erzählte der, der „nord-westlich vom Innsbruckstein“ im Gras lag und sich im Wartemodus mit Sound in den Ohren wegzoomte, in seine Welt.

Philipp kennt Langstrumpf schon seit der Weekender Club 2006 seine Pforten öffnete, damals als Indie Musik das Innsbrucker Nachtleben via Justin und Andy, Innsbrucks Anglophilen par excellence, erreichte. Da Andy von der Musikliste von Philipps Myspace-Profil begeistert war, kam es zur Geburt von djPHILIPS hinter den Plattentellern des Weekender Clubs. Da kreuzten sich auch immer wieder mal P. Kochs und Langstrumpfs Wege, auch bei abenteuerlichen Backstage-Aktionen kam es zu Begegnungen, wiederum Geschichten, derer ins Detail zu gehen hier nicht geplant ist.

 

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„Wie würdest du deinen Sound, die Zusammenstellung deiner Setlist beschreiben?“, will C. wissen. Philipp daraufhin: „vocal driven, melodisch, dynamisch, Songs sind zu erkennen und sollen zum Tanzen anregen.“ Die „Dynamik der Songs“, das „Vermeiden von monotonem Ballern“ ist ihm wichtig. Und die Tagline, die sich Langstrumpf aus seinen Sprüchen zusammenschusterte, ist folgende: „Ich lese die Leute, gehe auf sie ein, bin ihnen gegenüber wie ein Pferdeflüsterer.“

Nach fast 1000 mal Auflegen ist P. kein Rookie mehr. Neben dem Weekender Club hat er im In- und Ausland Leute zum Tanzen motiviert. Im Sommer wird er beim „Acoustic Lakeside“ in Kärnten sowie beim „Poolbar Festival“ in Feldkirch auftreten. Mehr Infos zu seinen Tour Dates unter www.facebook.com/djphilipscom Und folgende Page wäre auch zum Checken zu all things djPHILIPS: www.djphilips.com

7 jahre lang war er Teil des Weekender Club Teams, hat neben montäglichem Plattendrehen auch Bands gebucht und bei etlichen anderen Bereichen im Club mitgemischt. So war er unter anderem als Bandsitter tätig, und wie auch Langstrumpf von ihrer Backstage-Zeit weiß, sind Bands oft chaotisch, verlieren Dinge und auch mal ganze Bandmitglieder in den Tiefen oder Höhen der Stadt. Da ist der Job eines Bandsitters dann nicht der einfachste, aber es freute Philipp immer wieder, wie dankbar vor allem Bands, die noch in ihren Kinderschuhen steckten, waren, im Weekender spielen zu dürfen.

Weiters ist djPHILIPS auch noch in der Werbebranche tätig, ist sich seines Images und der notwendigen Selbstvermarktung via den ganzen Social Media Kanälen mindestens so bewußt wie dem Streetblogger beim Yoga machen neben und der Selfie-machenden Streetbloggerin mit dem Blumenkranz im Haar unter dem Baum süd-östlich von uns. Auf die Frage, ob er sich als „Hipster“ bezeichnen würde, meint er empört „Nein, ich hatte meine Vans schon vor dem Hype.“ Weiters erfährt Langstrumpf, dass er gerne shoppen geht und dabei meistens eine Jacke findet, „so eine gscheite Jeansjacke“ mag er etwa immer wieder mal eine.

Da in der Natur, umgeben von Yoga praktizierenden Mitmenschen, kommt das Gespräch auch auf Sport und Gesundheit. Noch vor ein paar Jahren befand er sich in der DJ Diät, Alkohol und fettiges Essen am Morgen danach. Seit einiger Zeit geht er allerdings alle zwei Tage 10 km laufen, mag lieber mal einen Salat. Denn man wird ja nicht jünger und mit nicht einmal 30 geht er, sein Wortlaut, „ja auf die 40 zu“. Dude, slow down, du bist noch nicht alt und sowieso young forever, wenn du’s nur willst.

 

 

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