Herr Österreich und sein Dilemma

2013-03-13 cartoon-blau

Herr Österreich schlägt die Zeitung auf mit den neuesten Wahlergebnissen. Endlich einer der die Stimme des Volkes spricht, richtig stolz ist er auf seine Landsleute! Wurde auch langsam Zeit das was passiert, gibt ja eh schon viel zu viel von denen! Jetzt hat einer sich sogar erlaubt ihn zu grüßen! Am helllichten Tag! Unglaublich. Aber das wird bald ein Ende haben zum Glück mit diesen Leuten aus dem Sudan (oder Süd-Sudan? Nein, nein, man ist sich sicher es heißt Sudan-Sudan, Irrtum ausgeschlossen).

Herr Österreich ist der nette Herr der immer grüßt wenn man bei ihm vorbeigeht, schon ein sehr netter Kerl denkt man sich! Nachdem zuhause für Sitte und Ordnung gesorgt wurde, macht er sich auf den Weg in die nächstmögliche Spelunke um sich für seinen harten Alltag zu belohnen. Man trinkt gemütliche 6-7 Bier und schwadroniert über das, was laut Herrn Österreich in unserem Land alles schief läuft. Wer daran schuld ist, ganz klar, es müssen die Ausländer sein. Immerhin steht es ja auf den netten Plakaten, die, mit dem netten Herren drauf! Ganz genau sei man sich aber nicht sicher, gibt man zu, aber schlussendlich muss ja irgendwer Schuld haben, und eines ist sicher – Herrn Österreich trifft keinerlei Schuld!

Findet man dennoch ein wenig Zeit zwischen Bier Nr. 8 und dem hoffentlich endlich zubereitetem Abendmahl, macht sich eine kleine Stimme in Herrn Österreichs Kopf bemerkbar. Man ist sich ganz und gar nicht sicher was das auf sich hat, war vielleicht Bier Nr. 7 schuld? Nein, Nein, Nein, völlig ausgeschlossen, das mit dem Autofahren hat ja auch noch super geklappt. Aber die Stimme wird nun ein bisschen lauter. Herr Österreich versucht den Worten zu lauschen…

VERBRECHER!!
(Nun ja, man hätte sich vielleicht Bier Nr. 6 oder 7 sparen können, aber man hat sich beim Fahren ja nicht erwischen lassen, und bis auf den abgerissenen Seitenspiegel sei ja nix passiert!)

RASSIST!!
(Rassist? Ich? Ausgeschlossen! Man trinkt ja auch in Zeiten der Not den russischen Fusel! Wenn das kein Entgegenkommen ist?! Gegen italienisches Essen habe man ja im Prinzip auch nichts einzuwenden.)

HETZER!!
(Was hat denn nun der liebe Herr Nachbar Hetzer damit zu tun? Mit dem Norbert tränke man ja auch etwas, aber halt nur wenn er was spendiert..)

LÜGNER!!
(Aber jetzt geht’s los! Wenn ich die Stimme erwische, dann trete ich sie dorthin zurück, wo sie hergekommen ist!)

Die Stimmen übermannen Herrn Österreich.

Hat das vielleicht etwas mit den witzigen Plakaten mit dem blauen Mann zu tun? Sollte man sich vielleicht doch etwas darüber informieren, bevor man falsche Entscheidungen trifft? Herr Österreich wirkt sentimental, er denkt über sein Leben nach. Den Menschen die er verletzt hat. Den Menschen die er ohne Grund hasst. Den Menschen für die er keine Sekunde in seinem Leben auch nur ein Quäntchen Verständnis, Mitgefühl oder Akzeptanz hatte. Herr Österreich ist am Tiefpunkt. Manipuliert wurde er, belogen wurde er. Wie konnte das ihm nur passieren? Er versteht die Welt nicht mehr und gelobt Besserung. Ein neuer Mensch werde er! Ein Mensch ohne Vorurteile! Der sich nicht von Hetze und Hass leiten lässt! Eine eigene Meinung will er sich bilden! Ja, das wird der neue Herr Österreich!

Am nächsten Morgen wacht er in seiner eigenen, braunen, Kotze auf und kann sich an nichts mehr erinnern.

Ende

Christian Höpperger

Bild von pkleihs/limpens von http://www.comicsgegenrechts.at

13 Antworten : “Herr Österreich und sein Dilemma”

  1. Ingo sagt:

    Der Österreicher ist ja von Geburt ein Rassist. Später wird er natürlich auch Alkoholiker und immer debiler… bla, bla, bla
    Außer natürlich die GrünwählerInnen! Die sind allen in allem Überlegen.
    Quasi eine neue Herrenrasse, oder?

    Sorry, möchte niemanden beleidigen, aber es wird nicht mehr differenziert, sondern nur noch extrem links oder rechts ideologisiert.
    In so schlimmen Zeiten wie diesen, kann Eurpa nicht alle aufnehmen die sich bei uns ein schöneres Leben erhoffen. Das ist nicht möglich!

    Ich empfehle diesen Artikel einfach einmal durchzulesen.

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/4748669/Fluchtlinge_Grenzenloser-Leichtsinn

    • Marion sagt:

      Kommentar zu Ingo:

      Artikel gelesen. Sie meinen, es würde in der Debatte um Asyl und Flüchtlingsströme nicht mehr differenziert. Der von Ihnen empfohlene Artikel zur Meinungsbildung polarisiert stark.

      Nur zwei Beispiele aus dem Text:
      1. Afrikaner würden ins Wohlstandsparadies nach Europa wechseln.
      Entspricht für Sie ein Asylantenheim oder ein Zeltlager und das Leben mit ein paar Euro in der Tasche dem Wohlstandsparadies?
      2. Der Autor spricht von einer „Reise“ über das Meer.
      Dies nenne ich blanken Hohn. Diese „Reise“ endete für tausende bereits tödlich und entbehrt wohl jedem für eine Reise angemessenen Komfort.

      Man muss einen Mittelweg finden zwischen romantischem Helfersydrom und der Errichtung von Mauern und Barrikaden, aber der Mittelweg kann nur Vernunft, Urteilskraft und Menschlichkeit heissen. Und seien wir uns der Gnade bewusst, in der Rolle der Helfer sein zu dürfen.

    • Otto Riedling sagt:

      Zu Link „die Presse“.
      Wenn ein Verleger und Chefredakteur in den parteipolitischen Ring – und noch dazu für die nationalkonservative SVP – steigt, dann ist er – zumindest für mich – nicht mehr objektiv.

  2. Helli sagt:

    „…In so schlimmen Zeiten wie diesen…“
    Ich finds jetzt eigentlich nicht so schlimm, außer dass sich Leute immer noch an der Nase herumführen lassen, Politiker weiterhin viel Geld verschwenden, und immernoch versucht wird zu hetzen und Kriege anzuzetteln. Ganz im ernst, mir gehts immer noch supergut. Aber vielleicht bin ich nur nicht betroffen (kein Eigenheim, kein Auto, aber Arbeit).

    Zu dem Artikel „Flüchtlinge: Grenzenloser Leichtsinn“.

    Kann leicht sein, dass mir Informationen fehlen, aber ich glaube nicht, dass Flüchtlinge eine Gefahr für den Wohlstand in Österreich sind.

    Der genannte Artikel in diepresse.com blendet. Den Kommentaren nach zu urteilen, wurde bereits genug Schaden in der Volksmeinung angerichtet.

    Zum Nachdenken

    „…Für die Grundversorgung der 28.000 Asylwerber (die noch keinen Bescheid haben) werden in etwa 150 Millionen Euro pro Jahr aufgewendet (das sind 0,15 Milliarden und ca. drei Viertel der gesamten Grundversorgung). 2014 waren im Budget Österreichs für Soziales und Gesundheit 3,9 Milliarden Euro veranschlagt; für Jugend und Familie 6,8 Milliarden; für den Bereich Arbeit sieben Milliarden; für Pensionen 19,2 Milliarden; für Bankenhilfe 1,8 Milliarden. Das Milliardengrab Hypo muss an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden. Und um einen perfekt passenden Summenvergleich anzuführen: 150 Millionen Euro – so viel wird pro Jahr in etwa für Regierungsinserate ausgegeben…“ – http://orf.at/stories/2283553/2283554/

    Auch interessant

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/wanderungen/asyl/022914.html

    http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Asylwesen/statistik/start.aspx

    Soweit ich informiert bin wurde häufig jahrelang auf falsche Weise Entwicklungshilfe geleistet. Das gilt es auszubessern und den Leuten vor Ort eine Perspektive zu ermöglichen, damit es keinen Grund gibt herzukommen. Und gleichzeitig sollte man aufhören selbst gegen die Entwicklung zu arbeiten (Exportsubventionen, …).

    Außerdem, jeder der eine Lösung durch Gewalt (Abschottung der Außengrenze) realisieren möchte ist, finde ich, ein Narr. Ich halte es für total unrealistisch (siehe auch USA), diese effektiv umzusetzen. Und vermutlich ist es viel teurer. Man sieht ja was allein dieser Gipfel in Bayer und Tirol an Schutzgeld gekostet hat. Und das ist vermutlich lächerlich gegen die Idee die EU Außengrenze abzuschotten.

    Also bitte die Ursachen bekämpfen und nicht die Symptome und dabei vor allem nicht von den eigentlichen Problemen ablenken.

    Und lasst euch nicht von der Angst blenden.

  3. Helli sagt:

    Entschuldigung, war als Antwort auf Ingo gedacht.

  4. Ingo sagt:

    Wenn man für die Überfahrt knapp 4.000 Euro bezahlen muss, ist das Wort Reise nicht vollkommen falsch. Aus Afrika kommen ja nicht die ärmsten der Armen, sondern Menschen, die sich eine teure Überfahrt „leisten“ konnten. Es sind fast ausschließlich junge Männer, die ihr Glück im Westen suchen. Diese Männer, die oft in ihrem Geburtsland eine höhere Bildung genossen, kehren dieser nach Beendigung dieser den Rücken und reißen dort auch eine große Lücke, denn wer wenn nicht die Bildungsbürger und oder Fachkräfte könnte einen Staat aus dem Sumpf ziehen.
    Solange aber unsere verbrecherischen Regierungen diese Länder ausbeuten, wird sich kaum etwas ändern, aber wir können nicht alle „Wirtschaftsflüchtlinge“ aufnehmen. Asyl soll und kann nur jemand beantragen, der aus politischen Gründen verfolgt wird und dessen Leben in Gefahr ist.
    Saudi Arabien kümmert sich überhaupt nicht um Flüchtlinge.
    Europa mußte sich nach dem zweiten Weltkrieg auch aus dem Dreck ziehen und meine persönliche Meinung ist es, dass es der Nahe Osten auch selber schaffen muss, oder zumindest sollte man ihnen die Chance dazu geben. Den größten Anteil an diesen Kriegen trägt die USA und die lachen sich wahrscheinlich sogar krumm, dass Europa regelrecht überrannt wird. Irgend jemand muss mal diese völlig irrsinnigen Cowboys stoppen, denn die haben in den letzten 40 Jahren mit jedem Schwein zusammen gearbeitet, wenn es deren Großkonzernen finanziellen nutzen brachte und über Saudi Arabien will ich erst gar nicht anfangen zu schimpfen.
    Alle Kräfte sollten darauf gebündelt werden, die Kriegsflüchtlinge zu versorgen und da vor allem die Frauen und Kinder.
    Auch wäre es für den sozialen Frieden im eigenen Land nicht unbedingt abträglich, wenn man die Marokkaner und Algerier (nur die Kriminellen), deren Asylantrag negativ bewertet wurde, auch mal abschieben würde.
    Meiner Meinung nach, sollte jedes Schiff von Schleppern, welches von Afrika nach Europa will, sobald es Internationale Gewässer erreicht hat gezwungen werden, umzukehren und nachdem alle „Flüchtlinge“ sicher den Hafen erreicht haben, versenkt werden.
    Bildungsbürger aus Afrika, müssen dort bleiben. Nur so können sie auch ihrem Eigenen Land helfen. Wie würde Südafrika heute aussehen, wenn, der von mir sehr verehrte Nelson Mandela und seine Vertrauten geflüchtet wären?

    Meinen größten Respekt haben Querdenker wie z.B.: Volker Pispers, Henryk M. Broder, Hamed Abdel Samad, die Jungs von der Anstalt, Roland Düringer, Efgani Dönmez, Gregor Gysi uvm.

    und natürlich lese ich all die vorgeschlagenen Artikel. Hatte leider noch keine Zeit.

  5. Erdling sagt:

    Mich stört es gewaltig, dass hierzulande Asylsuchende schon fast automatisch mit Kriminalität, Missbrauch und anderen negativen Zuschreibungen in Verbindung gebracht werden.

    Niemand flüchtet aus Spaß unter Lebensgefahr in ein fremdes Land, verlässt Familie und Freunde und geht auf eine gefährliche Reise. Allein in den letzten Jahren sind TAUSENDE Menschen im Mittelmeer ertrunken – und das Sterben geht bis heute weiter. Wenn ein halbes Dorf Ersparnisse zusammenkratzt, um Tausende Dollar für die Flucht zu zahlen, in der Hoffnung einer von ihnen macht den Weg in den vermeintlich Goldenen Westen, zeigt das auch, wie verzweifelt die Menschen sind.

    Österreich ist bei der Entwicklungshilfe im unteren Drittel, weit entfernt von den 0,7 Prozent des BIP, die von der UNO empfohlen werden. Zugleich lassen wir Menschen, die es doch irgendwie nach Österreich geschafft haben in Massenlagern und Zeltlager vegitieren – ohne Arbeitsmöglichkeit, ohne psychologische Betreuung und mit der ständigen Angst, wieder abgeschoben zu werden.

    Tatsächlich brauchen EU und Europa dringend Einwanderung – die Geburtenrate zeigt nach unten und schon jetzt ist die Überalterung ein Problem – Pflege und Pensionen, um nur zwei Stichwörter zu nennen. Statt die Chancen zu sehen und sich auf Menschlichkeit zu besinnen, werden Menschen kriminalisiert, deren einziges „Vergehen“ es ist, den „falschen“ Geburtsort zu haben …

    Menschlichkeit und Solidarität sind keine Floskeln, sondern eine Verpflichtung – wir wollen keine Festung Europa und keine Anhaltelager für Asylwerber/innen: KEIN MENSCH IST ILLEGAL, es ist eine Welt und wir alle sind ihre Kinder!

    • Ingo sagt:

      ihr bringt das immer in zusammenhang. die bevölkerung kann ganz sehr wohl unterscheiden, zwischen menschen die aus kriegsgebieten fliehen und wirtschaftsflüchtlingen.
      wenn dann die wirtschaftsflüchtlinge auch noch straffällig werden, ist es nur logisch und gerecht, wenn er/sie wieder in ihr land zurückgeschickt wird. dies wird aber so gut wie nie umgesetzt und so leider natürlich alle darunter, außer der/die verbrecher.
      und ich rede jetzt wirklich nur von denen die kriminell sind, NICHT VON DEN ANDEREN MIGRANTEN.
      man muss immer differenzieren und nicht alle in einen topf hauen. ohne differenzierung wird es ideologisch und der verstand ist nur mehr passagier.

      die afrikanischen staaten müssen sich endlich ihren korrupten regierungen entledigen. das geht aber natürlich nur, wenn der größte schurkenstaat der welt ( die usa), dies zulassen und menschlichkeit vor die interessen ihrer großkonzerne setzen.
      wir sind nur arme würschtel im spiel der gier und macht.

      solange das nicht passiert, brauchen wir die festung europas, denn wenn die grenzen offen wären, wäre unser luxus ganz schnell geschichte. 80 – 120 000 000 millionen afrikanerInnen würden laut mehreren umfragen sofort nach europa kommen.

      volker pispers über usa. sehr sehenswert
      https://www.youtube.com/watch?v=AvO56TDPMQQ

  6. Christian Höpperger sagt:

    Hallo alle zusammen,

    ich bin der Verfasser dieses literarischen Meisterwerk, nein, Spaß bei Seite, ich bin natürlich wie unschwer zu erkennen ist nicht sehr geübt im Verfassen von Artikeln jedweder Art, nichtsdestotrotz würde ich hier noch kurz was anmerken:

    Die Verallgemeinerung in diesem Text ist durchaus gewollt, ein Verzicht auf das Gendern, die plumpe Annahme jeder Österreich ist ein von Alkohol gelenktes Individium, etc. etc. – sind alles Hilfsmittel die meinerseits auch so angedacht waren.

    Mir persoenlich geht es hierbei nicht darum, jede politische Ideologie, Ansicht und dergleichen kategorisch zu denunzieren. Mein „Ziel“ war es, dass sich daraus eine Diskussion ergibt in der man verschiedene Ansichten, Tatsache und Vermutungen teilen kann. Ich glaube auch, es ist mir zum Teil gelungen.

    Wenn Leser die Ansichten aus dem Artikel mit mir teilen, finde ich das schoen (auf persoenlicher Ebene), diejenigen die es als verallgemeinerndes Gewäsch und grünes Gutmenschen-Denken abtun, akzeptiere ich auch.

    Das Thema an sich wird in den Medien sehr strapaziert, damit einhergehend gibt es unweigerlich auch Halbwahrheiten, Angstmache oder auch Aussagen, die eine eventuelle Problematik kleiner darstellen als wie sie sei.

    Daher ist es mir persoenlich wichtig, dass man willig ist sich auszutauschen, was nicht zwangsweigerlich heißen soll man muss alles so hinnehmen wie es ist.

    Wenn dies mit einem nicht-journalistischen-Anspruechen-genuegenden, verfassten, Artikel passiert, habe ich (persoenlich) auch nichts dagegen.

    lg Christian

    • Ingo sagt:

      Lieber Christian Höpperger,

      leider muss ich ihnen widersprechen, denn ihr „Artikel“ sollte nicht zur Diskussion anregen. Sie wollten von „Ihresgleichen“ (das meine ich nicht abwertend) Schulter geklopft werden und das ist auch nachvollziehbar.
      Entschuldigung angenommen. 😉
      Bitte beachten sie in Zukunft, dass solch polemischen Texte nicht zielführend sind. Die Rechten machen in deren Artikeln nichts anderes. Sie tauschen die Rolle des „Österreichers“ einfach nur mit der Rolle des „Ausländers“ aus und werden dann von „Derengleichen“ Schulter geklopft.
      Das ist das selbe Niveau.
      Die Österreicher sind genauso wenig alle Nazis, wie die Migranten alle Verbrecher sind.
      Aber es gibt natürlich Österreicher die Rassisten sind und auch Verbrecher unter den Migranten. Man muss differenzieren, auch wenn es in diesem sehr hoch ideologisierten Thema sehr schwierig ist.

      lg Ingo

      • Christian Höpperger sagt:

        Hallo Ingo,

        anfangs etwas zur Klarstellung, denn ich glaube du hast da was falsch aufgefasst.

        Erstens, ich habe mich weder bei dir noch bei sonst wem entschuldigt. Ich sehe eigentlich auch keinen Grund dafuer.

        Zweitens brauche ich weder von „meinesgleichen“ (wenn man es schon so schoen subtil artikulieren artikulieren moechte) Schulterklopfer noch von jemand anderes.

        Das ist ebenfalls nicht abwertend gemeint, jedoch sollte es fuer etwas Klarheit sorgen.

        Nun zum inhaltlichem:

        Ich verstehe ihr Argument und kann es auch nachvollziehen, jedoch stimme ich nicht zu bei ihrer Sorge, dass keine Diskussion durch einen verallgemeinernden Text zu Stande kommen kann bzw. kam. Meiner Meinung nach hat sich hier bis zu einem gewissen Grad eine recht interessante Diskussion stattgefunden in der verschiedene Blickpunkte dargestellt wurden.

        Natürlich haette man im Text die Rollen einfach tauschen koennen und haette das selbe Ergebnis erziehlt.

        Das die Menschen, die sich am rechten Rand ihrer politischen Einstellungen bewegen mit den selben Mitteln arbeiten wie ich hier in meinem Text – da stimme ich ihnen teilweise zu. Ob das gut oder schlecht ist, obliegt nicht mir zu definieren. Jedoch bin ich persoenlich lieber ein Protestant gegen Hetze und menschenverachtender Politik, als derer anzugehören.

        Das war jetzt aber keinesfalls auf dich gerichtet, sondern nur auf die Thematik das es „gute und boese“ Asylanten und gibt so wie Österreicher.

        lg Christian

        • Ingo sagt:

          Ok, ich muss leider wieder ein bisserl nachbohren, denn ich glaube, dass du natürlich auf Bestätigung aus warst, denn sonst hättest du den Artikel wohl nicht verfasst.
          Das „;)“ nach der Entschuldigung hast du wohl übersehen 🙂

          Mit dem Niveau von Hetzern gegen diese zu arbeiten? Das versteh ich jetzt nicht. Was soll das bringen?
          Meine Waffen sind Argumente und keine Polemik.
          Im Grunde genommen habe ich nur auf deinen Artikel geantwortet, weil mir das, wenn einem die Meinung eines Anderen nicht passt, dieser sofort in ein rechtes oder linkes Lager gestellt wird, ziemlich auf die Nerven geht. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Nicht jeder ist ein linker Spinner, wenn er Menschen helfen will und nicht jeder ist automatisch ein Nazi, wenn er kritisch gegenüber Zuwanderung ist. Und ich rede jetzt nicht von Flüchtlingen, denn diesen soll gefälligst geholfen werden.
          Die USA hat mal wieder gezündelt und der Rest der Welt muss es jetzt wieder ausbaden. Anscheinend haben die ja die ISIS selbst geschaffen, um Assad´s Regime zu stürzen. Muss aber noch mal genauer recherchieren. Hab noch nicht heraus gefunden von welcher Ecke das kommt.
          Hier der Artikel:
          https://parseundparse.wordpress.com/2015/06/08/freigegebener-us-report-beweist-obama-beauftragte-den-cia-die-terrortruppe-isis-aufzubauen/

          • Christian Höpperger sagt:

            Vielleicht haben wir eine verschiedene Auffassung von „Diskussion“.

            Wie du selbst ja sagst:“Im Grunde genommen habe ich nur auf deinen Artikel geantwortet, weil mir das, wenn einem die Meinung eines Anderen nicht passt, dieser sofort in ein rechtes oder linkes Lager gestellt wird, ziemlich auf die Nerven geht. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Nicht jeder ist ein linker Spinner, wenn er Menschen helfen will und nicht jeder ist automatisch ein Nazi, wenn er kritisch gegenüber Zuwanderung ist.“

            ..könnte man als Diskussion definieren.. Aber das ist scheinbar Ansichtssache.

            Du hast natuerlich recht, wenn du sagst dass Argumente besser sind als Polemik bzw. ist das deine Sicht der Dinge die ich grundsaetzlich auch so sehe. Dennoch denke ich, dass auch Polemik bzw. andere Methoden durchaus ihre Berechtigung haben, um Diskussionen etc. anzufachen.

            lg Christian

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