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FUCK YOUR GENDER: Parade & Party

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Immer mehr Menschen wollen nicht mehr in Schubladen gesteckt werden und haben keine Lust,  sich in die Kategorien  „Mandl“ oder „Weibl“ einteilen zu lassen, sondern wollen ihr Leben vielfältig und ohne Geschlechterrollen selbstbestimmt gestalten. Nicht nur Conchita Wurst hat es eindrucksvoll bewiesen: Es gibt nicht nur zwei Geschlechter, sondern sehr unterschiedliche menschliche Wesen: individuell und vielfältig, manchmal widersprüchlich und eben immer einzigartig.

Nächsten Samstag, am 12. Juli 2014, wird in Innsbruck eine  FUCK YOUR GENDER-Parade stattfinden. Treffpunkt ist im Waltherpark ab 16 Uhr.
Wer über Geschlechterzuschreibungen vorurteilsfrei nachdenkt, erkennt bald: Meistens sind Erziehung, Kultur und Gesellschaft prägend dafür, was wir als typisch weiblich und männlich zu erkennen glauben. Diese Zuschreibungen sind willkürlich und oft auch repressiv.

Wir wollen den herrschenden Geschlechterrollen nicht entsprechen und laden alle Einzelpersonen, Kollektive und Familien ein, an diesem Tag mit uns in Innsbruck auf die Straße zu gehen und zu tanzen. Verkleidet euch, seid bunt und frei oder wie ihr euch wohlfühlt!

Gegen den widerlichen Normalzustand!

Für eine Welt ohne Diskriminierung und Klassifizierung jeglicher Art!

Nehmt euer Jonglierzeug, Verkleidungen, Instrumente oder was auch immer ihr wollt mit, hauptsache bunt und kreativ!!!

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AFTERPARTY

Ab 20 Uhr im CAFE DECENTRAL (Hallerstraße 1)

Live Bands und Überraschungen!

On Stage:

MUSSIKOTZEN (Queer – Free – Punk, Linz)

PROMIZED PARADIZE (Sweetcore Show, Innsbruck)

POORPOT (Techno, Innsbruck)

 

Und hier noch der sehr gelungene Clip zum Christopher-Street-Day 2014 in Innsbruck

http://youtu.be/vIsfFNLswa4

Gast

14 Comments

  1. „Gegen den widerlichen Normalzustand!“

    so? ist es jetzt schon widerlich normal (=gros) zu sein? sry aber diese verkrampfte selbstbeweihräucherung entbeehrt jeder vorurteilsfreien denke.

  2. „Normal“ bedeutet laut Duden: der Norm entsprechend; vorschriftsmäßig – genau darin liegt das Problem: Menschen wird vorgegaukelt, es gäbe sozusagen eine stillschweigende Verpflichtung („soziale Erwünschtheit“) sich in bestimmte Geschlechter-Rollen einzufügen.

    Wer dem nicht entspricht, wird ausgegrenzt und blöd angemacht, gar nicht selten auch gegen den eigenen Willen psychiatriert – darum sind gerade Geschlechternormen so gefährlich und widerlich.

    • irgendwie verwunderlich und inkonsequent, dass sich gegner des „normalen“ lieber an der normierten analytischen definition vom duden orientieren als am vorgefundenen sprachgebrauch. wobei, beide mehr enthalten als den bereich des „vorschriftsmäßigen“ und der satz daher doch a bissarl unklug formuliert is.

      wobei, selbst der „genderismus“ mit dessen neukategorisierung des geschlechts und dem hang zu kosmetika (u.v.m) eben auch mit dem werkzeug des „normalisierens und normativerens (vorschriftsmäßigen)“ arbeitet. im umkehrschluss dürfte er dann ebenso widerlich verbleiben???

  3. „Immer mehr Menschen wollen nicht mehr in Schubladen gesteckt“ …

    … nur die Gender-Fighter stecken sich selber immer alle in die selbe Schublade – zumindest in ihrer Außendarstellung

    Schon allein in dieser Einladung werden soooo viele Stereotype der Reihe nach abgedroschen, dass es nur so eine Freude ist!
    Homosexuelle sind offenbar immer bunte, kreative, jonglierende Musikanten, oder wie?

  4. “Immer mehr Menschen wollen nicht mehr in Schubladen gesteckt werden …”

    Nur die Gender-Fighter stecken sich selber und alle für die sie kämpfen immer in die selbe Schublade!

    Schon allein in dieser Einladung werden soooo viele homosexuelle Stereotype der Reihe nach abgedroschen, dass es nur so eine Freude ist!

    Homosexuelle sind offenbar immer bunte, kreative, jonglierende Musikanten, oder wie?

  5. Meine Güte, da sind wieder mal supergescheite Gedankenpolizisten unterwegs: Also ich freu mich, wenn Leute Geschlechterkategorien hinterfragen und lustvoll umdeuten … keine Ahnung, wo euer Problem liegt. Wenn ihr euch nicht angesprochen fühlt oder euch vor VerGenderungen fürchtet, zwingt euch ja keine(r) hinzugehen … keep cool and queer, ihr Zwetschkenkrambussis!

  6. Wer den normalen Zustand widerlich nennt, fehlt offensichtlich die Toleranz, die er in seiner Anomalie lauthals einfordert. Er ruft nach einer Welt ohne Diskriminierung und Klassifizierung, diesem Anspruch aber selbst nicht standhaltend. Ein widerlicher Zustand.

  7. Ach, Wladi, was bist denn du für ein armer Wichtl … deine „Anomalie“ darfst du gerne hier absondern, vielleicht gehts dir ja dann besser. Wahrscheinlich hat du einfach eine Riesenangst um dein Zumpfi, darum kommentier brav weiter, damit wir Widerlinge was zu Lachen haben.

  8. Ich verstehe nicht, warum man Geschlechterrollen „hinterfragen“ muss. Es gibt halt weiblich und männlich, und ja, natürlich, es gibt auch Transexualität und Hermaphroditismus. Aber was genau soll denn schlecht daran sein, sich als Frau/Mann zu „bekennen“ (ist in den meisten Fällen ja eh ersichtlich!).

    Und es scheint, als ob ein Missverständnis geklärt werden müsse: Homosexualität hat mit Transexualität bzw. mit „ungeklärten“ Geschlechtsverhältnissen gar nichts zu tun! Homosexuelle, ob Frau, ob Mann, wissen sehr wohl, dass sie eben Frau oder Mann sind – da gibt es keine Fragezeichen! Ich verstehe also wirklich nicht, was das Ganze soll?!?!?

  9. Geschlechterrollen haben eben nur nachrangig mit dem biologischen Geschlecht zu tun. Zuschreibungen, was typisch männlich bzw. weiblich sein soll, spiegeln die gesellschaftlichen, politischen und historischen Umstände wider.

    Wie starr solche Rollenbilder immer noch vorherrschen zeigen die Untergriffe gegen Conchita Wurst, aber auch die Diskussion hier im Forum: Niemand soll gehindert werden, sich als FRAU oder MANN zu bezeichnen – trotzdem wird es Angriff verstanden, wenn diese Kategorien auch nur kritisch diskutiert werden. Umso wichtiger ist es, geistige Schubladen zu öffnen statt alte Klischees nachzubeten.

  10. An dieses Thema sollte man tolerant, weltoffen, vorurteilslos und mit grossherziger Akzeptanz herangehen und für alle gilt zunächst einmal die Unschwulvermutung.

  11. Aber ist hier nicht zu erkennen, dass sich eher die „Progressiven“ im Ton vergreifen? Gast z.B. („armer Wichtl“, „Riesenangst um dein Zumpfi“), oder was normiert und durchgezählt schreibt, ist auch nicht gerade nett. Ich bin nicht so empfindlich, die beiden dürfen das natürlich schreiben, aber ich möchte nur zeigen, dass hier die „Reaktionären“ moderater und emotionsloser schreiben.
    Und was bitte hat denn die Geschlechterteilung in Frau-Mann mit Klischee zu tun? Mir kommt einfach vor, dass da künstlich ein Problemfeld geschaffen wird, wo keines ist!

  12. Danke für die Diskretion, selbstverständlich! Könnte dir meine Tel.-Nr. und meine Adresse auch noch sagen, damit du die auch noch öffentlich machen kannst!
    Was soll das?

  13. Die E-Mail-Adresse funktioniert nicht, also verstehe ich deine Aufregung nicht. Da du die Geschlechtereinteilung in Mann und Frau so engagiert verteidigst, ist es schon lustig, dass du zwischen den Nicks joseph und josefine abwechselst.

    Ob Mandl, Weibl oder ganz anders: Mensch ist Mensch und glücklicherweise sind wir alle verschieden, zugleich ist jedes Wesen einzigartig. Die Welt ist bunt und genau deshalb ist sie schön.

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