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Einsatz für Weltoffenheit auch im neuen Jahr

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Rückblickend auf das Jahr 2014 können wir feststellen, dass politischer Protest zunehmend auch von der gesellschaftlichen Mitte aus getragen wird und hierbei ist nicht nur linker Protest gemeint. Nicht erst seit Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Deutschland, lässt sich feststellen dass die europäische Rechte ihre rassistische Ideologie derart gut verpackt, dass sogar eine bisweilen politisch unauffällige gesellschaftliche Mitte, für ihre Hetze gewonnen werden kann.

Angesichts des europaweiten Erstarken rechtsextremer und rassistschen Grupperierungen wundert es nicht, dass auch in Tirol vermehrt rassistische Umtriebe bekannt werden. Über Schmieraktionen am Telfer Minarett bis hin zu dem Angriff auf das Flüchtlingsheim in Fieberbrunn im Oktober diesen Jahres, welche von vielen Menschen immer noch als „Lausbubenstreiche“ verharmlost werden, müssen wir nicht nur wachsam gegenüber steigender rassistischer Umtriebe sein, sondern viel mehr entschieden klar dagegen vorgehen.

Auch in Wien wollte sich im Mai 2014 ein politscher Aktionismus rund um die Identitären, dieser abstrusen Mittel, verzerrender öffentlicher Wahrnehmung bedienen und gab unter dem Motto „Unser Europa ist nicht Ihre Union“ eine der im Wahlkampf befindlichen Rechten Schützenhilfe, in ihren subtil formulierten rassistischen Worthülsen. Lässt sich doch schnell belegen, was bereits offen auf der Hand liegt, der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm, entspringen die Gestalten rund um die Identitären, größten Teils, dem bekannten bereits einschlägig vorbestrafen Umfeld von Burschenschaftern und Neonazis von Objekt 21.

Umso mehr müssen die Alarmglocken bei allen klingen, wenn sich am 30.Jänner wieder der braune Abschaum Europas in den staatlich repräsentativen Räumlichkeiten der Hofburg in Wien trifft. Nach Verbannung der Burschenschaften aus der Hofburg 2012 mittels eines Beschlusses der Betreibergesellschaft, wird der Ball 2015 bereits zum dritten Mal mit Hilfe der FPÖ ermöglicht, welche nun als offizieller Veranstalter auftritt.

Genau diese Partei, welche am 11. November im Kulturhaus Bierstindl zu einem politischen Martini lud, um im Dunst ihrer rassistischen, homophoben und sexistischen Hetze sowie realitätsfremde Ideologie in auch halböffentliche Räumlichkeiten zu tagen. Unbändiger antifaschistischer Protest zeigte in dieser Nacht dem braunen Gesocks, was sie von ihnen halten…

…und auch am 30. Jänner wird sich Innsbruck nicht verstecken und organisiert einen Bus zur WKR Demo nach Wien. Verbindliche Anmeldungen unter dieser Mailadresse:
nowkr_bus_innsbruck@gmx.at
Text von: Autonomous Fox

Gast

2 Comments

  1. (Noch) besser als eine Gegendemo würde mir allerdings ein bunter Weltball gefallen – größer, bunter und lebenslustiger als diese Partie von Ewiggestrigen – feiern wir ein Fest der Vielfalt gegen rechtsnationale Einfalt!

  2. Es ist mir sehr lieb wie Sie schreiben. Neben den fliegenden Pflastersteinen und dem mit 1/2 Mio € bilanzierten Schaden vom letzten Jahr sind es „Worthülsen“ wie braunes Gesocks und Abschaum Europas die diesen angeblich „antifaschistischen“ Protest immer wieder aufs neue demaskieren. Die Inflationäre Nazi- und Rassismuskeule trägt eins zum andern. Aber mir scheint, gerade dieser Tage bedarf die Hetze der „Linken“ und der AntiFa keiner Antwort, da sie in den Schlagzeilen des Alltags verebben und verhallen und sich das Gros der wahren verzerrten öffentlichen Wahrnehmung bewusst wird.
    Bleibt zu hoffen, dass ihr dieses Jahr weniger Scheiben ein und Pflastersteine rausschmeißt.
    Lg Grüni

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