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Die Not mit der Not…

klo
Wer kennt es nicht, dieses Gefühl, wenn die Natur urplötzlich ihr Recht verlangt? Die Sinne sind einzig und allein darauf gerichtet, möglichst schnell ein stilles Örtchen zu erreichen, um dem Druck, der im Innersten bebt, schnellstens Erleichertung zu verschaffen.
Gut zu wissen, dass es Orte im öffentlichen Raum gibt, wo diesem Bestreben nachgegangen werden kann, und nein meine Herren, ich meine damit nicht den nächstliegenden Baum oder Parkscheinautomaten!!!
Das waren noch Zeiten, als man, wenn Mann/Frau sich in den Rathausgalerien aufhielt, mal schnell die Stiege beim Bürgerservice runterhuschte und eins, zwei, drei mit einem strahelnden Gesichtlein wieder auftauchte.
Allen, die das weiterhin tun wollen, sei nunmehr angeraten, stets ein wenig Kleingeld bei sich zu tragen, denn das Geschäft mit dem „Geschäft“ ist seit neuesten auch hier entdeckt worden, und so muss man nunmehr € 0,50 berappen, um in den schon bislang fragwürdigen Genuss der öffentlichen Toiletten in der Rathausgalerie zu gelangen.
Eisern stehen sie nun da, die Schranken zum glücksverheißenden Lokus, kein Durchlass für den/die nicht münzenbewehrten Dringendmalaufsklomüssende(n).
Nun, solche Schranken haben ihrem Preis, der finanziert werden will, doch etwas Positives darf vermeldet werden, es wurde dem Gendergedanken Rechnung getragen und dieser hat sich nun dergestalt durchgesetzt, dass nun, zumindest im Gegensatz zu etlichen anderen Toiletten, auch die Herren der Schöpfung jedenfalls ihren Obulus fürs Pieseln abliefern müssen.
von Plaudertäschchen

Gast

2 Comments

  1. Mich persönlich würde interessieren, welche Strafe einen erwarten würde, wenn man einfach über diese Schranken drüber steigt und sein „Geschäft“ verrichtet.

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