Analoge Liebe in digitalen Zeiten

analog love in digital times

Die Kassette ist nicht tot. Deshalb hat das Kulturkollektiv Contrapunkt diesem vergessenen Medium einen Abend gewidmet. Am 2. Oktober sind Künstler in die p.m.k. eingeladen, die Kassetten und deren Gerätschaften als Musikinstrumente verwenden.

Sie bedienen sich der kassettentypischen Geräuschen, um einen eigenen Sound zu produzieren. Aus dem französischen Untergrund reist der Tapeartist Anton Mobin an. Unterstützung bekommter er von JOAK (Vie) und Brttrkllr (Ibk).

Gemäß dem Motto des Abends „analog love in digital times“ nützen alle drei Künstler auf kompositorische Weise die Bandbreite von Geräuschen aus Walkmen, Kassettenrekorder und sonstigen Abspielgeräten.

Der Pariser Anton Mobin kämpft schon lange für ein Comeback der Kassettenkultur. Ein großer Part in seinen Arbeiten ist der Fokus auf der Verwendung von Audiokassetten während seinen Auftritten. Er begann ursprünglich mit Walkmen, Diktiergeräten in Kombination von Field Recordings sowie Live Instrumenten Sound zu kreieren. .

Der Wiener JoaK aka Joseph Knierzinger studierte an der Angewandten in Wien. Er gilt offiziell als Legastheniker. Sein Fokus liegt auf Klanginstallationen, die er aus Walkmens zusammenbaut und in dadaistischen Performances präsentiert. Gern geht er dabei in Interaktion mit dem anwesenden Publikum. Man kann gespannt sein was er sich am Freitag einfallen lässt.

Lokalen Support gibt es von niemand geringeren als von Brttrkllr aka Maurizio Nardo. An diesem Abend wird er zum Bntl-kllr (bantl-killer). Er verspricht eine Rituelle Schlachtung seiner alten Mixtapes mit anschließender Hieroskopie. Wenn nötig, wird er auch „tape head trepanationen“ vornehmen.

p.m.k. (Viaduktbogen 18)

2. Oktober 2015, 22 Uhr

 

 

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