Alt, aber neu… Bücher und Slammen in schöner Harmonie

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Die Wagner’sche ist wieder, was sie immer war, eben die Wagner’sche Buchhandlung. Zurück zu den Wurzeln heißt die Devise. Raus mit all den Nebensächlichkeiten, welche anderswo ihren Platz finden, und Fokus auf das, was eine Buchhandlung ausmacht, eben das Buch.

Und da am Anfang stets das Wort steht, wurde das Wort auch in Form eines Schaufensterslams am 2. Oktober gebührend in Szene gesetzt.

Sechs Poeten stellten sich dem buntgemischten Publikum. Herzschlag um Herzschlag schwang man sich hoch zu einem Himmel voller Sternschnuppen, der Begriff der intellektuellen Prostitution wurde aus der Taufe gehoben und man vermeinte angesichts wunderbarer Schilderungen fast den Duft eines sommerlichen Barbecues zu riechen, wobei fleischkontaminierte Knollen für handfeste Missverständnisse sorgten.

Im heiligen Land Tirol, das nur oans isch, wurden gar Heilige verführt, es gab Phantasiereisen durch die Stürme der Zeit und die Qualen der Poeten. Es wurde klar, dass immer „eppas“ da ist, das uns begleitet und schließlich ist das Leben ja eigentlich wirklich schön.

Man darf sich wünschen und hoffen, dass dieser Abend in der neuen alten Wagner’schen einer von vielen Folgenden sein wird. Die Vorzeichen lassen auf viel Schönes hoffen.

Euer Plaudertäschchen

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