Grüß Gott, Herr Hund – Handlungsinventar für ein Stück...

Am Anfang ein Transparent mit der Aufschrift: „Grüß Gott, Herr Hund, scheißen Sie sich frei!“ Es treten auf in folgender Reihenfolge: Ein Hund, der von einer älteren Dame äußerln geführt wird. Ein Mann in einer Straßenbahn, dem schlecht wird, weil ihm mit einem Mal die ganze Menschlichkeit der Welt entgegenschlägt. Wieder der Hund, der vorhin von der älteren Dame äußerln geführt wurde. Die alte Dame spricht jetzt mit dem Hund. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der Hund als armer Mensch, der ein Stück Scheiße fallen lässt. Der Tod in Form einer jungen Frau, die einen einsamen Wanderer überrascht. Der Wanderer weiß nicht, was die Frau von ihm will, und bringt sich daraufhin um. Eine Gruppe Menschen, die eine Gruppenpsychotherapie mit einem heiteren Ratespiel „Wer bin ich?“ einleitet. Ein Paar, das plötzlich stehen bleibt und sich nicht mehr vom Fleck bewegt. Ein Schriftsteller, wie er, weil ihm nichts mehr einfällt, die Fallgeschwindigkeit seines Kugelschreibers berechnet.  Ein anderer Mann, wie er alles wegschmeißt, inklusive seines guten Rufs. Eine noch junge Frau, wie sie  beim gruppenpsychotherapeutischen Ratespiel „Wer bin ich“ verzweifelt, weil sie keine Antwort auf die Frage „des Spieles weiß. Eine hässliche, nicht mehr ganz junge Frau, die auf einen Mann wartet, und als dieser nicht kommt, immer mehr feststellt, dass sie auf das Nichts wartet und darauf das Lied  „Der Summa is umma …“ zu summen beginnt. Das rührt die Zuseher zum ersten Mal zu Tränen. Ein noch verhältnismäßig junger Mann, wie er  bei der Auflösung seiner Beziehung mit seiner Freundin  dieser vorrechnet, exakt wie viele Bücher er in der Zeit hätte lesen können, die er mit ihr verbracht hat. Sinnlos verbracht, wie er jetzt resignierend feststellt. Darauf wie die Freundin in Tränen ausbricht. Ein (neutraler) Beobachter beim Beobachten. Ein...

UMBRELLA MARCH: Wir bleiben solidarisch!...

Wir wollen den European Umbrella March am diesjährigen Flüchtlingstag nutzen und ein klares Signal für eine menschliche und solidarische Flüchtlingspolitik setzen. Die aktuelle Politik der Abschottung schürt Angst und Ablehnung mit Grenzkontrollen, Obergrenzen und der Kürzung der Sozialleistungen für Flüchtlinge. Das Zusammenleben funktioniert nur auf Basis von gegenseitigem Respekt und Menschlichkeit. Wir alle gemeinsam, Flüchtlinge, Hilfsorganisationen, freiwillige HelferInnen, AsylwerberInnen, engagierte BürgerInnen und Asylberechtigte, Menschen eben, können am Umbrella March eine Kultur des Respekts, der Menschlichkeit und der Solidarität demonstrieren und zeigen, dass wir uns nicht einbunkern und nicht spalten lassen. Wir wollen den European Umbrella March am diesjährigen Internationalen Flüchtlingstag nutzen, um ein klares Signal für eine menschliche und solidarische Flüchtlingspolitik zu setzen. Wir wollen die Willkommenskultur, die in den vergangenen Monaten so viel geleistet hat, ausbauen und stärken. Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass Solidarität und Menschlichkeit keine leeren Phrasen, sondern gelebter Alltag in Österreich sind. Die vielen tausenden helfenden Hände, die selbstlos und ruhig, schutzsuchende Menschen bei ihrem Ankommen unterstützen, sind die eigentliche Stimme der Bevölkerung. Denn Humanität, Hilfsbereitschaft und Toleranz sind unsere Werte! Freitag, 17. Juni um 14:00 Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Annasäule in Innsbruck. Bringt Schirme mit! Veranstaltet wird der European Umbrella March Innsbruck von Organisationen des Tiroler Asyl- und...

Umwelttag im Ahrental

Morgen, am 4.6.2016 ist Umwelttag im Müll, nämlich in unser aller Innsbrucker Müll – im Ahrental und ich glaubte zuerst mich verhört zu haben. Von einer Hüpfburg für Kinder war die Rede und ich stellte mir spontan ein etwas bizarres Bild vor, wie Kinder vergnügt in der Mülldeponie bzw. in der Abfallsortierungsanlage herumspringen und wunderte mich … aber es möge sich jede/r selbst ein Bild machen und bei Interesse dabei sein: http://www.rz-ahrental.at/ueber-uns/umwelttag-ahrental.html Abfallsortieren, Müllvermeiden – Themen, die mich beschäftigen und bei denen ich mich ohnmächtig fühle, solange jedes Minischokolädchen in glänzende Papierchen eingewickelt wird. Das Einzige, das mir übrig bleibt ist, sie einfach nicht zu kaufen. Grausig war der Gang zu den Müllcontainern vor Kurzem an einem Sonntag: Ich erinnerte mich an Birgit Hohlbruggers Beitrag zum Thema Müll im November. http://provinnsbruck.at/allgemein/ich-habs-heute-getan-schon-wieder/ Ja, wir wollen unseren Müll trennen und entsorgen und ihn dann nicht mehr wieder sehen. Beim Müllvermeiden sind wir leider noch nicht in großem Stil angekommen. Zudem scheinen viele Innsbrucker BürgerInnen immer noch nicht zu wissen, wie dieser Müll denn heißt und wohin er gehört, wenn er getrennt wird, was ja wahrlich eine schwierige Aufgabe ist, denn es steht ja nur in großen Buchstaben mit dazugehörigen Bildern illustriert drauf. Wurscht scheint es denjenigen zu sein, dabei sollte es niemanden wurscht sein, denn: Der Müll stinkt zum Himmel, vergiftet in nicht wenigen Fällen illegaler Müllablagerungen Böden und Grundwasser und schlussendlich tragen wir dann die Konsequenzen, wenn unsere Gesundheit dadurch beeinträchtigt wird. Der Handlungsbedarf schreit zum Himmel und das Thema Müllvermeiden sollte politisch und von diversen Herstellerfirmen endlich mit Engagement verfolgt werden, anstatt alles einfach nach dem Motto „Müll aus den Augen, aus dem Sinn“ weiter laufen zu lassen. Text: Barbara Tatschl...

Das letzte Fest im Upcycling Innsbruck, why?!...

C. Langstrumpf kann es nicht glauben: „Nach nur einem Jahr soll es aus zwischen uns sein, dear Upcycling Innsbruck?!“ Sie hat es so lieb gewonnen, im Stöcklgebäude mit ihm abzuhängen. Er hat ihr fabelhafte Musik präsentiert, sie bekocht, ihr Möbel gebaut und mit ihr philosophiert. Am Freitag soll es nun das letzte Mal sein, dass sie miteinander tanzen? Leute, spread their love, save their love, keep it alive! Hier der Link zu ihrem last dance: https://www.facebook.com/events/1122805417781931/ (= am Freitag ab 18 Uhr) … and a lovely interview with...